Hier mal ein kleiner Appetizer, Rezept gibt es dann morgen. (Bild war vom 15.1.15, Rezept gab es nicht "morgen" sondern ein schlappes Jahr später *schäm*)
Unser Essen von Samstag: Hackbraten nach Sleepies Art, Blähkartoffeln und (weil es an Weihnachten so lecker war) frischer, selbst gekochter Rotkohl. LECKER!!!
Und jetzt, ein gutes Jahr später: das verbesserte Rezept:
500g Rinderhack
1 Packung Frischkäse nach Wahl
1 Minipaprika, 1 Möhre und 3 kleine Zwiebeln klein gewürfelt und angebraten
1 Handvoll Erbsen (aus dem Mörbsen-Glas)
1 Ei
Paniermehl nach Bedarf
Mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Zwiebelpulver, Senf, Ketchup, Sambal Oelek abschmecken.
Alles verkneten bis zur gewünschten Konsistenz. Danach kann man auch wunderbare Frikadellen draus formen (habe 2 abgenommen und für Walters Lunchbox als Burger gebraten).
Auf der Arbeitsplatte ein Stück Frischhaltefolie oder Backpapaier auslegen. Darauf nach Augenmaß Scheiben von Serrano oder anderem Schinken auslegen. Die Hackmacke zum Laib formen und auf die Schinken-Scheiben legen. Mit Hilfe der Folie vorsichtig aufrollen und genauso vorsichtig in einen Bräter legen. Ich hatte diesen auf dem Boden noch mit Zwiebelscheiben ausgelegt.
Bei 200°C Ober-/Unterhitze ca 60 Minuten backen. Ich hatte den Bräter in Ermangelung eines Deckels anfangs mit Alufolie abgedeckt, 10 Minuten vor Ende der Garzeit abgedeckt und den Ofen auf Oberhitze/Grill geschaltet, wobei sich mein Ofen dann automatisch auf 250°C stellt.
Da es als Beilage Backofenpommes gab, wurden auch die beim Übergrillen noch etwas knusprig und auf jeden Fall auch durchgegart.
Dazu gab es gemischtes Schmorgemüse (Pilze, Lauch, Zwiebeln, Blumen- und Rosenkohl) und den Rest der Mörbsen.
Lecker!
Freitag, 5. Februar 2016
Dienstag, 26. Januar 2016
Super mega schokoladige Muffins (ca 14 Stück)
175g Margarine (halbfett)
2 Eier
150g Zucker
2 P. Vanillezucker
100g Milch oder Schokoladenmilch
je 100g Zartbitter- und Milchschokolade (auch gut zur Resteverwertung von Nikoläusen oder Osterhasen)
180g Mehl (gerne auch verschiedene Typen gemischt)
2 TL Backpulver und 1/2 TL Natron
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Milchschokolade mit der Butter und der Schokoladenmilch bei kleiner Hitze schmelzen, gegebenenfalls über einem Wasserbad (Achtung, brennt leicht an!)
Eier, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Zartbitterschokolade hacken (nicht zu klein!).
Schoko-Milch-Buttermischung unter die Eiermasse rühren, Mehl, Backpulver und Natron untermischen, Schokoladenstücke unterheben.
Je ca 2 EL Teig Muffinförmchen füllen. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
Wer es noch schokoladiger mag, rührt mit dem Mehl/Natron/Backpulver noch 2 EL Kakaopulver unter.
Sie waren so schnell aufgegessen, dass es nicht mal für ein Foto gereicht hat. Also: Phantasie anstrengen, sie sehen aus wie Schokoladenmuffins. Ommmmmmmmmmm. Schokoladenmuffins. Ommmmmmmmmmmm.
Sie waren so schnell aufgegessen, dass es nicht mal für ein Foto gereicht hat. Also: Phantasie anstrengen, sie sehen aus wie Schokoladenmuffins. Ommmmmmmmmmm. Schokoladenmuffins. Ommmmmmmmmmmm.
