Ich hab mich mit diesem Blogpost sehr sehr schwer getan, deshalb hat er auch so lange auf sich warten lassen. Wer mir hier länger schon folgt weiß, dass das Verhältnis zu meiner "Ursprungsfamilie" etwas schwierig ist. Lange hatten wir gar keines, haben dann über Erbstreitigkeiten mit der mütterlichen Seite wieder etwas zueinander gefunden und jetzt ist es - keine Ahnung, wie man es nennen würde. Definitiv kein normales familiäres Verhältnis zwischen Eltern und (erwachsenem) Kind aber auch kein abgebrochener Kontakt, irgendwas dazwischen. Auf Deutsch: ich schicke Mails und bekomme eine Antwort. Ich rufe sie an, man plaudert. Ich rufe sie an, man plaudert. Ich rufe sie an - das Musical.
Damit hab ich mich arrangiert, ich lebe hier einfach ein Leben, von dem sie nichts wissen, das sie aber im Endeffekt auch nichts angeht und sie vermutlich (auch wenn sie das Gegenteil behaupten) nicht interessiert. Sie haben mich hier nie besucht, vor 5 Jahren haben wir uns das letze Mal gesehen (und wenn ich sage: das letzte Mal, dann meine ich DAS LETZTE MAL).
Aber momentan halte ich den Kontakt zu ihnen hauptsächlich, weil ich nur über sie erfahre, wie es meiner Oma geht. Auch Oma habe ich zuletzt vor 5 Jahren gesehen, zwischendurch noch ein paarmal gesprochen, aber das Gespräch war so fies, dass ich keine Lust auf weitere hatte.
Mit Oma (und meinem Opa) war ich mein Leben lang sehr eng verbunden. Als Schüler bin ich jeden Tag zum Essen zu ihnen, da sie nur wenige Häuser von meiner Schule weg gewohnt haben. Später hatte ich ja in Horb gearbeitet und war immer noch oft bei ihnen, bin auch gerne mal mit ihnen zum Einkaufen gefahren. Aber natürlich gibt es (wie immer) ein ABER in der Geschichte.
Oma war zeitlebens das, was ich in ihren Augen nie war: fleißig, ordentlich, halt einfach eine tolle Haus- und Ehefrau. Gerne fingen ihre Sätze mit "Du musst doch" an: "Du musst doch aufräumen", "Du musst doch putzen" oder "Du musst doch arbeiten gehen". Bis hin zu "Du musst doch deine Wäsche getrennt waschen" und das dann auch noch mehrmals die Woche. An guten Ratschlägen zu meinem ihr gänzlich fremden und unbekannten Leben sparte sie nie.
Dabei wusste sie doch gar nicht, wie oft hier geputzt oder gewaschen wird. Und dass arbeiten bei mir nach dem Mobbing und der sexualisierten verbaler Gewalt bei der Neckar Chronik gegen mich nicht mehr ganz so einfach ist - egal. "Da musst du halt durch".
Oder mein Liebling: "Sei doch nicht so stur".
Und das von der Frau, die vor mittlerweile zwei Jahren von einem auf den anderen Tag aufgehört hat, sich zu bewegen. Und wenn ich sage zu bewegen, dann meine ich, sich zu bewegen. Sie bewegt ihre Arme nicht mehr, kann dadurch natürlich das Bett nicht mehr verlassen. Wieso? Das weiß keiner. Sie verweigert jegliche Untersuchung (so viel zu "sei doch nicht so stur").
Versorgt wird sie von einem Pflegedienst und meinen Eltern. Mein Onkel ist selbst so hinfällig, dass er sich nur noch mit Mühe bewegen kann. Ja, er ist krank. Das war er mein ganzes Leben lang. Aber er musste nie, so wie alle anderen mussten. Bei ihm war immer "er kann nicht", wo bei allen anderen "du musst doch" oder "stell dich nicht so an" war. Schön mit zweierlei Maß gemessen.
Was mich daran stört, wo ich doch so schön weit davon weg bin? Dass Oma immer über andere Verwandte, geschimpft und gelästert hat. Eben weil sie mit zweierlei Maß gemessen haben. Es wurden ja immer die anderen bevorzugt und sie kam zu kurz. Mag sein. Aber das, was sie macht, ist kein bisschen besser. Und kein bisschen weniger verletzend. Vor allem für mich. Denn ich habe mein Leben lang versucht, ihr zu genügen. Meine Gesundheit und im Endeffekt auch mein Leben damit aufs Spiel gesetzt. Um beim letzten Telefonat nur Vorwürfe zu hören. Und Gejammere. Unter anderem darüber, wie schwer mein Onkel es habe und wie fies meine Eltern ihn behandeln.
Völliger Realitätsverlust. Leider. Oder auch nicht leider. Ich bin da auf jeden Fall raus. And that's the end of it.
Auf Anraten meines Endokrinologen muss ich jetzt - genau NICHTS MEHR. Ich darf, muss aber nicht. Wenn nicht - dann nicht. Alles andere ist schädlich für mich. Was ich aber muss ist, mich dran zu gewöhnen, nicht zu müssen. Zu dürfen - ja. Aber müssen - nein! Müde und erschöpft sein - erlaubt! (Danke, Hashimoto!) Wenn ich nicht müde bin - Halbmarathon, ich komme! Mal auf mich selbst und meine Bedürfnisse hören ohne schlechtes Gewissen, weil ich mal nicht funktioniere. Auch mal durchhängen, statt durchmüssen. Mal sehen, wohin der Weg mich führt. Wo er mich nicht hin führt, weiß ich: zurück in den Schoß der Familie.
