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Freitag, 30. März 2018

Das Sleepielein hat gelammt

Ostern, Eier, Lämmer schubsen. Oder backen.
Und ich hab dieses Jahr gleich zweierlei Osterlämmer gelammt. Eines in fast vegan und eines aus klassischem Biskuit.
Hier mal die Rezepte:

Klassischer Biskuit
2 Eier
2 EL (heißes) Wasser
70g Zucker und 1 P. Vanillezucker
80g Mehl
20g Speisestärke

Die Eier mit Wasser und Zucker schaumigschlagen. Mehl mit Stärke mischen und zusammen sieben. Vorsichtig unterheben (ich habe dafür den Teigschaber benutzt), aber drauf achten, dass keine Klümpchen entstehen.
Die Form sehr gut fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Das Lämmelein dann ca 30 Minuten bei 160°C Umluft backen.
Komplett auskühlen lassen, bevor man versucht, es aus der Form zu befreien.


Vegane oder wenigstens eifreie Variante:
100g Mehl
30g Speisetärke
60g Zucker und 1 P. Vanillezucker
1/2 TL Backpulver und etwas Natron
50g Margarine (Halbfett funktioniert super)
80ml Milch/Pflanzendrink oÄ (bei mir war es Kakao, der musste weg, deshalb sieht das Lamm auch aus wie frisch aus dem Strand-Urlaub, dafür ist es allerdings nicht vegan)
Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Mehl, Stärke, Backpulver und Natron sieben und zugeben und langsam mit der Milch einrühren. Sollte der Teig noch zu fest erscheinen kann man esslöffelweise Milch nachgeben, super aber auch einfach etwas kohlensäure-haltiges Mineralwasser. Mein Teig hatte die typische Rührkuchen-Konsistenz, super!

Bei 160° Umluft gute 50 Minuten backen. Das Lamm in der Form auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Schale pellen, ähm, also, ihr wisst schon.

Frohe Ostern!


Samstag, 10. März 2018

Neues Backofen-Experiment

Na, da hat sich das Sleepie  mal wieder was einfallen lassen. Aus unserer lustigen Kategorie: was hab ich im Haus, was muss weg - was mach ich draus. Und es wurden draus? Richtig. Muffins.

Nougat-Apfel-Muffins.

ca 200g Apfel, fein gerieben
ca 100g Apfel in kleinen Würfeln
100g Nougatschokolade
60g Zucker
1 P. Vanillezucker
300g Mehl
2 Eier
100g Halbfettmargarine
2 TL Backpulver
1 TL Natron

Die Schokolade mit der Margarine im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig aufschlagen, bis sich der Zucker so gut wie möglich gelöst hat.*
Backpulver, Natron und Mehl mischen. Alles verrühren, wenn nötig noch etwas Milch oder Joghurt oder Apfelsaft unterrühren, je nach Größe der Eier wird der Teig sehr fest.
Auf Muffinförmchen verteilen und bei 190°C Umluft ca 25 Minuten backen. Stäbchenprobe ist bei untergehobenem Apfel nicht immer auschlaggebend! Also auf die Farbe der Oberfläche achten und wie knusprig sie obendrauf schon sind.
Bei mir gab es übrigens 14 Stück.



* Ich backe seit ca 2 Jahren sehr energieeffizient. Ich rühre meine Teige mit einem manuellen Handrührer vom Möbelschweden. Daher ist bei mir "cremig rühren" immer relativ zu sehen. Aber es klappt so hervorragend, in der ganzen Zeit habe ich meinen elektrischen Rührer höchstens 2 Mal für Eischnee verwendet. Da kann man noch behaupten, Backen sei schlecht für die Figur. Also meiner Oberarm-Muskulatur tut Backen eindeutig gut! Vor allem 2kg Brotteig, aber auch 45 Minuten Springerl-Teig abwechselnd mit dem Schneebesen und dem Kochlöffel zu rühren verbuche ich gerne unter "Krafttraining Oberkörper".