Sonntag, 24. Januar 2016
9. Waldwalking in Nettetal-Hinsbeck, 23.01.2016
Einmal ist keinmal und ab dem zweiten Mal ist es Tradition - also dieses Jahr war der 1. Wettkampf des Jahres traditionell das Waldwalking in Nettetal-Hinsbeck. Allerdings war ich vor dem Start am 23.1. nicht besonders gut im Training, die Wettervorhersage änderte sich in den Tagen vor dem Wettkampf praktisch stündlich - alles in allem nicht besonders vielversprechend. Daher wartete ich mit meiner Anmeldung bis fast zur letzten Minute. Aber dann sagte der Wetterbericht 30% Regenwahrscheinlichkeit und laue Temperaturen voraus und ich wagte meine Vormeldung.
Die Anfahrt war, wie immer, problemlos. Vor Ort begrüßte mich dann ein Leser dieses Blogs. Er ist durch unseren Blog auf den Lauf aufmerksam geworden und war so begeistert, dass er schon zum zweiten Mal antrat. Die Walkingkollegen aus Neukirchen-Vluyn waren zum Teil auch schon vor Ort und die anderen bekannten Walker trudelten nach und nach ein.
In Hinsbeck treffen sich zum Saisonauftakt fast alle Walker und Nordic-Walker von der Eifel bis zum Ruhrpott, das Einzugsgebiet dieses Walks ist enorm. So konnte ich viele Bekannte ausmachen. Es wurden angeregte Gespräche geführt, schließlich hatte man sich ja zum Teil einige Monate nicht gesehen.
An der Startnummernausgabe zeigte sich die familiäre Atmosphäre des Walks ganz deutlich. Die Ausrichter begrüßten mich mit einem netten "Sie haben sich aber diesmal spät angemeldet". Sie kennen "Wiederholungstäter" inzwischen persönlich. Sehr schön finde ich auch, dass die Walker besonders zuvorkommend behandelt werden. Vorschläge und Anregungen werden gerne angenommen und es wird darauf eingegangen, nicht wie bei anderen Läufen wo die Walker nur das 5. Rad am Wagen sind. Außerdem hat man bei diesem Walk die Möglichkeit sich noch während des Wettkampfes für eine der beiden Strecken zu entscheiden. Entweder man biegt kurz vor der 2. Runde in den Zieleinlauf ab und macht die 6k, oder man geht weiter auf die 2. Runde und macht die 12k. Das ist je nach Witterung und persönlichem Befinden eine sehr sehr gute Idee finde ich!
Es wurde langsam 10:30 Uhr und es war an der Zeit sich warm zumachen. Dabei begrüßte ich dann auch noch die restlichen der bekannten Walker.
Pünktlich um 11 Uhr war der Startschuss. Die bekannten Walking-Läufer setzten sich mal wieder etwas ab. Sie werden aber inzwischen von der anderen nur belächelt, frei nach dem Motto "Wer es nötig hat".
Es war ein sehr schneller Wettkampf. Das Anfangstempo lag bei ca. 6:41 min/km. Wir setzten uns in einer Gruppe von 10 Walkern etwas vom Hauptfeld ab. Ich war im Mittelfeld dieser Gruppe. Auf meiner Position ging es etwas hin und her, wir überholten uns immer gegenseitig. Die Strecke war den meisten bekannt und die Streckenposten waren, wie immer, an den richtigen Positionen, so dass sich keiner verlaufen konnte. Außerdem war die Strecke auch zusätzlich mit Pfeilen markiert und kilometriert, also perfekt. Als es dann nach ca 3,5k wieder in den Wald ging habe ich meinen Hintermann vor einer kleinen Eisplatte gewarnt. Allerdings habe ich mich wohl zu hastig zu ihm umgedreht, so dass mein Kreislauf etwas in die Knie ging und mir kurzzeitig schummerig wurde. Zwar konnte ich weitermachen, aber es war Vorsicht geboten. Als aber dann kurz darauf auch noch meine Verdauung etwas verrückt spielte, fasste ich kurzerhand den Entschluss von dem Angebot Gebrauch zu machen und den Wettkampf nach 6k zu beenden. Sicher ist sicher.