Freitag, 11. Januar 2019
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Eigentlich ohne Worte
Hach, da will man gegen Ende des Jahres ein paar gute Manieren an den Tag legen und allen Leuten, mit denen man im Lauf des Jahres zu tun hatte, frohes Fest, schöne Feiertage und alles Gute fürs neue Jahr wünschen. So weit so naiv.
Die einen antworten gar nicht. Die anderen antworten per SMS und manche schreiben tatsächlich zurück. Und dann gibt es noch diese, die einem so antworten, wie man es nicht erwartet hat. Die einen tatsächlich noch mehr enttäuschen, als man es sich je hatte vorstellen können. Wenn die betreffende Person es liest, wird sie sich wohl erkennen.
Das sind Menschen, die sich selbst als sensibel bezeichnen und sich ein Gutmenschentum auf die Fahnen geschrieben haben, das scheinheilig und verlogen ist. Das sind Menschen, für die ich Hunderte Stunden gestickt habe (ja, das war meine Idee und meine Entscheidung) dann aber nicht von ihnen erwarten konnte, dass sie sich meinen Geburtstag aufschreiben. Die es zu stressig finden, sich für mich ein Weihnachtsgeschenk auszudenken, mir als Anorektiker aber zu Ostern Schokolade schicken.
Die einen antworten gar nicht. Die anderen antworten per SMS und manche schreiben tatsächlich zurück. Und dann gibt es noch diese, die einem so antworten, wie man es nicht erwartet hat. Die einen tatsächlich noch mehr enttäuschen, als man es sich je hatte vorstellen können. Wenn die betreffende Person es liest, wird sie sich wohl erkennen.
Das sind Menschen, die sich selbst als sensibel bezeichnen und sich ein Gutmenschentum auf die Fahnen geschrieben haben, das scheinheilig und verlogen ist. Das sind Menschen, für die ich Hunderte Stunden gestickt habe (ja, das war meine Idee und meine Entscheidung) dann aber nicht von ihnen erwarten konnte, dass sie sich meinen Geburtstag aufschreiben. Die es zu stressig finden, sich für mich ein Weihnachtsgeschenk auszudenken, mir als Anorektiker aber zu Ostern Schokolade schicken.
Wir feiern kein Weihnachten, ich hatte kein Geschenk erwartet. Aber mir praktisch direkt zu sagen, dass ich es nicht wert sei, dass man sich meinetwegen Stress durch Nachdenken macht, zeugt nicht von Kinderstube.
Selbst hypersensibel zu sein und auf Stress mit allen möglichen Symptomen zu reagieren ist legitim. Dass ich auf die aus der Fassung gebrochene Balkontür, die wochenlang nur mit sehr viel Fingerspitzengefühl zu betätigen war, gestresst reagierte, war übertrieben. Das Ding war undicht! Es war laut und kalt hier! Die Heizung war drei Tage lang kaputt. Es war noch kälter hier!
Dass ich darauf tatsächlich mit Schilddrüsenproblemen reagiert habe (bin in eine Unterfunktion gerutscht samt Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, ADS-Symptomen usw) - übertrieben. Dass ich nicht in der Lage war, Mails zu schreiben und mit meiner Matschbirne keine Mails lesen wollte, in denen immer wieder davon die Rede war, welche Jeans/Shirts/Cardigans/Mäntel gekauft/bestellt/zurückgeschickt/umgetauscht wurden ist von mir ja auch echt nicht nett. Habe ich doch tatsächlich mal mein Wohl vor das der anderen gestellt. Shame on me.
Tut mir leid, wenn ich auch mal etwas Rücksicht einfordere oder wenigstens Verständnis dafür, wenn ich mich mal zurückziehe. Ich brauchte eine Auszeit. Wenn das einem Kontaktabbruch gleichkam – so be it. Nur irgendwie hatte ich von jemandem, der mit Kreislaufproblemen und anderen körperlichen Beschwerden auf Stress reagiert, mehr erwartet. Vor allem nicht, dass mein Stress bagatellisiert wird. Denn auch mein Leben besteht nicht aus Einhörnern, die Regenbogen mit Marshmallow-Duft pupsen. Get a grip!
Dass ich darauf tatsächlich mit Schilddrüsenproblemen reagiert habe (bin in eine Unterfunktion gerutscht samt Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, ADS-Symptomen usw) - übertrieben. Dass ich nicht in der Lage war, Mails zu schreiben und mit meiner Matschbirne keine Mails lesen wollte, in denen immer wieder davon die Rede war, welche Jeans/Shirts/Cardigans/Mäntel gekauft/bestellt/zurückgeschickt/umgetauscht wurden ist von mir ja auch echt nicht nett. Habe ich doch tatsächlich mal mein Wohl vor das der anderen gestellt. Shame on me.
Tut mir leid, wenn ich auch mal etwas Rücksicht einfordere oder wenigstens Verständnis dafür, wenn ich mich mal zurückziehe. Ich brauchte eine Auszeit. Wenn das einem Kontaktabbruch gleichkam – so be it. Nur irgendwie hatte ich von jemandem, der mit Kreislaufproblemen und anderen körperlichen Beschwerden auf Stress reagiert, mehr erwartet. Vor allem nicht, dass mein Stress bagatellisiert wird. Denn auch mein Leben besteht nicht aus Einhörnern, die Regenbogen mit Marshmallow-Duft pupsen. Get a grip!
