Da der Nikolauslauf vom TV Bedburg sehr gut organisiert war und völlig entspannt verlaufen ist, hatte ich mich entschieden auch beim Silvester-Brezel-Lauf teilzunehmen. Das Wetter versprach trocken und auch vielleicht sogar sonnig zu werden - also alles in allem die Voraussetzungen für einen entspannten Lauf zum Jahresausklang gegeben.
Die Wetterfrösche hatten nicht gelogen: gegen 10 Uhr klarte das Wetter langsam auf und die Sonne kam durch, So bin ich also nach einer durchregneten Nacht um 11 Uhr zum Lauf gefahren. Um 11:30 Uhr war ich vor Ort und habe einen Parkplatz ca. 200m von Start und Ziel gefunden, der nicht am Straßenrand war.
Ich schaute mich dann gemütlich um. Bekannte Walker sollten keine da sein, aber ich habe schnell andere Gesprächspartner gefunden und wir unterhielten uns angeregt. Eine Startnummer brauchte man nicht abzuholen, da es keine gab und auch Zeitnahme gab es keine. Ein einfacher Lauf um Spaß am Laufen und Walken zu haben. Anmelden, mitlaufen, Spaß haben war die Devise. So konnte man auch frei darüber entscheiden, ob mann die 5,2 km oder 10,6 km Strecke walkte. Die Läufer konnten zwischen 5,2 km, 10,6 km, 15,8 km und HM wählen.
Pünktlich um 13 Uhr fiel der Startschuss. Es war ein Massenstart aller Läufer und Walker. Insgesamt hatten sich knapp 350 Teilnehmer vorher angemeldet und es gab auch noch einige Nachmeldungen. Langsam nahm ich etwas Tempo auf und fing auch an die ersten Läufer zu überholen. Mein Plan sah einen durchschnittlichen Pace von 7:30 min/km vor. Die ersten Kilometer gingen über Asphalt danach kamen Sand-, Wald-, und Schotterwege, was mir sehr entgegenkam.
Die Strecke war insgesamt sehr schön mit gutem Ausblick über die Felder und wies keine nennenswerten Steigungen auf. Auf der Strecke mache mir teilweise der Wind etwas zu schaffen, der in Böen sehr stark war und ich Schwierigkeiten hatte, die Stöcke unter Kontrolle zu halten. An diesen Stellen musste ich dann das Tempo etwas raus nehmen.
Die Sonne war inzwischen durchgekommen und wärmte alle. Bei ca. 7 km kam der Wasserstand, der mir sehr willkommen war. Kurz davor wurden alle Läufer und Walker von Zuschauern mit einer Laola angefeuert. Auf den letzten Kilometern konnte ich dann noch einige Läufer überholen und kam mit selbst gestoppten 1:20:18 h als 1. Walker über 10,6 k ins Ziel. Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden, ich hatte mein Tempoziel fast erreichen können.
Im Ziel konnte man sich dann mit warmem Tee oder Wasser wahlweise erfrischen oder aufwärmen. Wer wollte, konnte sich auch an Glühwein oder Bockwurst zu zivilen Preisen laben. Auch die Teilnehmer-Urkunden und natürlich die Hefeteigbrezeln lagen zur Abholung bereit.
Es ist ein sehr schöner Lauf, ganz locker, ohne Druck und durch eine ansprechende Landschaft. Die Strecke führte zu etwa 30% über Asphalt und die restlichen 70% über Sand-, Wald- und Schotterboden. Die Strecke war ausreichend und eindeutig für alle Streckenlängen mit Pfeilen und Hinweisen auf dem Boden markiert. Es konnte sich wirklich keiner verlaufen. Noch einmal in diesem Jahr beide Daumen hoch für den TV-Bedburg. Ein sehr gut organisierter Lauf. Gerne im nächsten Jahr wieder!
Freitag, 1. Januar 2016
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Aus der Not geboren - oder so kann es gehen, wenn man nicht alles im Haus hat
Eigentlich sollten es ja Kekse werden. Für den Weihnachtsteller und für Walters letzte Englischstunde in der Firma. Ein simples Rezept und ich wollte damit auch alle meine "Gefangenen" verarbeiten. "Gefangene machen" nenne ich nämlich, wenn aus anderen Rezepten Zutaten übrig bleiben (Nüsse, Schokolade, ein halbes Ei oder ähnliches). Von Brownie-Cookies (die auch eher Klumpen wurden als Cookies) blieben mir nämlich gehackte Nüsse und Schokolade übrig, die ich unbedingt noch "verwursten" wollte. Und so suchte ich mir im Internet ein Rezept aus, aus dem ich dann Folgendes machte:
200g Weizenmehl
2 TL Backpulver
120g Schokolade, gehackt
100g Nüsse, gehackt
80g brauner Zucker
120g Butter, weiche
2,5 EL Kakaopulver
1 Ei, 1 EL Sojamehl und ein guter Schuss Wasser.
85g Schokolade, zartbitter
60g Margarine
80g Zucker, braun
2 TL Backpulver
120g Schokolade, gehackt
100g Nüsse, gehackt
80g brauner Zucker
120g Butter, weiche
2,5 EL Kakaopulver
1 Ei, 1 EL Sojamehl und ein guter Schuss Wasser.
Der Schuss Wasser war dann auch ein Schuss zu viel und wurde zum Schuss in den Ofen. Statt der Kekse backte ich in einer kleinen Auflaufform einen Schokoladenkuchen nach Art eines Brownies. Er brauchte bei 180°C ca 35 Minuten und wurde extrem schokoladig.
Hier noch das Rezept für die Brownie-Klumpen, die ebenfalls sehr lecker schmecken, auch wenn die Form noch ausbaufähig ist.
60g Margarine
80g Zucker, braun
20g Zucker, weiß
1 Ei
90g Mehl
1,5 EL Kakao
1 TL Backpulver
80g Schokolade gehackt
80g Nüsse, gehackt
Die Zartbitterschokolade mit der Margarine schmelzen und leicht abkühlen lassen. Den Zucker mit dem Ei schaumig rühren. Dann Mehl, Kakao und Backpulver untersieben, die Schokoladen-Margarine-Mischung unterrühren und Nüsse und gehackte Schokolade unterkneten. Wer keine pechschwarzen Hände möchte, nimmt entweder den Handrührer mit den Knethaken oder trägt Handschuhe.