Ich bog also nach der letzten Steigung in den Zieleinlauf ab, wo mich der Sprecher begrüßte. Trotz meiner körperlichen Probleme war ich der Erste über 6k Nordic-Walking mit einer Zieleinlaufzeit von 43:28 Minuten. Damit bin ich vollkommen zufrieden.
Nachdem ich mich im Pavillon am Zieleinlauf bei netten Gesprächen mit warmem Tee, Äpfeln und Bananen gestärkt hatte, ging es ab zum Duschen zum nahe gelegenen Vereinsheim des Fußballvereins.
Als ich dann frisch geduscht wieder zur Jugendherberge zurück kam, lagen dort auch schon die Teilnahmeurkunden bereit. Für das leibliche Wohl sorgte die Belegschaft der Jugendherberge. Die Ausrichter gingen dann auch wieder von Tisch zu Tisch und holten sich ihr Feedback zur Veranstaltung persönlich ab. Die Walker des 12k kamen nach und nach ins Ziel und bei vielen angeregten Gesprächen verging die Zeit bis zur Heimfahrt wie im Flug.
Neu in diesem Blog in dieser Saison: ich möchte für meine Wettkämpfe ein Wertungssystem einführen. In den Kategorien Organisation und Strecke möchte ich je 5 mögliche Walkingstöcke vergeben. Hier also zum ersten Mal:
Organisation: 5 Walkingstöcke
Strecke: 5 Walkingstöcke.
Insgesamt also: 10 Walkingstöcke und beide Daumen hoch für den schönen und perfekt ausgerichteten Walk des VFL-Hinsbeck. Andere Veranstalter sollten sich ein Beispiel daran nehmen. Ich komme nächstes Jahr sehr gerne wieder und hoffe dass noch mehr Walker auf diesen Walk aufmerksam werden.
Die Anfahrt war, wie immer, problemlos. Vor Ort begrüßte mich dann ein Leser dieses Blogs. Er ist durch unseren Blog auf den Lauf aufmerksam geworden und war so begeistert, dass er schon zum zweiten Mal antrat. Die Walkingkollegen aus Neukirchen-Vluyn waren zum Teil auch schon vor Ort und die anderen bekannten Walker trudelten nach und nach ein.
In Hinsbeck treffen sich zum Saisonauftakt fast alle Walker und Nordic-Walker von der Eifel bis zum Ruhrpott, das Einzugsgebiet dieses Walks ist enorm. So konnte ich viele Bekannte ausmachen. Es wurden angeregte Gespräche geführt, schließlich hatte man sich ja zum Teil einige Monate nicht gesehen.
An der Startnummernausgabe zeigte sich die familiäre Atmosphäre des Walks ganz deutlich. Die Ausrichter begrüßten mich mit einem netten "Sie haben sich aber diesmal spät angemeldet". Sie kennen "Wiederholungstäter" inzwischen persönlich. Sehr schön finde ich auch, dass die Walker besonders zuvorkommend behandelt werden. Vorschläge und Anregungen werden gerne angenommen und es wird darauf eingegangen, nicht wie bei anderen Läufen wo die Walker nur das 5. Rad am Wagen sind. Außerdem hat man bei diesem Walk die Möglichkeit sich noch während des Wettkampfes für eine der beiden Strecken zu entscheiden. Entweder man biegt kurz vor der 2. Runde in den Zieleinlauf ab und macht die 6k, oder man geht weiter auf die 2. Runde und macht die 12k. Das ist je nach Witterung und persönlichem Befinden eine sehr sehr gute Idee finde ich!
Es wurde langsam 10:30 Uhr und es war an der Zeit sich warm zumachen. Dabei begrüßte ich dann auch noch die restlichen der bekannten Walker.