Mein 2018
Da geht es hin, das Jahr 2018 und mit ihm kam und ging so einiges auch in meinem Leben.
Es kam eine Diagnose und damit eine Therapie (die aber noch in der "Erprobungsphase" ist), mit der Therapie kam das Laufen zurück und damit ein großer Teil meiner Lebensqualität. Ich war diese Jahr seit Mai ca 50 Stunden laufenderweise unterwegs, die längste Strecke waren 24km, im Durchschnitt waren es pro Einheit 13km. Dabei konnte ich auch mein Tempo wieder sehr gut steigern, auch wenn ich (wie immer) nicht ganz zufrieden bin. Und das sind nur die Daten, die meine TomTom Sportuhr gespeichert hat, beim Wandern hatte ich sie oft gar nicht dabei.
Gewandert sind wir auch einige Male. Vor allem rund um Roermond, Wasserbüffel und massig Rindviecher inklusive.
Also insgesamt kann man sagen, es war ein ganz bewegtes Jahr.
Persönlich war es eher durchwachsen. Freundschaften kamen und gingen, for whatever reason. Keine Ahnung. Vielleicht, weil ich aufgehört habe, Leuten hinterher zu laufen? Denn tatsächlich hat auch meine Geduld ihre Grenzen und in diesem Jahr habe ich angefangen, eben diese auch zu verteidigen.
Die Leute, denen meine Art nicht passt, können auch gerne fern bleiben. Denn sie passen eh nicht in mein Leben. Schade, aber ja, so be it.
Ich weiß gar nicht, wie oft ich in diesem Jahr "so be it" oder auch "was weiß ich denn?" gesagt habe. Ich finde, ich bin in manchen Dingen gelassener geworden. In machen leider noch nicht, aber ich arbeite daran. So muss man manchmal die Leute einfach die Suppe auslöffeln lassen, die sie sich und ihrem Umfeld eingebrockt haben. Ich kann die Welt nicht retten, nicht mein direktes Umfeld und nicht meine Familie.
Ich habe keine Geduld mehr mit Menschen, die über Dinge jammern, die sie hätten vermeiden oder ändern können. Egal, ob es beim Nordic Walking um die richtige Stocklänge oder die richtige Technik geht oder die Arztwahl bei bestimmten Krankheiten/Symptomen oder die inflationäre Verwendung von Schmerzmitteln und Antibiotika - Leute, macht einfach! Wenn ihr der Meinung seid, eure Ärzte wissen schon, was sie tun, dann ist das wohl so. Sorry. Aber brockt euch gerne eine Suppe ein, löffelt sie aus oder auch nicht - so be it.
Und so lassen wir auch dieses Jahr ausklingen wie die vergangenen. Ruhig, gezellig und entspannt. In der Hoffnung, dass das kommende ebenso wird: entspannt.
Merry X-Mas and a Happy New Year!
Es kam eine Diagnose und damit eine Therapie (die aber noch in der "Erprobungsphase" ist), mit der Therapie kam das Laufen zurück und damit ein großer Teil meiner Lebensqualität. Ich war diese Jahr seit Mai ca 50 Stunden laufenderweise unterwegs, die längste Strecke waren 24km, im Durchschnitt waren es pro Einheit 13km. Dabei konnte ich auch mein Tempo wieder sehr gut steigern, auch wenn ich (wie immer) nicht ganz zufrieden bin. Und das sind nur die Daten, die meine TomTom Sportuhr gespeichert hat, beim Wandern hatte ich sie oft gar nicht dabei.
Gewandert sind wir auch einige Male. Vor allem rund um Roermond, Wasserbüffel und massig Rindviecher inklusive.
Also insgesamt kann man sagen, es war ein ganz bewegtes Jahr.
Persönlich war es eher durchwachsen. Freundschaften kamen und gingen, for whatever reason. Keine Ahnung. Vielleicht, weil ich aufgehört habe, Leuten hinterher zu laufen? Denn tatsächlich hat auch meine Geduld ihre Grenzen und in diesem Jahr habe ich angefangen, eben diese auch zu verteidigen.
Die Leute, denen meine Art nicht passt, können auch gerne fern bleiben. Denn sie passen eh nicht in mein Leben. Schade, aber ja, so be it.
Ich weiß gar nicht, wie oft ich in diesem Jahr "so be it" oder auch "was weiß ich denn?" gesagt habe. Ich finde, ich bin in manchen Dingen gelassener geworden. In machen leider noch nicht, aber ich arbeite daran. So muss man manchmal die Leute einfach die Suppe auslöffeln lassen, die sie sich und ihrem Umfeld eingebrockt haben. Ich kann die Welt nicht retten, nicht mein direktes Umfeld und nicht meine Familie.
Ich habe keine Geduld mehr mit Menschen, die über Dinge jammern, die sie hätten vermeiden oder ändern können. Egal, ob es beim Nordic Walking um die richtige Stocklänge oder die richtige Technik geht oder die Arztwahl bei bestimmten Krankheiten/Symptomen oder die inflationäre Verwendung von Schmerzmitteln und Antibiotika - Leute, macht einfach! Wenn ihr der Meinung seid, eure Ärzte wissen schon, was sie tun, dann ist das wohl so. Sorry. Aber brockt euch gerne eine Suppe ein, löffelt sie aus oder auch nicht - so be it.
Und so lassen wir auch dieses Jahr ausklingen wie die vergangenen. Ruhig, gezellig und entspannt. In der Hoffnung, dass das kommende ebenso wird: entspannt.