Mit einem Esslöffel die gewünschte Menge abstechen (etwa walnussgroß für "richtige" Cookies, murmelgroß für den Weihnachtsteller), zur Kugel rollen, mit einer Gabel flach drücken und bei 180°C ca 15 Minuten backen. Sie sollten nicht dunkel werden, dann verbrennt die Schokolade und die Kekse werden bitter.
Samstag, 12. Dezember 2015
30. Nikolauslauf in Bedburg Alt-Kaster, 06.12.2015
Da ich immer auf der Suche nach neuen und schönen Läufen in der näheren und weiteren Umgebung bin, ist mir der Nikolauslauf in Bedburg Alt-Kaster in Auge gefallen. Die Wetterfrösche sagten sehr gutes Wetter vorher und die Ausschreibung für den Wettkampf war viel versprechend. Der Lauf sollte völlig entspannt und ohne Druck sein. Also meldete ich mich an und harrte der Dinge. Wäre ja nicht der erste Wettkampf, bei dem sich die Ausschreibung als Mogelpackung erwies.
Da Bedburg nur rund 25km weit entfernt liegt, brauchte ich nicht allzu früh aufzubrechen, da war locker noch ein leichtes Frühstück und eine Tasse Kaffee zu Hause drin, bevor ich losfuhr. Dank meines Navis war ich zügig in Alt-Kaster und Dank eines Passanten fand ich auch das hintere Stadttor, an dem ein Parkplatz sein sollte. Für Ortsfremde nicht ganz einfach zu finden. Dort war tatsächlich ein Parkplatz und da ich so zeitig dran war, konnte ich mir den Ort noch ein wenig anschauen. Alt Kaster ist, wie der Name schon ahnen lässt, ein alter aber, wie ich finde, ein wirklich malerischer Ortsteil von Bedburg. Auf jeden Fall ist Alt Kaster mal einen Besuch wert.
Der Aufbau am Stadttor war noch in vollstem Gange, als ich dort eintraf. Allerdings zeigte sich, dass der Veranstalter kein Neuling im Geschäft ist, schließlich war es schon die 30. Auflage des Nikolauslaufes. Und da es weder eine Zeitnahme noch Startnummern für die Teilnehmer gab, verlief alles rundum entpannt.
Eigentlich ein Wettkampf ohne Wettkampf. Einfach im Internet vormelden oder am Lauftag nachmelden und bezahlen und dann natürlich entspannt loslaufen.
Es waren 20 Walker und Nordic-Walker vor Ort, einige hatten sich nachgemeldet, aber leider war keiner meiner "üblichen Verdächtigen" dabei. Schade. Nach einer kurzen Streckenbeschreibung und Einweisung in die Strecke war pünktlich um 10:30 Uhr der Start. Es waren 3 Runden um den Kasterer See mit je 2,2km zu laufen oder besser gesagt zu walken. Ich wollte es gemütlich angehen, da ich nicht gut im Training bin. Trotzdem setzte ich mich sofort an die Spitze. Die Strecke besteht zu fast 100% aus Waldboden und führt um den schönen Kasterer See. Wenn man den See immer rechts von sich hatte, war man richtig. Verlaufen war eigentlich nicht möglich. So konnte sich der Veranstalter bei den Markierungen auf neuralgische Punkte beschränken, die dann mit Pfeilen und Flatterband gekennzeichnet waren.
Kurz vor Ende der 1. Runde überrundete ich schon die ersten Walker und machte mich dann auf die 2. Runde. Da ich mich jetzt nicht mehr so sehr auf den Streckenverlauf konzentrieren musste, hatte ich Zeit und Muße, mir den See und die Umgebung etwas genauer an zu sehen. Ich sah verschiedene Arten von Enten und auch ein paar Gänse denke ich. Zu Anfang der drittten Runde brach dann auch die Sonne durch und bevor ich auf die Zielgerade Richtung Stadttor einbog, überrundete ich noch die nächsten Walker. Mit einer Zeit von 51,19 Minuten erreichte ich das Ziel nach 6,6km. Unter dem historischen Stadttor wartete warmer Tee auf mich und wer wollte konnte einen Glühwein kaufen.
Die Siegerehrung der Kinder war im vollen Gange. Jedes Kind erhielt eine Urkunde. Wobei die sicher nicht so interessant war, wie die "Siegprämie": eine großer Weckmann. Und auch die erwachsenen Teilnehmer bekamen kurz danach (nach dem Start der Läufer) jeder einen Weckmann, der in der Nacht von einem örtlichen Handwerksbäcker hergestellt worden war. Und ich muss sagen: der Weckmann war nicht nur groß, sondern sah auch noch aus wie ein Weckmann, und nicht wie die, die man sonst so beim Bäcker kaufen kann. Und obendrein war er auch noch sehr lecker.
Insgesamt war es auf jeden Fall ein sehr schöner und entspannter Lauf. Sehr gut organisiert und mit minimalem Aufwand etwas Tolles geschaffen. So kann es auch gehen.
Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch: Es wäre schön, wenn vor Ort eine Toilette wäre. Vor allem für die Frauen wäre das wünschenswert. Die meisten müssen vor dem Wettkampf (und wenn auch nur aus Nervosität) noch mal kurz austreten und die eine oder andere könnte ohne "Dixie" vor Ort vielleicht in Nöte kommen.
Insgesamt aber mein Fazit: beide Daumen hoch für diesen Lauf. Ich komme sehr gerne nächstes Jahr wieder und werde auch gerne die Werbetrommel rühren.
Da Bedburg nur rund 25km weit entfernt liegt, brauchte ich nicht allzu früh aufzubrechen, da war locker noch ein leichtes Frühstück und eine Tasse Kaffee zu Hause drin, bevor ich losfuhr. Dank meines Navis war ich zügig in Alt-Kaster und Dank eines Passanten fand ich auch das hintere Stadttor, an dem ein Parkplatz sein sollte. Für Ortsfremde nicht ganz einfach zu finden. Dort war tatsächlich ein Parkplatz und da ich so zeitig dran war, konnte ich mir den Ort noch ein wenig anschauen. Alt Kaster ist, wie der Name schon ahnen lässt, ein alter aber, wie ich finde, ein wirklich malerischer Ortsteil von Bedburg. Auf jeden Fall ist Alt Kaster mal einen Besuch wert.