Pünktlich um 11 Uhr war der Startschuss. Die bekannten Walking-Läufer setzten sich mal wieder etwas ab. Sie werden aber inzwischen von der anderen nur belächelt, frei nach dem Motto "Wer es nötig hat".
Es war ein sehr schneller Wettkampf. Das Anfangstempo lag bei ca. 6:41 min/km. Wir setzten uns in einer Gruppe von 10 Walkern etwas vom Hauptfeld ab. Ich war im Mittelfeld dieser Gruppe. Auf meiner Position ging es etwas hin und her, wir überholten uns immer gegenseitig. Die Strecke war den meisten bekannt und die Streckenposten waren, wie immer, an den richtigen Positionen, so dass sich keiner verlaufen konnte. Außerdem war die Strecke auch zusätzlich mit Pfeilen markiert und kilometriert, also perfekt. Als es dann nach ca 3,5k wieder in den Wald ging habe ich meinen Hintermann vor einer kleinen Eisplatte gewarnt. Allerdings habe ich mich wohl zu hastig zu ihm umgedreht, so dass mein Kreislauf etwas in die Knie ging und mir kurzzeitig schummerig wurde. Zwar konnte ich weitermachen, aber es war Vorsicht geboten. Als aber dann kurz darauf auch noch meine Verdauung etwas verrückt spielte, fasste ich kurzerhand den Entschluss von dem Angebot Gebrauch zu machen und den Wettkampf nach 6k zu beenden. Sicher ist sicher.
Ich bog also nach der letzten Steigung in den Zieleinlauf ab, wo mich der Sprecher begrüßte. Trotz meiner körperlichen Probleme war ich der Erste über 6k Nordic-Walking mit einer Zieleinlaufzeit von 43:28 Minuten. Damit bin ich vollkommen zufrieden.
Nachdem ich mich im Pavillon am Zieleinlauf bei netten Gesprächen mit warmem Tee, Äpfeln und Bananen gestärkt hatte, ging es ab zum Duschen zum nahe gelegenen Vereinsheim des Fußballvereins.
Als ich dann frisch geduscht wieder zur Jugendherberge zurück kam, lagen dort auch schon die Teilnahmeurkunden bereit. Für das leibliche Wohl sorgte die Belegschaft der Jugendherberge. Die Ausrichter gingen dann auch wieder von Tisch zu Tisch und holten sich ihr Feedback zur Veranstaltung persönlich ab. Die Walker des 12k kamen nach und nach ins Ziel und bei vielen angeregten Gesprächen verging die Zeit bis zur Heimfahrt wie im Flug.
Neu in diesem Blog in dieser Saison: ich möchte für meine Wettkämpfe ein Wertungssystem einführen. In den Kategorien Organisation und Strecke möchte ich je 5 mögliche Walkingstöcke vergeben. Hier also zum ersten Mal:
Organisation: 5 Walkingstöcke
Strecke: 5 Walkingstöcke.
Insgesamt also: 10 Walkingstöcke und beide Daumen hoch für den schönen und perfekt ausgerichteten Walk des VFL-Hinsbeck. Andere Veranstalter sollten sich ein Beispiel daran nehmen. Ich komme nächstes Jahr sehr gerne wieder und hoffe dass noch mehr Walker auf diesen Walk aufmerksam werden.
Freitag, 1. Januar 2016
11. Silvester-Brezel-Lauf Bedburg, 31.12.2015
Da der Nikolauslauf vom TV Bedburg sehr gut organisiert war und völlig entspannt verlaufen ist, hatte ich mich entschieden auch beim Silvester-Brezel-Lauf teilzunehmen. Das Wetter versprach trocken und auch vielleicht sogar sonnig zu werden - also alles in allem die Voraussetzungen für einen entspannten Lauf zum Jahresausklang gegeben.