Merry X-Mas and a Happy New Year!
Freitag, 30. November 2018
23. Landschaftslauf "Rund um den Adolfosee", Ratheim, 10.11.2018
Da Ratheim bei mir ja im Prinzip "um die Ecke" liegt habe ich mich entschlossen dort in diesem Jahr wieder zu starten, obwohl meine Knie etwas Probleme machen.
Für die Anfahrt brauchte ich kein Navi, ein Parkplatz war vor Ort wieder schnell gefunden. Ca. 800 Meter vom Adolfosee entfernt ist ein Kindergarten mit Parkplätzen. Dort parkte ich wieder, wie beim letzten Mal. Vor Ort angekommen, schnell die Laufschuhe anziehen, Startnummernband, Handschuhe und etwas Geld einstecken und zum Haus am See gehen, wo die Veranstaltung wie immer stattfand.
Auf dem Fußweg dorthin traf ich einen bekannten Walker und wir plauderten etwas. Vor dem Gebäude wurde ich schon sehr freundlich von den Helfern des Veranstalters begrüßt. Danach ging ich zur Startnummernausgabe, bezahlte und wollte meine Startnummer mitnehmen. Leider hatte mein Bekannter einen kleinen Fehler gemacht und meinen Namen falsch geschrieben, dies wurde aber sofort und ohne Probleme korrigiert.
Vor dem Haus am See traf ich wieder den bekannten Walker, wir unterhielten uns etwas über vergangene Wettkämpfe und machten uns dann auch zusammen warm.
Um kurz nach 14 Uhr gingen wir zur Startaufstellung, der Start sollte um 14:10 Uhr sein. Dieser verspätete sich um ein paar Minuten, da der Veranstalter vermeiden wollte dass wir mit den Kinder-Läufen ins Gehege kamen. Absolut verständlich und vollkommen in Ordnung ist. Der Start war dann um ca. 14:13 Uhr. Ich startete mit den anderen Walkern von hinten, da wir zusammen mit den 5k Läufern starteten. Nach dem Startschuss versuchte ich so gut es ging, Tempo zu machen und setzte mich an die 2. Stelle, hinter einem wirklich guten und schnellen Walker.
Nach ca. 500m habe ich dann auch schon die ersten Läufer überholt. Ich konnte die 2. Position halten, hatte aber einen anderen Nordic-Walker ca. 50 bis 100m hinter mir. Diesen Abstand konnte ich halten. Nach der 2. kleinen Runde ging es dann auf die größere Runde um den See und ich musste aufpassen mein Tempo zu halten, auch wenn es viel zu schauen gab auf der schönen Seerunde.
Dies gelang mir aber ohne Probleme. Unterwegs waren wieder einige Sparziergänger und auch Läufer unterwegs, die machten aber alle anstandslos Platz für uns.
Das Ziel erreichte ich in 37:25 min, womit ich vollkommen zufrieden war. Das Ziel war um die 40 Minuten, dies habe ich ohne Probleme geschafft. Ich schaute mir dann noch den Einlauf der anderen Walker und Nordic-Walker an, leider waren nicht viele am Start. Unterhielt mich dann noch mit 2 Walkern, dem Nordic-Walker hinter mir gab ich ein paar Tipps wie er seine Technik verbessern könnte. Mit einer besseren Technik wäre er nicht hinter mir in Ziel gekommen, sondern vor mir. Er bedankte sich für die Tips und wir gingen einen Kaffee trinken bis zur Siegerehrung. Diese fand dann knapp 30 Minuten nach dem Zieleinlauf statt. Leider haben einige nicht die Wettkampfregeln verstanden. Es gab nur Stadtmeister-Medaillen für Teilnehmer die den Wohnsitz oder eine Vereinszugehörigkeit in Hückelhoven haben, dies stand auch ganz klar so in der Ausschreibung. Der Kommentar "Sind ja nur die Walker" trifft dann nicht zu und ist völlig überflüssig, unnötig und schlicht falsch. Denn dieser Verein behandelt (als einer der wenigen!) die Walker vollkommen gleichberechtigt. Dies ist auch ein Grund warum ich immer wieder gerne bei den Veranstaltungen dieses Vereins starte.
Mit dem Wetter hatten wir Glück, der angekündigte Regen blieb bei der 5k Runde aus, langsam zog sich aber die Himmel richtig zu nach der Siegerehrung und wir begaben uns auf den Heimweg.
Wieder eine sehr schöne Veranstaltung des TuS Jahn Hilfarth, super organisiert und der Ablauf war perfekt. Fehler können überall passieren, wichtig ist wie man damit umgeht. Somit kann ich nur 10 Stöcke für diesen schönen Lauf geben.


Für die Anfahrt brauchte ich kein Navi, ein Parkplatz war vor Ort wieder schnell gefunden. Ca. 800 Meter vom Adolfosee entfernt ist ein Kindergarten mit Parkplätzen. Dort parkte ich wieder, wie beim letzten Mal. Vor Ort angekommen, schnell die Laufschuhe anziehen, Startnummernband, Handschuhe und etwas Geld einstecken und zum Haus am See gehen, wo die Veranstaltung wie immer stattfand.
Auf dem Fußweg dorthin traf ich einen bekannten Walker und wir plauderten etwas. Vor dem Gebäude wurde ich schon sehr freundlich von den Helfern des Veranstalters begrüßt. Danach ging ich zur Startnummernausgabe, bezahlte und wollte meine Startnummer mitnehmen. Leider hatte mein Bekannter einen kleinen Fehler gemacht und meinen Namen falsch geschrieben, dies wurde aber sofort und ohne Probleme korrigiert.