Der Aufbau am Stadttor war noch in vollstem Gange, als ich dort eintraf. Allerdings zeigte sich, dass der Veranstalter kein Neuling im Geschäft ist, schließlich war es schon die 30. Auflage des Nikolauslaufes. Und da es weder eine Zeitnahme noch Startnummern für die Teilnehmer gab, verlief alles rundum entpannt.
Eigentlich ein Wettkampf ohne Wettkampf. Einfach im Internet vormelden oder am Lauftag nachmelden und bezahlen und dann natürlich entspannt loslaufen.
Es waren 20 Walker und Nordic-Walker vor Ort, einige hatten sich nachgemeldet, aber leider war keiner meiner "üblichen Verdächtigen" dabei. Schade. Nach einer kurzen Streckenbeschreibung und Einweisung in die Strecke war pünktlich um 10:30 Uhr der Start. Es waren 3 Runden um den Kasterer See mit je 2,2km zu laufen oder besser gesagt zu walken. Ich wollte es gemütlich angehen, da ich nicht gut im Training bin. Trotzdem setzte ich mich sofort an die Spitze. Die Strecke besteht zu fast 100% aus Waldboden und führt um den schönen Kasterer See. Wenn man den See immer rechts von sich hatte, war man richtig. Verlaufen war eigentlich nicht möglich. So konnte sich der Veranstalter bei den Markierungen auf neuralgische Punkte beschränken, die dann mit Pfeilen und Flatterband gekennzeichnet waren.
Kurz vor Ende der 1. Runde überrundete ich schon die ersten Walker und machte mich dann auf die 2. Runde. Da ich mich jetzt nicht mehr so sehr auf den Streckenverlauf konzentrieren musste, hatte ich Zeit und Muße, mir den See und die Umgebung etwas genauer an zu sehen. Ich sah verschiedene Arten von Enten und auch ein paar Gänse denke ich. Zu Anfang der drittten Runde brach dann auch die Sonne durch und bevor ich auf die Zielgerade Richtung Stadttor einbog, überrundete ich noch die nächsten Walker. Mit einer Zeit von 51,19 Minuten erreichte ich das Ziel nach 6,6km. Unter dem historischen Stadttor wartete warmer Tee auf mich und wer wollte konnte einen Glühwein kaufen.
Die Siegerehrung der Kinder war im vollen Gange. Jedes Kind erhielt eine Urkunde. Wobei die sicher nicht so interessant war, wie die "Siegprämie": eine großer Weckmann. Und auch die erwachsenen Teilnehmer bekamen kurz danach (nach dem Start der Läufer) jeder einen Weckmann, der in der Nacht von einem örtlichen Handwerksbäcker hergestellt worden war. Und ich muss sagen: der Weckmann war nicht nur groß, sondern sah auch noch aus wie ein Weckmann, und nicht wie die, die man sonst so beim Bäcker kaufen kann. Und obendrein war er auch noch sehr lecker.
Insgesamt war es auf jeden Fall ein sehr schöner und entspannter Lauf. Sehr gut organisiert und mit minimalem Aufwand etwas Tolles geschaffen. So kann es auch gehen.
Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch: Es wäre schön, wenn vor Ort eine Toilette wäre. Vor allem für die Frauen wäre das wünschenswert. Die meisten müssen vor dem Wettkampf (und wenn auch nur aus Nervosität) noch mal kurz austreten und die eine oder andere könnte ohne "Dixie" vor Ort vielleicht in Nöte kommen.
Insgesamt aber mein Fazit: beide Daumen hoch für diesen Lauf. Ich komme sehr gerne nächstes Jahr wieder und werde auch gerne die Werbetrommel rühren.
Dienstag, 10. November 2015
43. Int. Volkslauf und Walkingtag in Übach-Palenberg, 08.11.2015
Nach über 30 Tagen Wettkampf- und fast die komplette Zeit auch Trainings-Abstinenz wollte ich mal testen, wie meine aktuelle Form ist. Wegen meiner schlechten Erfahrungen beim Rursee-Marathon im vergangenen Jahr wollte ich daran nicht mehr teilnehmen. Daher entschied ich mich, am Sonntag zum Volkslauf nach Übach-Palenberg zu fahren.
Da der Lauf ja im Prinzip um die Ecke ist brauchte ich nicht allzu früh loszufahren und hatte noch Zeit, zu Hause zu frühstücken und einen Kaffee zu trinken. Ein bekannter Walker und ein Arbeitskollege hatten sich ebenfalls angemeldet und so wusste ich, dass ich wenigstens zwei Starter kennen würde.
Die Anfahrt war problemlos und ich bekam direkt an Start und Ziel einen Parkplatz. Die Startnummernausgabe war noch nicht ganz soweit (trotz allem war ich wieder sehr zeitig vor Ort) und so konnte ich Ausschau nach den Bekannten halten. Sehr schnell hatte ich ihn gefunden, er war wohl fast zeitgleich mit mir eingetroffen. Und so unterhielten wir uns etwas, bis wir dann unsere Startnummern in Empfang nehmen konnten. Zu erzählen hatte er einiges, er war am Vortag am Rursee gestartet.
Mit der Startnummer in der Hand war es dann auch schon langsam Zeit, sich warm zu machen. Wir wärmten uns gemeinsam auf und begingen dabei schon mal einen Teil der Strecke.
Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss und ich konnte mich von Anfang an absetzen. Die Strecke führte auf einen Waldweg mit leichtem Anstieg bis nach etwas mehr als 1km eine Rampe von ca. 50 bis 100 m Länge ins Feld führte. An der Rampe merkte ich allerdings, dass noch der Infekt doch noch nicht 100% auskuriert war und ich wurde merklich langsamer.
Im offenen Feld angekommen begrüßte mich die Sonne. Und so konnte ich bei Sonnenschein und angenehmer Wärme durchschnaufen und langsam auch wieder Tempo zulegen. Bis kurz vor dem 3. km führte die Strecke im Prinzip nur gerade durchs Feld. Dann steifte der Weg kurz einen Ortsteil von Übach-Palenberg und dann ging es auch schon wieder in einer großen Schleife durchs Feld.