Sonntag, 5. März 2017

Pizzateig mal ganz flexibel

Bei meiner steten Suche nach optimierten Teigen bin ich auf einen super Pizzateig gestoßen.
Natürlich habe ich ihn mal wieder beim ploetzblog gefunden ;-)

Wie eine Pizza aussieht - naja, das weiß ja eh jeder, denke ich. Und da ist beim Belag der Fantasie auch keine Grenze gesetzt. Bei uns gab es sie einen Tag mit Salami, Schinken und Pilzen (in der Rum-Fort-Variante) und einen Tag mit Thunfisch und viel Zwiebel.

Und so sieht der Teig aus:

300g Hartweizenmehl
450g Weizenmehl 550
22g Salz
7g Frischhefe
Wasser nach Bedarf

Alle Zutaten gut zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 1 Stunde bei Raumtemperatur (ca. 20°C) ruhen lassen. Dann dehnen und falten und ab damit in den Kühlschrank. Da kann er dann bei 24 bis 72 Stunden sein Dasein fristen. Man kann wunderbar einen Teil davon abnehmen, verbacken und den Rest weiterhin bei 4°C lagern. Alle 24 Stunden mal durchkneten (sonst krabbelt er auch über den Schüsselrand, wenn man nicht aufpasst). Am 3. Tag war er immer noch ganz toll zu verarbeiten und er hat auch genau für 3 mal Pizza gereicht.

Freitag, 2. September 2016

Imitierte Galette? Käsekuchenfladen? - Egal! Hauptsache lecker!

Mürbeteigboden + Käsekuchenmasse = Käsekuchen.
So in etwa. Ich bin ein kleines bisschen neue Wege gegangen. Ich habe den Mürbeteig so dünn wie möglich ausgerollt und ihn der Einfachheit halber in eine Mini-Pizzaform gelegt (habe mich nicht getraut, ihn ganz ohne Rand zu machen, weil ich Angst hatte, dass der Teig der Füllung nicht standhält und ich meinen Backofen hinterher entsorgen kann). Dann habe ich Käsekuchenmasse eingefüllt, auf einen Teil der Törtchen Mandarinen (aus dem Glas) und auf den anderen Teil Apfelscheiben gelegt. Dann habe ich den Rand etwas umgeklappt, so dass das Ganze optisch an eine französische Galette erinnerte. Da ich aber nicht mit Buchweizenmehl backe, sondern mit Dinkel, möchte ich den Namen nicht wirklich benutzen, denn Galettes sind nun mal Buchweizenpfannkuchen.

Hier also mein Rezept für 4 Törtchen:
300g Mehl (nach Wahl)
100g Margarine
50g Joghurt
kaltes Wasser nach Bedarf.
Das Ganze zu einer Paté brisé verarbeiten (auf deutsch schlicht: Mürbeteig). Also verkneten und dann kühl stellen (ich: gut 24 Stunden).

Für die Füllung habe ich 80g Zucker mit einem Päckchen Vanillepuddingpulver und einem Ei unter 500g Quark (ich: Magerquark mit 0% Fett) gerührt.

Den Teig strudeldünn (naja, fast. Die Zeitung konnte man nicht durch lesen, aber er war schon sehr schön dünn) ausrollen und ausziehen, in die Form legen, füllen, umklappen und bei 190°C ca 30min backen. Geschmacklich hat es was von Käsekuchen, aber auch von österreichischem Topfenstrudel, da der Teig sehr schön mürbe wurde.

Eigentlich egal. Lecker auf jeden Fall.


Donnerstag, 11. August 2016

Boah, lecker - Schokobrownies


Eigentlich sind es ja nach dem Originalrezept von Chefkoch Cookies. Aber ehrlich - so sehen sie doch auch sehr ansprechend aus. Und sie schmecken unbeschreiblich. Schokolade pur. Hüftgold pur. Was will man bei 11°C im August denn mehr?

Ich habe also
175g zartbittere Schokolade zusammen mit 125g Butter geschmolzen und etwas abkühlen lassen.
2 Eier werden schaumig geschlagen. Wer Angst hat, dass es nicht süß genug ist, kann noch ein bisschen Zucker (Originalrezept 175g!!!) unterrühren bei mir waren es knapp 70g, reicht absolut
wenn die Butter-Schokoladenmasse etwas abgekühlt ist, diese unterrühren und dazu 150ml Kakao einrühren (kann auch Milch sein, ich hatte Kakao vom Schokoaufstrich-kochen übrig).
Dann 175g Mehl mit 25g Kakaopulver, 3/4 TL Backpulver und 1/2 TL Natron unterarbeiten.
Die restlichen Zutaten sind nach Wahl. Ich habe 1 Snickers und 1 Milky Way klein gehackt und mit 200g gehackten Nüssen untergehoben.
Bei 180°C 25-35 Min backen. Wer es lieber brownie-mäßig mag, backt es kürzer, wer eher Schokoladenkuchen mag, länger.
Die Brownies sind unglaublich schokoladig und durch das Snickers karamellig-klebrig. Einfach lecker. Oder wie mir heute schon bestätigt wurde - boah, geil.