Vor dem Haus am See traf ich wieder den bekannten Walker, wir unterhielten uns etwas über vergangene Wettkämpfe und machten uns dann auch zusammen warm.
Um kurz nach 14 Uhr gingen wir zur Startaufstellung, der Start sollte um 14:10 Uhr sein. Dieser verspätete sich um ein paar Minuten, da der Veranstalter vermeiden wollte dass wir mit den Kinder-Läufen ins Gehege kamen. Absolut verständlich und vollkommen in Ordnung ist. Der Start war dann um ca. 14:13 Uhr. Ich startete mit den anderen Walkern von hinten, da wir zusammen mit den 5k Läufern starteten. Nach dem Startschuss versuchte ich so gut es ging, Tempo zu machen und setzte mich an die 2. Stelle, hinter einem wirklich guten und schnellen Walker.
Nach ca. 500m habe ich dann auch schon die ersten Läufer überholt. Ich konnte die 2. Position halten, hatte aber einen anderen Nordic-Walker ca. 50 bis 100m hinter mir. Diesen Abstand konnte ich halten. Nach der 2. kleinen Runde ging es dann auf die größere Runde um den See und ich musste aufpassen mein Tempo zu halten, auch wenn es viel zu schauen gab auf der schönen Seerunde.
Dies gelang mir aber ohne Probleme. Unterwegs waren wieder einige Sparziergänger und auch Läufer unterwegs, die machten aber alle anstandslos Platz für uns.
Das Ziel erreichte ich in 37:25 min, womit ich vollkommen zufrieden war. Das Ziel war um die 40 Minuten, dies habe ich ohne Probleme geschafft. Ich schaute mir dann noch den Einlauf der anderen Walker und Nordic-Walker an, leider waren nicht viele am Start. Unterhielt mich dann noch mit 2 Walkern, dem Nordic-Walker hinter mir gab ich ein paar Tipps wie er seine Technik verbessern könnte. Mit einer besseren Technik wäre er nicht hinter mir in Ziel gekommen, sondern vor mir. Er bedankte sich für die Tips und wir gingen einen Kaffee trinken bis zur Siegerehrung. Diese fand dann knapp 30 Minuten nach dem Zieleinlauf statt. Leider haben einige nicht die Wettkampfregeln verstanden. Es gab nur Stadtmeister-Medaillen für Teilnehmer die den Wohnsitz oder eine Vereinszugehörigkeit in Hückelhoven haben, dies stand auch ganz klar so in der Ausschreibung. Der Kommentar "Sind ja nur die Walker" trifft dann nicht zu und ist völlig überflüssig, unnötig und schlicht falsch. Denn dieser Verein behandelt (als einer der wenigen!) die Walker vollkommen gleichberechtigt. Dies ist auch ein Grund warum ich immer wieder gerne bei den Veranstaltungen dieses Vereins starte.
Mit dem Wetter hatten wir Glück, der angekündigte Regen blieb bei der 5k Runde aus, langsam zog sich aber die Himmel richtig zu nach der Siegerehrung und wir begaben uns auf den Heimweg.
Wieder eine sehr schöne Veranstaltung des TuS Jahn Hilfarth, super organisiert und der Ablauf war perfekt. Fehler können überall passieren, wichtig ist wie man damit umgeht. Somit kann ich nur 10 Stöcke für diesen schönen Lauf geben.


Samstag, 10. November 2018
46. Int. Volkslauf in Übach-Palenberg, 04.11.2018
Da der Lauf ja fast um die Ecke ist, bot es sich für mich an, dort mal wieder zu starten. Also fuhr ich am Sonntag den 04.11.18 nach Übach-Palenberg. Wie in den vergangenen Jahren sollte der Lauf am dortigen Hallenfreibad starten. Da am Vortag der Rursee-Marathon-Walk war, erwartete ich kein allzugroßes Starterfeld bei den Walkern. Leider waren es samt Nachmeldungen auch tatsächlich nur 15 Walker und Nordic Walker. Allerdings waren einige bekannte Gesichter dabei und ich hatte direkt nach der Ankunft (Dank Navi problemlos) direkt jemanden zum plaudern. Die Startnummernausgabe verlief reibungslos, da ich vorgemeldet war. Wir plauderten noch etwas und es war auch schon an der Zeit sich die Laufschuhe anzuziehen und warm zu machen. Es waren 4 Grad, der vorhergesagte Sonnenschein hielt sich noch bedeckt. Sprich: Es war diesig und feucht.
Der Start war mit 2 Minuten Verzögerung, weil man nicht mit den Jugendläufen ins Gehege kommen wollte. Das war vollkommen ok und richtig.
Nach dem Start setzte ich mich an die 2. Position, den Führenden (ein mir bekannter Walker) hielt ich in Sichtweite, einholen konnte ich ihn nicht, da ich trainingstechnisch einfach nicht auf dem Stand der Vorjahre bin. Aber ich achtete darauf, dass ich ihn nicht aus den Augen verlor, zumindest auf geraden Passagen. Nach ca. 1 Km kam dann die berüchtigte Rampe auf das offene Feld. Anders als in den Vorjahren war die Rampe nicht mit Laub bedeckt und es war fast windstill. Mein Tempo pendelte sich zwischen 7,5 und 7,8 min/km ein, mehr war leider nicht drin.