Die Veranstalter hatten die Anregungen vom letzten Jahr aufgenommen und umgesetzt. So waren jetzt anstatt labberiger Papp-Hinweisschilder große farbige (jede Strecke eine andere Farbe) Pfeile auf den Boden aufgemalt worden. So war die Strecke (nicht nur für mich) einfacher zu finden. Am Ende der Schleife kurz vor dem 5. km ging es wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück, die Rampe diesmal runter und dann leicht bergab den letzten etwas mehr als 1km Richtung Ziel. Das Ziel erreichte ich als Erster in 50:47 Minuten und war damit fast 5 Minuten schneller als der Zweite. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, so kurz nach der Erkältung ein respektables Ergebnis.
Nach dem Zieleinlauf konnten wir uns mit warmen Tee erfrischen und es gab Kaffee, Würstchen und Erbsensuppe zu zivilen Preisen.
Im Ziel fand ich dann auch meinen Arbeitskollegen, der sich für den 10k Lauf warm machte. Wir plauderten etwas und nachdem er gestartet war, ging ich duschen.
Schon eine Tasse Kaffee später war die Siegerehrung. Mein Walking-Kollege und ich unterhielten uns noch ein bisschen und dann machte ich mich auf den Heimweg.
Der Lauf war diesmal besser organisiert und vor allem besser markiert als im vergangenen Jahr. Dank der bunten Pfeile konnte sich eigentlich keiner verlaufen. Schön war auch, dass die Siegerehrung so zeitnah erfolgte. Schade nur, dass so wenig Walker und Nordic Walker teilgenommen haben. Aber wahrscheinlich war das Gros am Vortag in Einruhr.
Für den Walk in Übach-Palenberg von mir beide Daumen hoch und gerne nächstes Jahr wieder.
Da der Lauf ja im Prinzip um die Ecke ist brauchte ich nicht allzu früh loszufahren und hatte noch Zeit, zu Hause zu frühstücken und einen Kaffee zu trinken. Ein bekannter Walker und ein Arbeitskollege hatten sich ebenfalls angemeldet und so wusste ich, dass ich wenigstens zwei Starter kennen würde.
Die Anfahrt war problemlos und ich bekam direkt an Start und Ziel einen Parkplatz. Die Startnummernausgabe war noch nicht ganz soweit (trotz allem war ich wieder sehr zeitig vor Ort) und so konnte ich Ausschau nach den Bekannten halten. Sehr schnell hatte ich ihn gefunden, er war wohl fast zeitgleich mit mir eingetroffen. Und so unterhielten wir uns etwas, bis wir dann unsere Startnummern in Empfang nehmen konnten. Zu erzählen hatte er einiges, er war am Vortag am Rursee gestartet.
Mit der Startnummer in der Hand war es dann auch schon langsam Zeit, sich warm zu machen. Wir wärmten uns gemeinsam auf und begingen dabei schon mal einen Teil der Strecke.
Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss und ich konnte mich von Anfang an absetzen. Die Strecke führte auf einen Waldweg mit leichtem Anstieg bis nach etwas mehr als 1km eine Rampe von ca. 50 bis 100 m Länge ins Feld führte. An der Rampe merkte ich allerdings, dass noch der Infekt doch noch nicht 100% auskuriert war und ich wurde merklich langsamer.
Im offenen Feld angekommen begrüßte mich die Sonne. Und so konnte ich bei Sonnenschein und angenehmer Wärme durchschnaufen und langsam auch wieder Tempo zulegen. Bis kurz vor dem 3. km führte die Strecke im Prinzip nur gerade durchs Feld. Dann steifte der Weg kurz einen Ortsteil von Übach-Palenberg und dann ging es auch schon wieder in einer großen Schleife durchs Feld.
Die Veranstalter hatten die Anregungen vom letzten Jahr aufgenommen und umgesetzt. So waren jetzt anstatt labberiger Papp-Hinweisschilder große farbige (jede Strecke eine andere Farbe) Pfeile auf den Boden aufgemalt worden. So war die Strecke (nicht nur für mich) einfacher zu finden. Am Ende der Schleife kurz vor dem 5. km ging es wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück, die Rampe diesmal runter und dann leicht bergab den letzten etwas mehr als 1km Richtung Ziel. Das Ziel erreichte ich als Erster in 50:47 Minuten und war damit fast 5 Minuten schneller als der Zweite. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, so kurz nach der Erkältung ein respektables Ergebnis.
Nach dem Zieleinlauf konnten wir uns mit warmen Tee erfrischen und es gab Kaffee, Würstchen und Erbsensuppe zu zivilen Preisen.
Im Ziel fand ich dann auch meinen Arbeitskollegen, der sich für den 10k Lauf warm machte. Wir plauderten etwas und nachdem er gestartet war, ging ich duschen.
Schon eine Tasse Kaffee später war die Siegerehrung. Mein Walking-Kollege und ich unterhielten uns noch ein bisschen und dann machte ich mich auf den Heimweg.
Der Lauf war diesmal besser organisiert und vor allem besser markiert als im vergangenen Jahr. Dank der bunten Pfeile konnte sich eigentlich keiner verlaufen. Schön war auch, dass die Siegerehrung so zeitnah erfolgte. Schade nur, dass so wenig Walker und Nordic Walker teilgenommen haben. Aber wahrscheinlich war das Gros am Vortag in Einruhr.
Für den Walk in Übach-Palenberg von mir beide Daumen hoch und gerne nächstes Jahr wieder.
Montag, 21. September 2015
6. WEP-Strom Lauf am 20.09.2015, Hückelhoven
Ein gut organisierter Lauf und das praktisch direkt vor meiner Haustüre? Da gibt es für mich doch kein Halten mehr! Also machte ich mich am Sonntag, 20.9. morgens um kurz vor 9 Uhr auf den Weg nach Hückelhoven. Meine Erfahrungen mit dem WEP-Strom-Lauf waren in den vergangenen zwei Jahren sehr gut gewesen, also stand der dortige Walk wieder auf meiner Agenda.