Freitag, 8. Juli 2016

Menhire

Und heute wieder aus unserer beliebten Reihe "Sleepies Experimente aus der Küche" oder "Wie kreiere ich Menhire"...
Bei Plötzblog hatte ich ein wundervoll klingendes Rezept gefunden. Er nannte seine Kunstwerke "Dinkelhinkel". Mich hinderte an der Umsetzung seines Rezepts einiges. Zum einen hatte ich kein Roggenmehl im Haus, zum anderen auch nicht genügend Dinkelmehl und auch kein Olivenöl. Kurzerhand erschuf ich was Neues und nenne es: Menhire.



Der Teig besteht aus

125g frisch gemahlenen Dinkelkörnern (fein ausgemahlen) (bei Plötz: 75g Roggenmehl 1370 und 50g Dinkelvollkorn)

375g Weizenmehl 550 (bei Plötz 375g Dinkelmehl 630)

30g Paniermehl aus übrigem Zwiebelbaguette selbst geshreddert

10g Salz (bei Plötz 11g)

1g Frischhefe

10g Zucker (bei Plötz 10g Honig und zusätzlich noch 10g Olivenöl)

und Wasser bis der Teig eine für mich händelbare Konsistenz hatte (bei mir ca 400ml).

Das alles habe ich verknetet und bei Zimmertemperatur gut 8 Stunden ruhen lassen. Dann habe ich Klumpen zu 85g abgestochen, sanft in irgendeine Form gestupft und dann bei 250°C fallend auf 230°C mit viel Dampf ca 25 Minuten gebacken. Und so siehts aus. Irgendwie wirklich wie ein Hinkelstein, oder?


Freitag, 10. Juni 2016

Schoko-Apfel-Käse-Streuselkuchen reloaded oder Besser geht immer!



Lang lang ist es her, da habe ich ihn schon einmal hier veröffentlicht: den fettärmsten und leckersten Schoko-Apfel-Käse-Streuselkuchen der Welt.
Jetzt habe ich noch ein bisschen am Rezept gefeilt und hier mein amtliches End-Ergebnis.

Die Zutaten sind für eine Springform mit 24-28cm Durchmesser. Auf dem Bild sieht man den Geburtstagskuchen für Walter, dem Anlass (DM/EM) entsprechend eine "MI-KA-Sports"-Kuchen mit dem typischen "X".

Zutaten für den Teig:
60g Zucker
1 P. Vanillinzucker
100g Halbfettmargarine
1 Ei 
200g Mehl (da geht wirklich jedes, je nach Geschmack)
1 TL Backpulver
1½ EL Kakaopulver
3-4 EL Mineralwasser mit Kohlensäure
1 EL Essig

Zutaten für die Füllung:
500g Magerquark (meiner hat tatsächlich 0,0% Fett und ist mega lecker)
50g Zucker
je 1 P. Vanillin- und Zitronenzucker
1 Ei
1 P. Puddingpulver, Vanille zum Kochen

Streusel:
Bei den Streuseln bin ich völlig neue Wege gegangen. Ich habe nämlich das Rezept für Haferkekse ohne Ei genommen. Aus einem Teil wurden die Streusel, aus dem Rest wurden bei 220°C in ca 12 Minuten Backzeit Kekse.

500g Haferflocken
200g Mehl (egal welches)
200g Margarine
160g Zucker (anteilig brauner und weißer)

außerdem:
Äpfel nach Wunsch (bei mir zwischen 500g und 1kg)



Margarine, Ei, Zucker und Vanillinzucker schaumig rühren. Mehl, Kakaopulver und Backpulver hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten, Sprudel hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, und Teig einfüllen.

Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Diese entweder ganz wild oder mit System auf dem Boden anordnen, je nach Konsistenz des Teiges sinken die Apfelscheiben mehr oder weniger ein.

Quark, Zucker, Vanillinzucker und Ei verrühren, Puddingpulver hinzugeben und auf die Äpfel geben.

Die Keks-Streusel-Masse verkneten. Bei der Menge ist es ziemlich viel Arbeit, aber es lohnt sich! In gewünschter Menge auf der Quarkmasse verteilen, nach Wunsch zu einem Teil des Keks-Streusel-Teiges einen Esslöffel Kakao geben, bei Bedarf auch noch einen Schuss Wasser, damit es weniger krümelt. 
Wenn der Kuchen so aussieht, wie er aussehen soll, kann er bei 160°C Umluft für ca. 50 Minuten in den Ofen, aber eine Stäbchenprobe ist unadingbar!

Guten Hunger!

Freitag, 26. Februar 2016

Nussecken - ein erster Versuch und gleich ein Erfolg!






Da der Herr des Hauses verlauten ließ, er würde gerne mal wieder eine Nussecke schmausen, habe ich ihm zu Valentinstag eine vom Bäcker mitgebracht. Aber ich wäre ja wohl nicht ich, wenn ich es nicht mal versuchte, sie selbst zu backen.
Nüsse hatte ich im Haus, Eier, Margarine Zucker sowieso, also stand dem Vorhaben nichts im Wege.

Ich habe einen klassischen 1-2-3 Mürbeteig etwas abgewandelt:
80g Zucker
200g Margarine
320g Mehl

Verknetet und für einen halben Tag in den Kühlschrank verbannt.

3 EL helle Marmelade (oder Marmelade nach Wahl, klassisch: Aprikose)

200g Walnüsse, mittelgrob gehackt
100g kernige Haferflocken
150g Margarine
100g brauner Zucker
Wasser nach Bedarf
alles zusammen in einem Topf schmelzen, gut verrühren.

100g Schokolade  nach Wunsch (ich: Zartbitter)


So lange die Masse etwas abkühlt, den Teig auf einem Backbleck ausrollen, ergibt etwa ein halbes Blech bei ca. 5mm Dicke. Darauf die Marmelade verstreichen und auf alles die Nuss-Haferflocken-Masse streichen

Bei 160°C Umluft ca 30 Minuten backen. Ich habe es noch warm in Stücke geschnitten, allerdings aus Faulheit in Rechtecke statt in Dreiecke und die Schokolade habe ich geschmolzen und aus einem angeschnittenen Gefrierbeutel drauf verteilt.
Ein echt tolles Rezept, für lecker befunden und wird wieder mal gebacken!

Freitag, 5. Februar 2016

Hackbraten - FOOD PORN vom Feinsten!

Hier mal ein kleiner Appetizer, Rezept gibt es dann morgen. (Bild war vom 15.1.15, Rezept gab es nicht "morgen" sondern ein schlappes Jahr später *schäm*)
Unser Essen von Samstag: Hackbraten nach Sleepies Art, Blähkartoffeln und (weil es an Weihnachten so lecker war) frischer, selbst gekochter Rotkohl. LECKER!!!



Und jetzt, ein gutes Jahr später: das verbesserte Rezept:

500g Rinderhack
1 Packung Frischkäse nach Wahl
1 Minipaprika, 1 Möhre und 3 kleine Zwiebeln klein gewürfelt und angebraten
1 Handvoll Erbsen (aus dem Mörbsen-Glas)
1 Ei
Paniermehl nach Bedarf

Mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Zwiebelpulver, Senf, Ketchup, Sambal Oelek abschmecken.

Alles verkneten bis zur gewünschten Konsistenz. Danach kann man auch wunderbare Frikadellen draus formen (habe 2 abgenommen und für Walters Lunchbox als Burger gebraten).

Auf der Arbeitsplatte ein Stück Frischhaltefolie oder Backpapaier auslegen. Darauf nach Augenmaß Scheiben von Serrano oder anderem Schinken auslegen. Die Hackmacke zum Laib formen und auf die Schinken-Scheiben legen. Mit Hilfe der Folie vorsichtig aufrollen und genauso vorsichtig in einen Bräter legen. Ich hatte diesen auf dem Boden noch mit Zwiebelscheiben ausgelegt.