Die Wetterfrösche hatten nicht gelogen: gegen 10 Uhr klarte das Wetter langsam auf und die Sonne kam durch, So bin ich also nach einer durchregneten Nacht um 11 Uhr zum Lauf gefahren. Um 11:30 Uhr war ich vor Ort und habe einen Parkplatz ca. 200m von Start und Ziel gefunden, der nicht am Straßenrand war.
Ich schaute mich dann gemütlich um. Bekannte Walker sollten keine da sein, aber ich habe schnell andere Gesprächspartner gefunden und wir unterhielten uns angeregt. Eine Startnummer brauchte man nicht abzuholen, da es keine gab und auch Zeitnahme gab es keine. Ein einfacher Lauf um Spaß am Laufen und Walken zu haben. Anmelden, mitlaufen, Spaß haben war die Devise. So konnte man auch frei darüber entscheiden, ob mann die 5,2 km oder 10,6 km Strecke walkte. Die Läufer konnten zwischen 5,2 km, 10,6 km, 15,8 km und HM wählen.
Pünktlich um 13 Uhr fiel der Startschuss. Es war ein Massenstart aller Läufer und Walker. Insgesamt hatten sich knapp 350 Teilnehmer vorher angemeldet und es gab auch noch einige Nachmeldungen. Langsam nahm ich etwas Tempo auf und fing auch an die ersten Läufer zu überholen. Mein Plan sah einen durchschnittlichen Pace von 7:30 min/km vor. Die ersten Kilometer gingen über Asphalt danach kamen Sand-, Wald-, und Schotterwege, was mir sehr entgegenkam.
Die Strecke war insgesamt sehr schön mit gutem Ausblick über die Felder und wies keine nennenswerten Steigungen auf. Auf der Strecke mache mir teilweise der Wind etwas zu schaffen, der in Böen sehr stark war und ich Schwierigkeiten hatte, die Stöcke unter Kontrolle zu halten. An diesen Stellen musste ich dann das Tempo etwas raus nehmen.
Die Sonne war inzwischen durchgekommen und wärmte alle. Bei ca. 7 km kam der Wasserstand, der mir sehr willkommen war. Kurz davor wurden alle Läufer und Walker von Zuschauern mit einer Laola angefeuert. Auf den letzten Kilometern konnte ich dann noch einige Läufer überholen und kam mit selbst gestoppten 1:20:18 h als 1. Walker über 10,6 k ins Ziel. Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden, ich hatte mein Tempoziel fast erreichen können.
Im Ziel konnte man sich dann mit warmem Tee oder Wasser wahlweise erfrischen oder aufwärmen. Wer wollte, konnte sich auch an Glühwein oder Bockwurst zu zivilen Preisen laben. Auch die Teilnehmer-Urkunden und natürlich die Hefeteigbrezeln lagen zur Abholung bereit.
Es ist ein sehr schöner Lauf, ganz locker, ohne Druck und durch eine ansprechende Landschaft. Die Strecke führte zu etwa 30% über Asphalt und die restlichen 70% über Sand-, Wald- und Schotterboden. Die Strecke war ausreichend und eindeutig für alle Streckenlängen mit Pfeilen und Hinweisen auf dem Boden markiert. Es konnte sich wirklich keiner verlaufen. Noch einmal in diesem Jahr beide Daumen hoch für den TV-Bedburg. Ein sehr gut organisierter Lauf. Gerne im nächsten Jahr wieder!
Die Wetterfrösche hatten nicht gelogen: gegen 10 Uhr klarte das Wetter langsam auf und die Sonne kam durch, So bin ich also nach einer durchregneten Nacht um 11 Uhr zum Lauf gefahren. Um 11:30 Uhr war ich vor Ort und habe einen Parkplatz ca. 200m von Start und Ziel gefunden, der nicht am Straßenrand war.