Das Wetter war sehr gut, besser noch, als die Wetterfrösche es vorher gesagt hatten. Es war nur leicht bewölkt und stellenweise kam die Sonne raus, es herrschten angenehme 14 bis 18 Grad.
Der Start sollte um 10 Uhr sein und wie immer war ich sehr zeitig vor Ort. Parkplätze gibt es am Stadion in Hückelhoven reichlich, liegt es doch mitten in einem Einkaufszentrum. Die Startnummernausgabe verlief wie in den Vorjahren reibungslos. Eine bekannte Walkingkollegin hatte sich auch angesagt, außerdem wollte Reinhard Hensen, ein ehemaliger Arbeitskollege, eventuell auch teilnehmen. Er gehört zum Vorstand des TUS Jahn Hilfarth und ist einer der Mitorganisatoren dieses Laufes.
Eine halbe Stunde vor dem Start war es an der Zeit mich warm zu machen. Ich nutzte dazu die Tartanbahn des Stadions, sie ist zum Aufwärmen und für Techniktraining hervorragend geeignet. Zwischenzeitlich war auch meine Walkingkollegin eingetroffen und wir konnten schon mal ein paar Worte wechseln.
Der Start war wie immer vor dem alten Rathaus von Hückelhoven, ein paar hundert Meter vom Stadion entfernt, dank hervorragender Organisation konnte der Startschuss auch pünktlich um 10 Uhr fallen. Leider machte meine GPS Uhr Urlaub oder beschloss, zu streiken - sie bekam keinen Empfang und ich musste mich daher zum größten Teil auf mein Tempo-Gefühl verlassen. Eigentlich unüblich stieg ich sofort sehr schnell ein und überholte einige Läufer und fast alle Walker auf den ersten 2 km. Nach einer kurzen Etappe durch Hückelhoven ging es über Hilfarth auf den Rurradweg.
Einige Läufer haben mich dann später wieder überholt, aber kein Walker. Der 1. Wasserstand kam nach 3 km kurz vor der Rurbrücke. Nach der Überquerung der Rurbrücke führte die Strecke duch Feld und Flur mit einem kurzen Abstecher nach Doveren. Ich hatte einen vor mir liegenden Walker (im Ziel stellte ich zu meiner Schande fest, dass es Reinhard Hensen war) ca 100 bis 130 Meter im Blick und versuchte den Abstand nicht zu groß werden zu lassen, was mir aber nur mittelmäßig gelang.
Bei ca. 7,5 km kam der 2. Wasserstand und dann ging es noch ein kurzes Stück über Feldwege und ehe ich mich versah, war ich auch schon wieder in Hückelhoven. Hier führte der Weg quer durch die Stadt, an Schulzentrum und Rathaus vorbei zurück zum Stadion. Das Ziel erreichte ich in 1:13:23 h. Damit war ich vollkommen zufrieden, zumal ich meinen Pace nicht richtig halten konnte. Ich wurde Zweiter in der Gesamtwertung und Sieger bei den Nordic-Walkern.
Der Lauf war, wie immer sehr gut organisiert. Überall, wo eine Straße überquert werden musste, standen Streckenposten, die für die Absperrung sorgten. Auf den Boden aufgesprühte Pfeile sorgten dafür, dass sich keiner verlaufen konnte.
Mein Dank gilt, wie auch im vergangenen Jahr, den zahlreichen Helfer auf der Strecke und im Stadion: ohne sie und ihren Einsatz wäre dieser schöne Lauf nicht möglich gewesen.
Im Stadion gab es dann wieder zahlreiche Angebote: , Massage, Infostände von der AOK mit Körperfettmessung, ein Infostand des Hauptsponsors und von einer Elektrowagenfirma. Für die kleinen Besucher gab es eine Hüpfburg, auf der sie sich vergnügen konnten, so lange die Erwachsenen bei Kaffee, Kuchen, Brötchen und Gegrilltem noch etwas zusammen saßen.
Sehr schnell waren die Ziel-Einlaufzeiten ausgewertet und schon ab 12 Uhr waren die Siegerehrungen für die Teilnehmer des 10k-Laufs und des Walks. Gegen 13 Uhr gab es dann die Verlosung eines Sponsors. Ich gewann eine Körperanalysewaage. Das einzige Manko für mich war (aber das ist Jammern auf hohem Niveau): es gab draußen sehr wenig Sitzmöglichkeiten, bei dem schönen Wetter eigentlich schade.
Hier auch noch einen lieben Gruß an Reinhard Hensen: der Lauf war noch besser organisiert als die letzten Male. Weiter so und mehr Werbung machen, damit mehr Läufer und Walker daran teilnehmen! Ich bin im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder dabei und werde im Vorfeld die Werbetrommen rühren!
Das Wetter war sehr gut, besser noch, als die Wetterfrösche es vorher gesagt hatten. Es war nur leicht bewölkt und stellenweise kam die Sonne raus, es herrschten angenehme 14 bis 18 Grad.
Der Start sollte um 10 Uhr sein und wie immer war ich sehr zeitig vor Ort. Parkplätze gibt es am Stadion in Hückelhoven reichlich, liegt es doch mitten in einem Einkaufszentrum. Die Startnummernausgabe verlief wie in den Vorjahren reibungslos. Eine bekannte Walkingkollegin hatte sich auch angesagt, außerdem wollte Reinhard Hensen, ein ehemaliger Arbeitskollege, eventuell auch teilnehmen. Er gehört zum Vorstand des TUS Jahn Hilfarth und ist einer der Mitorganisatoren dieses Laufes.
Eine halbe Stunde vor dem Start war es an der Zeit mich warm zu machen. Ich nutzte dazu die Tartanbahn des Stadions, sie ist zum Aufwärmen und für Techniktraining hervorragend geeignet. Zwischenzeitlich war auch meine Walkingkollegin eingetroffen und wir konnten schon mal ein paar Worte wechseln.