Bei 200°C Ober-/Unterhitze ca 60 Minuten backen. Ich hatte den Bräter in Ermangelung eines Deckels anfangs mit Alufolie abgedeckt, 10 Minuten vor Ende der Garzeit abgedeckt und den Ofen auf Oberhitze/Grill geschaltet, wobei sich mein Ofen dann automatisch auf 250°C stellt.
Da es als Beilage Backofenpommes gab, wurden auch die beim Übergrillen noch etwas knusprig und auf jeden Fall auch durchgegart.

Dazu gab es gemischtes Schmorgemüse (Pilze, Lauch, Zwiebeln, Blumen- und Rosenkohl) und den Rest der Mörbsen.

Lecker!

Dienstag, 26. Januar 2016

Super mega schokoladige Muffins (ca 14 Stück)


175g Margarine (halbfett)
2 Eier
150g Zucker
2 P. Vanillezucker
100g Milch oder Schokoladenmilch
je 100g Zartbitter- und Milchschokolade (auch gut zur Resteverwertung von Nikoläusen oder Osterhasen)
180g Mehl (gerne auch verschiedene Typen gemischt)
2 TL Backpulver und 1/2 TL Natron
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 
Milchschokolade mit der Butter und der Schokoladenmilch bei kleiner Hitze schmelzen, gegebenenfalls über einem Wasserbad (Achtung, brennt leicht an!)
Eier, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Zartbitterschokolade hacken (nicht zu klein!).
Schoko-Milch-Buttermischung unter die Eiermasse rühren, Mehl, Backpulver und Natron untermischen, Schokoladenstücke unterheben.
Je ca 2 EL Teig Muffinförmchen füllen. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. 
Wer es noch schokoladiger mag, rührt mit dem Mehl/Natron/Backpulver noch 2 EL Kakaopulver unter.


Sie waren so schnell aufgegessen, dass es nicht mal für ein Foto gereicht hat. Also: Phantasie anstrengen, sie sehen aus wie Schokoladenmuffins. Ommmmmmmmmmm. Schokoladenmuffins. Ommmmmmmmmmmm.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Aus der Not geboren - oder so kann es gehen, wenn man nicht alles im Haus hat

Eigentlich sollten es ja Kekse werden. Für den Weihnachtsteller und für Walters letzte Englischstunde in der Firma. Ein simples Rezept und ich wollte damit auch alle meine "Gefangenen" verarbeiten. "Gefangene machen" nenne ich nämlich, wenn aus anderen Rezepten Zutaten übrig bleiben (Nüsse, Schokolade, ein halbes Ei oder ähnliches). Von Brownie-Cookies (die auch eher Klumpen wurden als Cookies) blieben mir nämlich gehackte Nüsse und Schokolade übrig, die ich unbedingt noch "verwursten" wollte. Und so suchte ich mir im Internet ein Rezept aus, aus dem ich dann Folgendes machte:

200g Weizenmehl
2 TL Backpulver
120g Schokolade, gehackt
100g Nüsse, gehackt
80g brauner Zucker
120g Butter, weiche
2,5 EL Kakaopulver
1 Ei, 1 EL Sojamehl und ein guter Schuss Wasser.
Der Schuss Wasser war dann auch ein Schuss zu viel und wurde zum Schuss in den Ofen. Statt der Kekse backte ich in einer kleinen Auflaufform einen Schokoladenkuchen nach Art eines Brownies. Er brauchte bei 180°C ca 35 Minuten und wurde extrem schokoladig.

Hier noch das Rezept für die Brownie-Klumpen, die ebenfalls sehr lecker schmecken, auch wenn die Form noch ausbaufähig ist.

