Posts mit dem Label Ausflüge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ausflüge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. Mai 2020

Wandern zwischen Roermond und Swalmen

Erstmal vorneweg: mir haben die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie zu keiner Zeit irgendetwas ausgemacht. Ich war seit dem 13. März kaum draußen und wenn, dann nur um zu laufen und das mache ich bei Sonnenaufgang - da trifft man praktisch niemanden. Aber tatsächlich habe auch ich etwas vermisst: die Ausflüge nach Roermond und die Möglichkeit, dort ein bisschen zu wandern.
Und jetzt darf man es wieder. Also haben wir uns für den Anfang eine lockere Tour am Wasser entlang ausgesucht. Und was soll ich sagen: es war herrlich! Ausgehend vom RetailPark in Roermond sind wir über Asselt durch Wald, Feld und Wiesen nach Swalmen gewandert und dann wieder zurück nach Roermond. Immer den gelben Pfeilen der Knoopunkte nach - und schwups waren es statt der geplanten ca 12km dann wieder 15, irgendwo fehlte ein Pfeil.
Aber macht ja nichts, für uns ist immer die Hauptsache, dass wir zurückfinden. Getroffen haben wir unüblich viele Spaziergänger/Wanderer, wie immer (rücksichtslose) Radfahrer und jede Menge Schafe.
In der Hoffnung, dass man bei gebotener Vorsicht weiterhin solche Ausflüge machen darf, freuen wir uns langsam doch ein bisschen auf den Sommer.

  
Es ist Sonntagmorgen! Ich will ausschlafen!
  
Klettern auf Mount Mama
  





Der Sporthafen von Asselt
  

Der niedlichste Wegweiser überhaupt

 


 





PS. Leider haben wir keinen einzigen Reiher gesehen. Vermutlich lebt Allan also inzwischen doch wieder in Kopenhagen. Tatsächlich wurde er dort wieder gesichtet, der Scheißvogel.

Dienstag, 7. April 2020

Ist gerade nicht einfach, lustig über eine Wanderung zu schreiben, da es ja im Moment praktisch nichts außer Corona gibt. Freunde sind im besten Fall im Home Office, andere in Kurzarbeit oder haben, wie mein Freund Nikolai in Kopenhagen, ihren Job verloren. Dänemark hat die Corona-Regelungen bis August ausgeweitet, alle großen Musikfestivals sind abgesagt und langsam ist sogar mein dänischer Sonnenschein, der mich sonst immer tröstet und aufbaut, am Rande von Panik und Depression.

Und ich schreibe über eine lustige Wanderung?

Naja. Walter und ich waren in der Eifel und sind einmal rund um die Oleftalsperre gewandert. Die Strecke ist nicht ganz 15km lang, hat 95 Höhenmeter (behautet meine Fenix) und wir haben in den gut 3 Stunden, die wir unterwegs waren, kaum jemanden getroffen. Und wenn, dann haben alle Abstand gehalten. Daher war es ein sehr schöner Ausflug. Und wir haben allerlei Getier gesehen und uns am schönen Wetter, dem See, der Landschaft und am Leben erfreut.

Und dennoch, ja, das alles macht mich sehr nachdenklich.

Wir haben ja ohnehin sehr wenige soziale Kontakte und die paar, die wir haben, sind meistens so weit weg, dass sie Kontakt fast ausschließlich auf Telefon, Mails und Chats beschränkt. Daher vermissen wir im Moment tatsächlich  kaum etwas. Wir gehen sowieso nie essen oder sonstwie aus, Filme, Konzerte, Theater und Shows schauen wir uns auch lieber am Monitor an. Rausgehen ist bei uns: laufen, walken, einkaufen. Und das darf man ja auch weiterhin. Zum Glück. Die Aussicht, nicht laufen gehen zu dürfen, machte mir Angst. Eine hässliche Diskussion in den sozialen Medien folgte. "Gesundheit und Leben gehen vor Sport", "Laufen ist kein Muss" und was von rücksichtslos war da zu lesen. Ja, ich brauche Sport für meine Gesundheit, es ist mein Mittel gegen Depressionen - tatsächlich (über)lebenswichtig und nicht nur für mich. 