Ich konnte aber den 2. Gesamtplatz ohne Probleme halten. Die Wegmarkierungen für die Walker waren ok, es waren grüne Pfeile auf Pfosten angebracht. Nach der Runde im offenen Feld ging es in einem Bogen wieder zurück zur Rampe nur diesmal bergab. Das Ziel erreichte ich in 51:53
Minuten. Mit dieser Leistung kann ich aufgrund meines Trainingsstandes (oder besser: Trainingsrückstandes) zufrieden sein. Ich wurde 2. Gesamt und 1. Nordic-Walker im Ziel. Am Hallenfreibad gab es dann noch warmen Tee für alle Teilnehmer. Wir führten noch einige Gespräche. Unter anderem traf ich einen mir bekannten Trainer vom TUS Jahn Hilfarth und sprach mit ihm etwas über den Adolfosee-Lauf nächste Woche. So konnte ich mich bei ihm auch direkt dafür anmelden.
Die Siegerehrung war zügig, knapp 45 Minuten nach meinem Zieleinlauf. Für alle gab es Kaffee, Kaltgetränke, Brötchen und Bockwürste zu sehr zivilen Preisen. Nach und nach machten wir uns dann auf dem Heimweg. Wir verabredeten und aber für kommende Woche zum Adolfosee-Lauf.
Der Lauf war gut organisiert, die Strecke war etwas länger als angegeben (ca. 6,7 K), aber dies war kein Problem. Sie war gut ausgeschildert. Einigen haben aber auf der Strecke ein paar Richtungspfeile gefehlt, sie waren zwischendurch etwas unsicher, ob sie noch richtig waren. Aber im Zweifel heißt es da halt: wenn kein Pfeil da ist - geradeaus. Aber ein kleiner Verbesserungsvorschlag für die Organisatoren für den Lauf im kommenden Jahr: Macht doch wieder so schöne bunte Richtungspfeile auf den Boden, so wie ihr das sonst auch schon gemacht habt! Ansonsten aber: Weiter so!
Und deshalb trotzdem volle 10 Stöcke für diesen schönen Lauf.

Der Start war mit 2 Minuten Verzögerung, weil man nicht mit den Jugendläufen ins Gehege kommen wollte. Das war vollkommen ok und richtig.
Nach dem Start setzte ich mich an die 2. Position, den Führenden (ein mir bekannter Walker) hielt ich in Sichtweite, einholen konnte ich ihn nicht, da ich trainingstechnisch einfach nicht auf dem Stand der Vorjahre bin. Aber ich achtete darauf, dass ich ihn nicht aus den Augen verlor, zumindest auf geraden Passagen. Nach ca. 1 Km kam dann die berüchtigte Rampe auf das offene Feld. Anders als in den Vorjahren war die Rampe nicht mit Laub bedeckt und es war fast windstill. Mein Tempo pendelte sich zwischen 7,5 und 7,8 min/km ein, mehr war leider nicht drin.
Ich konnte aber den 2. Gesamtplatz ohne Probleme halten. Die Wegmarkierungen für die Walker waren ok, es waren grüne Pfeile auf Pfosten angebracht. Nach der Runde im offenen Feld ging es in einem Bogen wieder zurück zur Rampe nur diesmal bergab. Das Ziel erreichte ich in 51:53
Minuten. Mit dieser Leistung kann ich aufgrund meines Trainingsstandes (oder besser: Trainingsrückstandes) zufrieden sein. Ich wurde 2. Gesamt und 1. Nordic-Walker im Ziel. Am Hallenfreibad gab es dann noch warmen Tee für alle Teilnehmer. Wir führten noch einige Gespräche. Unter anderem traf ich einen mir bekannten Trainer vom TUS Jahn Hilfarth und sprach mit ihm etwas über den Adolfosee-Lauf nächste Woche. So konnte ich mich bei ihm auch direkt dafür anmelden.
Die Siegerehrung war zügig, knapp 45 Minuten nach meinem Zieleinlauf. Für alle gab es Kaffee, Kaltgetränke, Brötchen und Bockwürste zu sehr zivilen Preisen. Nach und nach machten wir uns dann auf dem Heimweg. Wir verabredeten und aber für kommende Woche zum Adolfosee-Lauf.
Der Lauf war gut organisiert, die Strecke war etwas länger als angegeben (ca. 6,7 K), aber dies war kein Problem. Sie war gut ausgeschildert. Einigen haben aber auf der Strecke ein paar Richtungspfeile gefehlt, sie waren zwischendurch etwas unsicher, ob sie noch richtig waren. Aber im Zweifel heißt es da halt: wenn kein Pfeil da ist - geradeaus. Aber ein kleiner Verbesserungsvorschlag für die Organisatoren für den Lauf im kommenden Jahr: Macht doch wieder so schöne bunte Richtungspfeile auf den Boden, so wie ihr das sonst auch schon gemacht habt! Ansonsten aber: Weiter so!
Und deshalb trotzdem volle 10 Stöcke für diesen schönen Lauf.


Mittwoch, 24. Oktober 2018
59. Hambacher Herbstwaldlauf, Niederzier, 21.10.2018
Nachdem meine Erkältung vorüber war, wollte ich auch endlich wieder einmal einen Wettkampf machen. Da bot sich der Hambacher Herbstwaldlauf geradezu an. So machte ich mich am vergangenen Sonntag auf nach Niederzier zur Sophienhöhe. Da es nicht das erste Mal war, dass ich beim Herbstwaldlauf antreten wollte, kannte ich die Anfahrt zur Genüge, konnte also entspannt ohne Navi fahren.