85g Schokolade, zartbitter
60g Margarine
80g Zucker, braun
20g Zucker, weiß
1 Ei
90g Mehl
1,5 EL Kakao
1 TL Backpulver
80g Schokolade gehackt
80g Nüsse, gehackt

Die Zartbitterschokolade mit der Margarine schmelzen und leicht abkühlen lassen. Den Zucker mit dem Ei schaumig rühren. Dann Mehl, Kakao und Backpulver untersieben, die Schokoladen-Margarine-Mischung unterrühren und Nüsse und gehackte Schokolade unterkneten. Wer keine pechschwarzen Hände möchte, nimmt entweder den Handrührer mit den Knethaken oder trägt Handschuhe.
Mit einem Esslöffel die gewünschte Menge abstechen (etwa walnussgroß für "richtige" Cookies, murmelgroß für den Weihnachtsteller), zur Kugel rollen, mit einer Gabel flach drücken und bei 180°C ca 15 Minuten backen. Sie sollten nicht dunkel werden, dann verbrennt die Schokolade und die Kekse werden bitter.

Montag, 30. Juni 2014

Wow-wow-doppelwow: die schwäbische Seele

Seelen - eine (ober-) schwäbische Spezialität

Der Vorteig wird aus 200g Weizenmehl (550), 220ml Wasser und 5g Hefe angerührt. Die Zutaten in einem ausreichend großen Gefäß (bei mir ein 1,5l Messbecher) zu einer homogenen Masse verrühren, eine kleine Prise Zucker dazu und alles etwa 12-14h bei Raumtemperatur abgedeckt ruhen lassen.
Wenn der Vorteig genug geruht hat kann man ihn in eine Schüssel kippen (die Reste am besten mit einem Teigschaber aus dem Gefäß kratzen). Dazu kommen dann 800g Weizenmehl (550), 480g Wasser oder (so habe ich es auf Anregung einer Mit-Naschkatze gemacht) 1 Becher Buttermilch, 30g Hefe (ich hab ca 20g genommen) und 25g Salz. Alles entsprechend langsam mit der Küchenmaschine oder von Hand (spart einem die Monatsbeiträge fürs Fitness-Studio) verkneten. In ca 12-14 Minuten entsteht da ein wunderbarer geschmeidiger, nicht klebriger Teig. Diesen dann etwa eine Stunde gehen lassen, einmal zusammen schlagen und noch einmal gehen lassen.
Bei mir wurden dann aus dem Teig 11 Seelen zu ca 150g. Ich hab die Stücke abgewogen, zu Rollen geformt und diese dann mit der linken Hand leicht nach vorne gerollt und mit der rechten leicht nach hinten, so dass sie etwas „verzwirbelt“ waren. So, das hatte ich gelesen, sollten sie beim Backen ihre Form behalten.
Mit Wasser besprühen und mit Kümmel (oder auch mit Haferflocken) bestreuen und noch mal gehen lassen, bis der Ofen auf 250°C aufgeheizt ist. Auf den Boden des Backofens stelle ich bei jedem Hefeteig eine feuerfeste Form mit Wasser. Eigentlich kommt auf die „echten“ Seelen grobes Salz. Leider kann man sie dann nicht so gut aufbewahren, da sie dann sehr stark „Wasser ziehen“ und sich nicht so gut halten. Also habe ich auf Salzgarnitur verzichtet.

Ich habe sie dann bei 250°C in den Ofen geschoben und ihn dann aber direkt auf 180°C heruntergeschaltet, da er ja immer eine gewisse Zeit zum Hochheizen und Abkühlen braucht. In etwa 20 Minuten wurden sie goldbraun und wunderbar durch.

Man kann sie wunderbar einfach nur wegknuspern, süß oder pikant belegen, überbacken, in Scheiben schneiden und toasten – einfach nur genießen.

Viel Spaß! 

Donnerstag, 30. Januar 2014

Gesunder Apfelkuchen vom Blech mit Dinkelmehl, Quark - Vanillecreme und Haferflockenstreuseln

200g Butter, weich; 130g Zucker; 3 Eier, L; 125g Quark; 100ml Sojamilch; 375g Dinkelmehl; 1 P. Backpulver

Belag: 3 große Äpfel; 1 P. Pudding, Vanille; 3 EL Zucker; 400ml Sojamilch; 375g Quark;

Streusel: 150g Dinkelmehl; 50g Haferflocken, kernig; 80g Zucker, braun; 100g Butter