Ich laufe fast jeden Morgen eine 5-15km-Runde, Walter geht um den Block oder walkt und einkaufen geht kurz und schmerzlos, so schnell und so selten wie möglich. Wir gehören beide zu Risikogruppen, versuchen, so wenig Risiken wie möglich einzugehen, für uns und für alle anderen. 

Und hoffen das beste für uns und alle, die uns am Herzen liegen. Und wenn irgendwie möglich werden wir weiter wandern gehen. Und sagt man jetzt "bleib gesund" oder nicht? Keine Ahnung. Da ich als Chroniker nie gesund sein werde, es also nicht bleiben kann, sage ich meistens eher "pass auf dich auf" oder "Take care". In diesem Sinne hier noch ein paar Impressionen:

Die Olef-Staumauer von unten
  
Eis! Nachmittags waren es fast 20°C!





Heißt Schiefer eigentlich Schiefer, weil er schiefer ist als anderes Gestein?
  






Da kamen wir uns vor wie in einem amerikanischen Western. Das Ding huschte nämlich quer über den Weg!



Suchbild mit Zitronenfalter


Blick von der Staumauer







Und das, geneigter Leser, ist Allan. Allan ist ein Fischreiher. Es gab in den sozialen Medien ein kurzes Tagebuch mit dem Titel "Nyt fra Corona Land", das ich sehr gerne gelesen habe. Darin spielte Allan der Fischreiher eine bedeutende (wenn auch nicht sehr positive) Rolle. Der Scheißvogel. Und ich werde nie, nie, nie wieder einen Fischreiher sehen können, ohne an Pedro Engberg Andersen, Zwiebeln, Kresse und Spangsberg Ostereier mit Nougat denken zu können. Danke für die vielen Lacher in einer sehr unlustigen Zeit.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Tagesausflug in den Gaiazoo in Kerkrade

Am 1. Juli 2005 eröffnete der Gaia-Zoo in Kerkrade.
Am 29. September 2001 bin ich nach Erkelenz gezogen.
Am 2. Oktober 2019 waren Walter und ich zum ersten Mal dort.
WIESO HAT DAS EIGENTLICH SO LANGE GEDAUERT, WILL ICH WISSEN!

Der Zoo liegt so nah, ist relativ gut zu erreichen (vor allem mit Navi und dank ziemlich guter Ausschilderung) und wir hatten das Glück, eine zweite Eintrittskarte umsonst zu bekommen.

Der Name "Gaia" stammt aus der griechischen Mythologie und ist dort die personifizierte Erde und eine der ersten Gottheiten. Ein sehr passender Name für einen Zoo, der mit der Tundra, der Savanne, dem Regenwald und der Heimat (hier also Limburg) einen Teil der Erde samt seiner Tiere zeigt.
Eine sehr ansprechende Vielfalt tummelt sich da so auf den 25ha und wir haben dort sehr kurzweilige 5 Stunden verbracht. Und hier die fotografische Aubeute (für uns gab es dreimal sehe leckeren Kaffee und einmal Pommes. Preise erstaunlich human für einen Zoo, Qualität sehr gut. Eintritt kein Schnäppchen, aber macht man ja auch nicht jeden Tag).

Na dann mal herzlich Willkommen!
Kenn ich den?

Ich schnäbel ihn mal an.








Was für ein Gewusel! Was da übrigens nicht aussieht, wie ein Waschbär
ist auch keiner. Sie teilen sich das Gehege mit Stinktieren.


Können diese Augen lügen? Aber hallo!




Dieser Wolf hat nur ein Auge.


Bad hair day? Ich doch nicht!



Na, da mögen sich zwei wohl gerne. 




Da sitzt Essen in meinem Essen! 



Kann man hier jetzt nicht erkennen, aber dieser Esel hat perfekt
rückwärts eingeparkt!


Hat die Tierpflegerin das auch ordentlich gemacht? Nee, da ist doch noch was gut!

Hej, meinst du mich?






















 










Als hätte ich den mitnehmen wollen, wenn ich es hätte können. Ich doch nicht!



Ihr könnte ja mal nachzählen, ob es 400 sind. Einfach die Beine zählen und durch zwei teilen.
Mal gucken, ob irgendwo ein Aas da ist! Ja, war es. Wir haben die Fütterung der Hyänen sehen können.