Der Start war wie immer vor dem alten Rathaus von Hückelhoven, ein paar hundert Meter vom Stadion entfernt, dank hervorragender Organisation konnte der Startschuss auch pünktlich um 10 Uhr fallen. Leider machte meine GPS Uhr Urlaub oder beschloss, zu streiken - sie bekam keinen Empfang und ich musste mich daher zum größten Teil auf mein Tempo-Gefühl verlassen. Eigentlich unüblich stieg ich sofort sehr schnell ein und überholte einige Läufer und fast alle Walker auf den ersten 2 km. Nach einer kurzen Etappe durch Hückelhoven ging es über Hilfarth auf den Rurradweg.
Einige Läufer haben mich dann später wieder überholt, aber kein Walker. Der 1. Wasserstand kam nach 3 km kurz vor der Rurbrücke. Nach der Überquerung der Rurbrücke führte die Strecke duch Feld und Flur mit einem kurzen Abstecher nach Doveren. Ich hatte einen vor mir liegenden Walker (im Ziel stellte ich zu meiner Schande fest, dass es Reinhard Hensen war) ca 100 bis 130 Meter im Blick und versuchte den Abstand nicht zu groß werden zu lassen, was mir aber nur mittelmäßig gelang.
Bei ca. 7,5 km kam der 2. Wasserstand und dann ging es noch ein kurzes Stück über Feldwege und ehe ich mich versah, war ich auch schon wieder in Hückelhoven. Hier führte der Weg quer durch die Stadt, an Schulzentrum und Rathaus vorbei zurück zum Stadion. Das Ziel erreichte ich in 1:13:23 h. Damit war ich vollkommen zufrieden, zumal ich meinen Pace nicht richtig halten konnte. Ich wurde Zweiter in der Gesamtwertung und Sieger bei den Nordic-Walkern.
Der Lauf war, wie immer sehr gut organisiert. Überall, wo eine Straße überquert werden musste, standen Streckenposten, die für die Absperrung sorgten. Auf den Boden aufgesprühte Pfeile sorgten dafür, dass sich keiner verlaufen konnte.
Mein Dank gilt, wie auch im vergangenen Jahr, den zahlreichen Helfer auf der Strecke und im Stadion: ohne sie und ihren Einsatz wäre dieser schöne Lauf nicht möglich gewesen.
Im Stadion gab es dann wieder zahlreiche Angebote: , Massage, Infostände von der AOK mit Körperfettmessung, ein Infostand des Hauptsponsors und von einer Elektrowagenfirma. Für die kleinen Besucher gab es eine Hüpfburg, auf der sie sich vergnügen konnten, so lange die Erwachsenen bei Kaffee, Kuchen, Brötchen und Gegrilltem noch etwas zusammen saßen.
Sehr schnell waren die Ziel-Einlaufzeiten ausgewertet und schon ab 12 Uhr waren die Siegerehrungen für die Teilnehmer des 10k-Laufs und des Walks. Gegen 13 Uhr gab es dann die Verlosung eines Sponsors. Ich gewann eine Körperanalysewaage. Das einzige Manko für mich war (aber das ist Jammern auf hohem Niveau): es gab draußen sehr wenig Sitzmöglichkeiten, bei dem schönen Wetter eigentlich schade.
Hier auch noch einen lieben Gruß an Reinhard Hensen: der Lauf war noch besser organisiert als die letzten Male. Weiter so und mehr Werbung machen, damit mehr Läufer und Walker daran teilnehmen! Ich bin im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder dabei und werde im Vorfeld die Werbetrommen rühren!
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| Vielen Dank an die Werbegemainschaft Hückelhoven, Ralf Sester für diese Bilder. |
Sonntag, 6. September 2015
32. internationaler Volkslauf mit Nordic-Walking, 05.09.2015, Eschweiler
Bunt sind schon die Wälder,
Gelb die Stoppefelder;
Und der Herbst beginnt!
Rot(h)e Blätter fallen
Graue Nebel wallen
Kühler weht der Wind!
Wie recht hat da Johann Gaudenz von Salis-Seewies in seinem "Herbstlied"!
Aber was ein echter Sportsmann ist, der lässt sich von 16°C und Nieselregen nicht aufhalten! Und so fuhr ich am 5.9. zum 32. int. Volkslauf des MC-Eschweiler. Die Strecke sah in der Ausschreibung gut aus und die üblichen Walkingkollegen wollten auch kommen.
Also fuhr ich am Samstag Mittag nach Eschweiler. Start- und Zielpunkt waren mir vom Volkslauf im März ja schon bekannt, allerdings werden die Läufe von verschiedenen Vereinen ausgerichtet - also verlief auch die Strecke anders. Dieser Lauf führte uns, anders als beim Lauf im Frühjahr, über zwei kleinere, statt über eine große Runde.
Die Anfahrt war problemlos und ich war wie immer früh vor Ort, sodass ich noch die letzten Aufbauarbeiten beobachten konnte. Der Start sollte aber schon um 14:25 Uhr als 2. Lauf sein. Nachdem ich ohne Hindernisse an meine Startnummer gelang war, trafen auch nach und nach die anderen Walker ein. Wir unterhielten uns angeregt und bald war es an der Zeit sich aufzuwärmen, bei 16°C und teilweise sehr kaltem Wind ein absolutes Muss.
Da alle vorgemeldeten Walker schon da waren, konnte der Startschuss schon früher fallen - dagegen hatten wir nichts einzuwenden. Nach einer halben Runde durch das Waldstadion ging es ab in den Wald. Die Strecke war größtenteils trocken nur ab und zu musste man leider den Hinterlassenschaften von Hunden und Pferden ausweichen.
Das Anfangstempo lag bei rund 7:30 min/km. Ich hatte auf den ersten km etwas muskuläre Probleme in den Schienbeinen, so dass ich nicht ganz rund lief. Dies besserte sich aber nach etwa 3,5 km. Zwischen der 3. und 6. Position gab es bis zum 5km stetige Platzwechsel. Ich wurde zweimal überholt, konnte aber meinerseits später kontern und setzte mich dann an die vierte Stelle. Die Strecke ging immer wieder leicht auf und ab, war also leicht profiliert. Beim 3. km kam der erste Wasserstand, allerdings waren die Helfer dort noch mit dem Aufbau beschäftigt und es gab noch nichts zu Trinken.