Äpfel vierteln und in Scheiben hobeln. Butter mit Zucker cremig rühren. Nach und nach Eier dazu geben und Masse cremig aufschlagen. 125g Quark und 100ml Milch unterrühren. Ich hatte noch Sojamilch übrig, deshalb steht Sojamilch im Rezept. Natürlich geht jede andere Sorte Milch. Mehl mit Backpulver mischen und dazugeben. Masse gut verrühren und auf einem Blech verstreichen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten vorbacken. Aus 400ml Milch, 3 EL Zucker und Puddingpulver einen dicken Pudding kochen und unter Rühren etwas abkühlen lassen. Die übrigen 375g Quark unterrühren. Mehl mit Haferflocken, Zucker und Butter zu Streuseln verkneten. Apfelscheiben auf dem Boden verteilen und Quark-Vanillecreme darüber streichen. Streusel verteilen und nach Geschmack 2 bis 3 EL Zimt-Zucker darüber verteilen (hab ich weg gelassen). Nochmals bei 180°C 40 Minuten backen, dabei möglichst die letzten 5 Minuten, auf Umluft schalten.



Donnerstag, 16. Januar 2014

Versunkener Apfelkuchen und Variationen

3 Eier (M) oder 2 Eier (L)
2 Becher Schlagsahne oder 80g Butter/Margarine und 75g Joghurt oder Quark (Magerstufe)
300g Mehl nach Wahl oder 200g Mehl und 100g Speisestärke
½ P. Backpulver
2 P. Vanillezucker
120g Zucker
2-4 Äpfel, je nach Größe
Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren.
Sahne oder Butter-Joghurt-Mischung unterrühren.
Mehl zusammen mit dem Backpulver sieben, unterrühren. Eischnee vorsichtig unterheben.
Teig in eine Springform füllen, Äpfel schälen, entkernen und vierteln. Auf der gerundeten Seite längs mehrfach einschneiden (ca. Hälfte der Dicke tief) und auf dem Teig  nach Belieben anordnen. Leicht eindrücken.
Bei ca 200°C Ober-/Unterhitze ca 25 Minuten backen (unbedingt dabei bleiben, ich backe nämlich „auf Sicht“). Stäbchenprobe! Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Varianten:
Marmorkuchen:
Unter die Hälfte des Teiges die Hälfte des Eischnees heben, unter die andere
1 EL Kakao
10g Zucker, etwas Milch oder Mineralwasser rühren, dann den Rest Eischnee unterheben.
Erst den hellen Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen, den dunklen Teig darauf geben, mit einer Gabel durchziehen und marmorieren.
Lecker sind Schokostückchen im dunklen Teig (übrige Schokoladenhohlfiguren, Kuvertüre, Schokostreusel, Schokotröpfchen…)

Fürs Kuchenbuffet gehen auch beide Varianten gleichzeitig:
Der Apfelkuchen wird dann in der Easy-Back-Die-Hälfte-Form gebacken, der Marmorkuchen in der Mini-Gugelhupfform.


Statt der Äpfel schmecken sicher auch beispielsweise Kirschen.


Montag, 23. Dezember 2013

Obst-Quark-Gratin

400g Quark; 2 Eier; 50g Puderzucker; 1 P. Vanillezucker; 1 Dose Mandarinchen,  1-2 Äpfel, nach Belieben Apfelkompott, Pfirsiche, Zwetschgen, Aprikosen…
1 Prise Salz; 2 EL Wasser
Eier trennen, Eiweiße mit 2 EL Wasser und Prise Salz steif schlagen. Quark, Eigelb, Puderzucker, Vanillezucker glatt rühren. Eischnee unterheben. In 2 Auflaufformen verteilen und mit Obst belegen. Dieses dann ab in den Backofen bei 180 Grad für ca. 30-35 Minuten. Lauwarm servieren!


Kasseler-Gemüse-Pfanne

Die hier aufgeführten Zutaten sind nur große Richtwerte, bei mir wird es immer eher eine Rumfortpfanne. Und da bei uns immer sehr viel Gemüse rumliegt und fort muss, wird es immer eine sehr bunte Angelegenheit.
200-400g Kasseler (brate ich in Würfeln separat an, weil ich nicht immer Fleisch esse);
200g Frischkäse, Natur oder Geschmack nach Wahl; 60g Tomatenmark; Zucchini, Möhren, Pilze, Zwiebel, Paprika, Porree, Blumenkohl, Rosenkohl, Kürbis, Kohlrabi, …
Salz, Pfeffer, Paprika
Dazu gibt es Nudeln nach Wahl.