Der Wetterbericht versprach Sonne - bei 3 Grad und Nebelfeldern unterwegs war ich aber skeptisch und hatte mich vorsichtshalber in warme Kompressionswäsche gepackt. Nach knapp 30 Minuten Fahrt war ich vor Ort, einige bekannte Walker waren auch schon da. Da ich vorgemeldet war brauchte ich nur noch zu bezahlen und meine Startnummer mitzunehmen. Wie immer klappte das reibungslos und der Kaffee war auch schon fertig 😍. So nahm ich einen Becher Kaffee mit zum umziehen. Da die Walker fast nebeneinander parkten führten wir schon angeregte Gespräche. Nach und nach kamen auch die ersten Teilnehmer für die Bambini- und Kinderläufe an und es wurde voller. Peter Borsdorff war auch schon da um von jedem Teilnehmer Fotos zu machen. Ich steckte ihm sofort was in seinen Spendenschuh.
Ca. 30 Minuten vor dem Start begannen wir uns warmzumachen, bei den Temperaturen ein Muss. Um kurz vor 10 Uhr gingen wir zur Startaufstellung, der Start der Walker war um 10:05 Uhr. Es gab noch einige Nachmelder und so ist ein Starterfeld von 19 Walker und Nordic-Walkern zusammen gekommen.
Der Start war pünktlich und ich setzte mich sofort an die Spitze und versuchte so gut es ging Tempo zu machen. Meine Geschwindigkeit pendelte sich um die 7,5 min/km ein. Ich konnte den hinter mir liegenden Walker problemlos auf Distanz halten und meinen Vorsprung langsam etwas ausbauen. Nach und nach kam auch die Sonne durch und es war wunderschön durch den herbstlichen Wald zu laufen.
Nach der ersten ca. 3km langen Schleife ging es wieder durch den Start- Zielbereich wo inzwischen mehr los war und die Walker von vielen angefeuert wurden. Peter machte auch wieder Fotos. Dann ging es sofort auf die 2. etwas längere Schleife wo auch inzwischen einige Spaziergänger unterwegs waren. Ich konnte den Nordic-Walker hinter mit weiter auf Distanz halten. Zum Glück hatte dieses Mal kein "Spaßvogel" die Markierungspfeile an der Strecke umgedreht, so konnte sich dieses Mal keiner verlaufen (ist beim vorletzten Mal tatsächlich einigen passiert!) Sicherheitshalber hatten die Ausrichter aber auch Richtungspfeile auf den Boden. Das Ziel erreichte ich in 53,01 Minuten. Mein Ziel war eine Zeit zwischen 52 und 55 Minuten. So war ich genau im vorgesteckten Bereich.
Nach und nach kamen auch die anderen Walker und Nordic-Walker ins Ziel, wo schon Wasser und warmer Tee für alle bereit stand. Die Walker im Ziel feuerten die anderen noch beim Zieleinlauf an. Danach gingen wir uns kurz umziehen, dann trafen wir uns am Bewirtungszelt auf einen Kaffee (oder Würste, Erbsensuppe und Kuchen), was wie immer zu sehr zivilen Preisen angeboten wurde.
Die Siegerehrung war zügig ca. 45 Minuten nach meinem Zieleinlauf. Wir führten noch einige Gespräche und verabredeten uns zu einigen anderen Wettkämpfen. Danach machten wir uns auf dem Heimweg.
Die Veranstaltung war wieder perfekt organisiert. Es gab nichts auszusetzen. Die Siegerehrung war zügig und die Leute vor Ort kannten sich aus.
Volle 10 Walkingstöcke von mir.

Der Wetterbericht versprach Sonne - bei 3 Grad und Nebelfeldern unterwegs war ich aber skeptisch und hatte mich vorsichtshalber in warme Kompressionswäsche gepackt. Nach knapp 30 Minuten Fahrt war ich vor Ort, einige bekannte Walker waren auch schon da. Da ich vorgemeldet war brauchte ich nur noch zu bezahlen und meine Startnummer mitzunehmen. Wie immer klappte das reibungslos und der Kaffee war auch schon fertig 😍. So nahm ich einen Becher Kaffee mit zum umziehen. Da die Walker fast nebeneinander parkten führten wir schon angeregte Gespräche. Nach und nach kamen auch die ersten Teilnehmer für die Bambini- und Kinderläufe an und es wurde voller. Peter Borsdorff war auch schon da um von jedem Teilnehmer Fotos zu machen. Ich steckte ihm sofort was in seinen Spendenschuh.
Ca. 30 Minuten vor dem Start begannen wir uns warmzumachen, bei den Temperaturen ein Muss. Um kurz vor 10 Uhr gingen wir zur Startaufstellung, der Start der Walker war um 10:05 Uhr. Es gab noch einige Nachmelder und so ist ein Starterfeld von 19 Walker und Nordic-Walkern zusammen gekommen.
Der Start war pünktlich und ich setzte mich sofort an die Spitze und versuchte so gut es ging Tempo zu machen. Meine Geschwindigkeit pendelte sich um die 7,5 min/km ein. Ich konnte den hinter mir liegenden Walker problemlos auf Distanz halten und meinen Vorsprung langsam etwas ausbauen. Nach und nach kam auch die Sonne durch und es war wunderschön durch den herbstlichen Wald zu laufen.