Kurz danach musste man eigentlich in der 1. Runde abbiegen. Wohl gemerkt: eigentlich. Denn dieser Weg war durch Flatterband abgesperrt, so dass die beiden führenden Walker falsch gelaufen sind, also die Strecke der 2. Runde. Der Rest ist dann richtig abgebogen. Die beiden Führenden liefen dann gezwungenermaßen die Strecke in umgekehrter Reihenfolge (die zweite Runde als erstes, dann die erste zum Schluss). Ab ca. 7km auf der 2. Runde saß mir ein Walker im Nacken, der mich als "Zugpferd" nahm. Diesen Gefallen habe ich ihm gern getan, und er konnte seine Zeit verbessern. Als wir nach ca. 7,5km wieder am Wasserstand vorbei kamen, gab es dort auch was zu Trinken und wir konnten uns erfrischen. Bei höheren Temperaturen wäre der fehlende Wasserstand in der ersten Runde ein echtes Problem gewesen.
Nach dem Wasserstand ging es nach kurzer Zeit wieder auf den Rest der bekannten Route von Runde 1. Auf dem letzten Kilometer wurde der zuvor nur lästige Nieselregen stärker. Kurz vor dem Zieleinlauf stand auch wieder Peter Borsdorff mit seiner Kamera und feuerte jeden an. Das Ziel erreichte ich in 1:12:49 Std. Mit dieser Zeit bin ich wegen meiner muskulären Probleme der ersten paar Kilometer sehr zufrieden. Ich wurde Vierter in der Gesamtwertung und zweiter bei den Nordic-Walkern.
Im Ziel gab es dann Wasser, ISO-Getränk und Äpfel. Leider gab es keine Möglichkeit, sich nach dem Zieleinlauf unterzustellen und die anderen einlaufenden Walker zu begrüßen, da inzwischen die Läufe begonnen hatten. Das Gedränge der Läufer, die auf den Start des 10-Km-Laufes warteten, war einfach zu groß. Also ging ich direkt duschen, auch, um mich nicht zu erkälten.
Nach dem Duschen saß ich mit den "üblichen Verdächtigen" noch bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen zusammen und haben die Verlosung bei den Walkern abgewartet. Urkunden gab es leider erst auf Nachfrage von mir mit einer weiteren halben Stunde Verzögerung, auch eine Siegerehrung gab es nicht.
Eigentlich war es in puncto Strecke und Stadion ein sehr schöner Lauf. Allerdings waren die Walker wohl wieder mal die Stiefkinder des Veranstalters. So war auf unserer ersten Runde der Wasserstand noch nicht aufgebaut, die Streckenführung war wegen des gespannten Flatterbandes auch für Wettkampf-erfahrene Walker verwirrend. Außerdem fand ich es sehr schade, dass keine Siegerehrung stattgefunden hat. Dazu wurde wieder einmal ein "Walker" als solcher gewertet, der ganz offensichtlich gelaufen ist. Die 10 Kilometer in 1:01h zu walken ist nicht unmöglich (Weltmeister Michael Epp walkt die Strecke in unter einer Stunde). Allerdings war der Teilnehmer beim Start nicht dabei und hat keinen von uns Walkern auf der Strecke überholt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, daraus mag jeder selbst seine Schlüsse ziehen.
Donnerstag, 3. September 2015
14. Monte Sophia und 56. Heinrich-Antons-Gedächtnislauf, 29.08.2015
Da mir vergangenes Jahr der Monte Sophia und HAGL in Huchen-Stammeln sehr gut gefallen hat, hatte ich ihn auch in meinem Terminkalender für diese Saison notiert. Das Wetter versprach wesentlich besser zu sein als vergangenes Jahr, es sollten fast 27 Grad werden.
Und so fuhr ich am Samstag, 29. August, nach Niederzier um an diesem Lauf teilzunehmen. Die Anfahrt verlief problemlos und die Organisation vor Ort war wie immer sehr gut. Ich ergatterte einen Parkplatz unmittelbar am Startgelände und hatte dadurch nur wenige Meter um die Ausgabe der Unterlagen verlief zügig und problemlos.
Da ich noch etwas Zeit hatte holte ich mir einen Kaffee (50 Cent für die Tasse - das nenne ich mal zivile Preise!). Die anderen Walkingkollegen trafen nach und nach ein, bis eine Stunde vor dem Start waren wir "vollzählig". Wir unterhielten uns etwas, schauten bei den Starts der Hauptläufe zu und machten uns langsam auf dem Rasenplatz warm. Die Temperatur war inzwischen auf die angesagten 27 Grad gestiegen.
Der Startschuss fiel pünktlich um 16:30 Uhr. Wir ließen es nicht ganz so schnell angehen wie in Hambach, dennoch war das Starttempo bei ca. 7min/km. Wir setzten uns in einem 5er-Grüppchen vom Hauptfeld ab. Die drei an der Spitze wechselten immer wieder ihre Position in der Gruppe. Ich wurde von einer Walkerin überholt, welche sich später an die Spitze setzte. Zwei aus der unserem Grüppchen ließen sich dann etwas zurückfallen und der Walker an zweiter Stelle und ich machten uns auf die "Jagd" nach der Führenden. Beim dritten Kilometer kam der erste Wasserstand, der mir willkommen war.
Allerdings krankte hier die Organisation etwas. Man hatte wohl noch nicht mit den Walkern gerechnet, denn zeitgleich mit uns kamen die Läufer vom 10k-Wettbewerb auf ihrem Rückweg am Wasserstand vorbei und es gab kleinere logistische Probleme. Zwei Tische, einer in jede Richtung wären hier eine sehr gute Lösung gewesen, zumal bei den Temperaturen der Wasserstand dringend nötig war.
Nach dem Wasserstand kam dann die erste Steigung, an der die führende Walkerin dann vom 2. überholt wurde. Ich konnte auch etwas zu ihr aufschließen, um sie an der 2. Steigung nach dem 5. km ebenfalls zu überholen. Als diese Steigung dann gemeistert war, ging es im Prinzip nur noch bergab, aber nur topographisch gesehen. Ich schaffte es, zum führenden Walker aufzuschließen, da wir aber ziemlich gleich schnell waren, konnte ich ihn nicht mehr einholen. So versuchte ich ihn in Sichtweite zu halten und nicht an Tempo zu verlieren. Beim 8. km kam dann der 2. Wasserstand, es war der gleiche wie bei km 3, nur jetzt in der richtigen Richtung. Kurz nach dem Wasserstand bekam ich dann ein dickes Lob für meiner guten Nordic-Walking-Technik von einem Streckenposten der "Das werde ich wohl nie so können" sagte.