Alle Zutaten klein Schneiden und nacheinander bis zur gewünschten Bissfestigkeit andünsten, bzw. anbraten. Dann den Frischkäse und das Tomatenmark unterrühren, sollte noch für die Sämigkeit Flüssigkeit benötigt werden, einfach Milch oder auch etwas Nudel-Kochwasser hinzufügen. Abschmecken. Ein paar Cherrytomaten halbieren oder vierteln und drüber verteilen. Fertig.

Zwiebelkuchen - Low Carb

400g Hüttenkäse, Quark oder Frischkäse; 4 Eier; 4-6 Zwiebeln; Speckwürfel, Kasselerwürfel, Würstchenscheiben oder was man gerne mag; geriebenen Käse;
Tomatenscheiben oder in Spalten geschnittene Cherrytomaten
Pfeffer, Salz, Paprikapulver
Eier und Milchprodukt mischen und zu einer gleichmäßigen Masse rühren (vor allem beim körnigen Frischkäse). In zwei Auflaufformen verteilen. Zwiebeln halbieren und in dünne Streifen schneiden. Diese luftig auf der Masse verteilen. Fleisch oder Wurst ggf. anbraten und darauf verteilen. Zum Schluss Käse, darauf verteilen und abschmecken.

Bis zur gewünschten Bräune und Konsistenz der Zwiebeln bei 180-200°C backen. Wenn der Auflauf oben zu dunkel wird, mit Backpapier abdecken.


Schwäbischer Kartoffelsalat

500g fest kochende Kartoffeln, 150ml sehr kräftige Brühe (Fleischbrühe, Gemüsebrühe, ich nehme Gemüsebrühe aus dem Glas), 1 großzügigen TL mittelscharfen Senf; 2 EL Essig,
Zwiebeln nach Belieben; Salz, Pfeffer, Schnittlauch
Kartoffeln ca. 25 Minuten kochen. Abgießen und so heiß wie möglich pellen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Brühe erwärmen, Senf und Essig einrühren, über die Kartoffeln gießen. Zwiebeln nach Belieben fein hacken. Kartoffelsalat mit Salz und Pfeffer würzen. Schnittlauch fein schneiden, unterheben. Salat bei Zimmertemperatur mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

FÜR 2 PERSONEN: 190 kcal pro Portion

Tofu - Frikadellen

1 P. Tofu; 1  Zwiebel; 1  Paprikaschote, rot; 1  Tomate; 1  Ei;  Paniermehl und/oder Haferflocken 
Sojasauce; Salz und Pfeffer; 1 Zehe Knoblauch; Öl; Paprika- und Chilipulver 
Tofu klein bröseln. Zwiebel, Tomate und Paprikaschote klein würfeln. Würfelchen zu Tofu mischen. Ei, zunächst etwas Paniermehl und/oder Haferflocken dazugeben. So mischen, dass der Teig eine feste und zu Frikadellen formbare Masse ergibt. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Paprika würzen und Knoblauchzehe pressen. Teig zu Frikadellen formen, am besten schön klein, dann fallen sie beim Wenden nicht so schnell auseinander.. 

Reutlinger Mutschel

1 kg Mehl; ½ l Milch; 150g Butter; 15g Salz; 10g Zucker; 80g Hefe;
Aus den angegebenen Zutaten einen Hefeteig zubereiten und gehen lassen. Wenn er aufgegangen ist (ca. 1 Stunde), nochmals gut durchkneten (der Teig muss ziemlich fest sein, sonst verliert die Mutschel später beim Backen ihre Form). Ungefähr 1/6 des Teigs zum Verzieren zur Seite stellen. Aus dem Rest Kugel formen und platt drücken. Sternförmig äußeren Ring in 8 Teile einritzen, so dass in der Mitte ein Kreis stehen bleibt. Eingeritzte Teigteile sternförmig herausziehen (der "Buckel" in der Mitte bleibt stehen). Aus dem beiseite gelegten Teigrest Zopf flechten, um die Mitte legen und das Gebäck verzieren. Bei der klassischen Mutschel kommt auf jede Zacke noch ein anderes Motiv (z. B. Mond, Spirale, Brezel, Viereck...). ½ Stunde gehen lassen. Bei 200°C 30 Minuten backen.