Nach der ersten ca. 3km langen Schleife ging es wieder durch den Start- Zielbereich wo inzwischen mehr los war und die Walker von vielen angefeuert wurden. Peter machte auch wieder Fotos. Dann ging es sofort auf die 2. etwas längere Schleife wo auch inzwischen einige Spaziergänger unterwegs waren. Ich konnte den Nordic-Walker hinter mit weiter auf Distanz halten. Zum Glück hatte dieses Mal kein "Spaßvogel" die Markierungspfeile an der Strecke umgedreht, so konnte sich dieses Mal keiner verlaufen (ist beim vorletzten Mal tatsächlich einigen passiert!) Sicherheitshalber hatten die Ausrichter aber auch Richtungspfeile auf den Boden. Das Ziel erreichte ich in 53,01 Minuten. Mein Ziel war eine Zeit zwischen 52 und 55 Minuten. So war ich genau im vorgesteckten Bereich.
Nach und nach kamen auch die anderen Walker und Nordic-Walker ins Ziel, wo schon Wasser und warmer Tee für alle bereit stand. Die Walker im Ziel feuerten die anderen noch beim Zieleinlauf an. Danach gingen wir uns kurz umziehen, dann trafen wir uns am Bewirtungszelt auf einen Kaffee (oder Würste, Erbsensuppe und Kuchen), was wie immer zu sehr zivilen Preisen angeboten wurde.
Die Siegerehrung war zügig ca. 45 Minuten nach meinem Zieleinlauf. Wir führten noch einige Gespräche und verabredeten uns zu einigen anderen Wettkämpfen. Danach machten wir uns auf dem Heimweg.
Die Veranstaltung war wieder perfekt organisiert. Es gab nichts auszusetzen. Die Siegerehrung war zügig und die Leute vor Ort kannten sich aus.
Volle 10 Walkingstöcke von mir.


Mittwoch, 10. Oktober 2018
Spendenlauf Linnich - die (vorläufig) Letzte
Samstag war es soweit: um 10 Uhr startete der Spendenlauf in Linnich. Wie schon oft genug durchgenudelt, kam der erlaufene Betrag ALS - Alle lieben Schmidt e.V. und Peter Borsdorffs Initiative "Running for Kids" zugute.
Und Walter und ich waren tatsächlich mittendrin und voll dabei. Auf Asche/Sand (nicht wie vorher mal geschrieben auf Tartan) machten wir uns auf die Runden. Und mit uns sehr viele andere: Läufer, Walker, Wanderer, Spaziergänger, Rollstuhlfahrer (elektrisch und handbetrieben, auch mit Beatmungsgerät), ein paar Kinderwagen, Kinder mit Rollern und Laufrädern, jede Menge Hunde (auch Begleithunde) - ein echt bunt gemischtes Feld.
Insgesamt waren es ein paar Hundert Leute, die ihre Runden gedreht haben. Manche nur ein paar, einige sahen aus, als hätten sie ihre Kuchenspende abgegeben und sich dann kurzfristig entschlossen noch ein paar Euro erlaufenes Spendengeld draufzulegen. Tatsächlich habe ich ein paar Damen in Stiefeletten mit umgehängter Handtasche gesehen, die absolut nicht sport-tauglich angezogen ein paar Runden gedreht haben - alles im Sinne der guten Sache. Chapeau für den Enthusiasmus!
Und ich ziehe auch wieder einmal meinen Hut vor den Damen und Herren der Gruppe "Ü-90 bewegt" aus Hückelhoven und vor allem vor ihren engagierten Kräften, die sie im Rollstuhl über die sandige Bahn geschoben haben, das war ein echter Kraftakt für den guten Zweck! Aber der Spaß, den die "Ü-90er" hatten (und das konnte man sehen!), war es sicher wert.
Und Spaß hatten wir auch. Walter und ich rundeten je 50 mal und erliefen damit 200 Spenden-Euros.
Als wir um kurz vor 14 Uhr den Sportplatz verließen, waren über 22000 Runden gezählt worden und die Spendensumme auf über 44000 Euro angewachsen. Unzählige von Sponsoren gestiftete Äpfel und Bananen, literweise Wasser und Orangensaft verschwanden in den Mägen der Teilnehmer und zum Abschluss gabs gegen eine freiwillige Spende auch Kaffee, Kuchen und Gegrilltes.
Peter Borsdorff führte gewohnt charmant am Mikrofon durch die kompletten vier Stunden und spornte jeden an, sein Bestes zu geben, aber auch auf sich zu hören und aufzuhören, wenn es nicht mehr ginge. Da gestern beim Einstein-Marathon in Ulm wieder ein Todesopfer zu beklagen war, ein weiser Rat!
Walter und ich hatten Spaß, da es um die gute Sache ging, ließen wir uns durch zum Teil unsportliches Verhalten anderer nicht ärgern und genossen die Familienfest-Atmosphäre. Im Falle einer Neu-Auflage sind wir auf jeden Fall wieder am Start!
![]() |
Das Fazit des Laufs (außer dreckigen Schuhen und Beinen) waren über 22.000 Runden und damit eine Spendensumme jenseits der 44.000 Euro. |
PS. Amtlicher Endstand: 22.246 Runden! Damit hatte keiner gerechnet, am wenigsten wohl der sichtlich ergriffene Bruno Schmidt.
Ach ja, und so sahen wir nach unseren 2 mal 50 Runden obenrum aus 😎
Danke an Peter Borsdorff fürs Modell-Stehen und das Zuschicken des Bildes
Abonnieren
Posts (Atom)