Danach ging es noch kurz durch Feld und Flur und schon war ich beim Zieleinlauf angelangt, wo wieder Peter Borsdorff alle beim Zieleinlauf fotografierte und auf den letzten Metern anfeuerte. Das Ziel erreichte ich in 1:14:38 h und wurde 2. im Gesamteinlauf und auch 2. bei den Nordic-Walkern. Angesichts der sommerlichen Temperaturen bin ich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
Wir warteten noch auf die nach uns einlaufenden Walker, begrüßten sie mit Applaus und dann ging es ab in Richtung Duschen. Frisch geduscht und umgezogen konnten wir uns mit Brötchen, Kaffee, Kuchen und alkoholfreiem Bier stärken. Bei der Siegerehrung erhielt ich ein T-Shirt, die Damen bekamen Handtuch und Duschgel. Noch ein paar angeregte Gespräche später machte sich dann jeder in Richtung Heimat auf.
Bis auf das kleine Chaos am Wasserstand beim dritten Kilometer war es wieder ein sehr gut organisierter Wettkampf. Die Strecke war sehr gut ausgeschildert und kilometriert. Es konnte sich keiner verlaufen. Die Boden-Beschaffenheit kam den Nordic-Walkern entgegen, maximal ein Drittel der Strecke verlief über Asphalt, der Rest bestand aus Wald-, Kies- und Schotterböden. Wenn es sich einrichten lässt, bin ich nächstes Jahr gerne wieder dabei.
Und so fuhr ich am Samstag, 29. August, nach Niederzier um an diesem Lauf teilzunehmen. Die Anfahrt verlief problemlos und die Organisation vor Ort war wie immer sehr gut. Ich ergatterte einen Parkplatz unmittelbar am Startgelände und hatte dadurch nur wenige Meter um die Ausgabe der Unterlagen verlief zügig und problemlos.
Da ich noch etwas Zeit hatte holte ich mir einen Kaffee (50 Cent für die Tasse - das nenne ich mal zivile Preise!). Die anderen Walkingkollegen trafen nach und nach ein, bis eine Stunde vor dem Start waren wir "vollzählig". Wir unterhielten uns etwas, schauten bei den Starts der Hauptläufe zu und machten uns langsam auf dem Rasenplatz warm. Die Temperatur war inzwischen auf die angesagten 27 Grad gestiegen.
Der Startschuss fiel pünktlich um 16:30 Uhr. Wir ließen es nicht ganz so schnell angehen wie in Hambach, dennoch war das Starttempo bei ca. 7min/km. Wir setzten uns in einem 5er-Grüppchen vom Hauptfeld ab. Die drei an der Spitze wechselten immer wieder ihre Position in der Gruppe. Ich wurde von einer Walkerin überholt, welche sich später an die Spitze setzte. Zwei aus der unserem Grüppchen ließen sich dann etwas zurückfallen und der Walker an zweiter Stelle und ich machten uns auf die "Jagd" nach der Führenden. Beim dritten Kilometer kam der erste Wasserstand, der mir willkommen war.
Allerdings krankte hier die Organisation etwas. Man hatte wohl noch nicht mit den Walkern gerechnet, denn zeitgleich mit uns kamen die Läufer vom 10k-Wettbewerb auf ihrem Rückweg am Wasserstand vorbei und es gab kleinere logistische Probleme. Zwei Tische, einer in jede Richtung wären hier eine sehr gute Lösung gewesen, zumal bei den Temperaturen der Wasserstand dringend nötig war.
Nach dem Wasserstand kam dann die erste Steigung, an der die führende Walkerin dann vom 2. überholt wurde. Ich konnte auch etwas zu ihr aufschließen, um sie an der 2. Steigung nach dem 5. km ebenfalls zu überholen. Als diese Steigung dann gemeistert war, ging es im Prinzip nur noch bergab, aber nur topographisch gesehen. Ich schaffte es, zum führenden Walker aufzuschließen, da wir aber ziemlich gleich schnell waren, konnte ich ihn nicht mehr einholen. So versuchte ich ihn in Sichtweite zu halten und nicht an Tempo zu verlieren. Beim 8. km kam dann der 2. Wasserstand, es war der gleiche wie bei km 3, nur jetzt in der richtigen Richtung. Kurz nach dem Wasserstand bekam ich dann ein dickes Lob für meiner guten Nordic-Walking-Technik von einem Streckenposten der "Das werde ich wohl nie so können" sagte.
Danach ging es noch kurz durch Feld und Flur und schon war ich beim Zieleinlauf angelangt, wo wieder Peter Borsdorff alle beim Zieleinlauf fotografierte und auf den letzten Metern anfeuerte. Das Ziel erreichte ich in 1:14:38 h und wurde 2. im Gesamteinlauf und auch 2. bei den Nordic-Walkern. Angesichts der sommerlichen Temperaturen bin ich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
Wir warteten noch auf die nach uns einlaufenden Walker, begrüßten sie mit Applaus und dann ging es ab in Richtung Duschen. Frisch geduscht und umgezogen konnten wir uns mit Brötchen, Kaffee, Kuchen und alkoholfreiem Bier stärken. Bei der Siegerehrung erhielt ich ein T-Shirt, die Damen bekamen Handtuch und Duschgel. Noch ein paar angeregte Gespräche später machte sich dann jeder in Richtung Heimat auf.
Bis auf das kleine Chaos am Wasserstand beim dritten Kilometer war es wieder ein sehr gut organisierter Wettkampf. Die Strecke war sehr gut ausgeschildert und kilometriert. Es konnte sich keiner verlaufen. Die Boden-Beschaffenheit kam den Nordic-Walkern entgegen, maximal ein Drittel der Strecke verlief über Asphalt, der Rest bestand aus Wald-, Kies- und Schotterböden. Wenn es sich einrichten lässt, bin ich nächstes Jahr gerne wieder dabei.
| Vielen Dank an Peter Borsdorf für dieses Bild. |
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