Ich schaute mich dann gemütlich um. Bekannte Walker sollten keine da sein, aber ich habe schnell andere Gesprächspartner gefunden und wir unterhielten uns angeregt. Eine Startnummer brauchte man nicht abzuholen, da es keine gab und auch Zeitnahme gab es keine. Ein einfacher Lauf um Spaß am Laufen und Walken zu haben. Anmelden, mitlaufen, Spaß haben war die Devise. So konnte man auch frei darüber entscheiden, ob mann die 5,2 km oder 10,6 km Strecke walkte. Die Läufer konnten zwischen 5,2 km, 10,6 km, 15,8 km und HM wählen.
Pünktlich um 13 Uhr fiel der Startschuss. Es war ein Massenstart aller Läufer und Walker. Insgesamt hatten sich knapp 350 Teilnehmer vorher angemeldet und es gab auch noch einige Nachmeldungen. Langsam nahm ich etwas Tempo auf und fing auch an die ersten Läufer zu überholen. Mein Plan sah einen durchschnittlichen Pace von 7:30 min/km vor. Die ersten Kilometer gingen über Asphalt danach kamen Sand-, Wald-, und Schotterwege, was mir sehr entgegenkam.
Die Strecke war insgesamt sehr schön mit gutem Ausblick über die Felder und wies keine nennenswerten Steigungen auf. Auf der Strecke mache mir teilweise der Wind etwas zu schaffen, der in Böen sehr stark war und ich Schwierigkeiten hatte, die Stöcke unter Kontrolle zu halten. An diesen Stellen musste ich dann das Tempo etwas raus nehmen.
Die Sonne war inzwischen durchgekommen und wärmte alle. Bei ca. 7 km kam der Wasserstand, der mir sehr willkommen war. Kurz davor wurden alle Läufer und Walker von Zuschauern mit einer Laola angefeuert. Auf den letzten Kilometern konnte ich dann noch einige Läufer überholen und kam mit selbst gestoppten 1:20:18 h als 1. Walker über 10,6 k ins Ziel. Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden, ich hatte mein Tempoziel fast erreichen können.
Im Ziel konnte man sich dann mit warmem Tee oder Wasser wahlweise erfrischen oder aufwärmen. Wer wollte, konnte sich auch an Glühwein oder Bockwurst zu zivilen Preisen laben. Auch die Teilnehmer-Urkunden und natürlich die Hefeteigbrezeln lagen zur Abholung bereit.
Es ist ein sehr schöner Lauf, ganz locker, ohne Druck und durch eine ansprechende Landschaft. Die Strecke führte zu etwa 30% über Asphalt und die restlichen 70% über Sand-, Wald- und Schotterboden. Die Strecke war ausreichend und eindeutig für alle Streckenlängen mit Pfeilen und Hinweisen auf dem Boden markiert. Es konnte sich wirklich keiner verlaufen. Noch einmal in diesem Jahr beide Daumen hoch für den TV-Bedburg. Ein sehr gut organisierter Lauf. Gerne im nächsten Jahr wieder!
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Aus der Not geboren - oder so kann es gehen, wenn man nicht alles im Haus hat
Eigentlich sollten es ja Kekse werden. Für den Weihnachtsteller und für Walters letzte Englischstunde in der Firma. Ein simples Rezept und ich wollte damit auch alle meine "Gefangenen" verarbeiten. "Gefangene machen" nenne ich nämlich, wenn aus anderen Rezepten Zutaten übrig bleiben (Nüsse, Schokolade, ein halbes Ei oder ähnliches). Von Brownie-Cookies (die auch eher Klumpen wurden als Cookies) blieben mir nämlich gehackte Nüsse und Schokolade übrig, die ich unbedingt noch "verwursten" wollte. Und so suchte ich mir im Internet ein Rezept aus, aus dem ich dann Folgendes machte:
200g Weizenmehl
2 TL Backpulver
120g Schokolade, gehackt
100g Nüsse, gehackt
80g brauner Zucker
120g Butter, weiche
2,5 EL Kakaopulver
1 Ei, 1 EL Sojamehl und ein guter Schuss Wasser.
85g Schokolade, zartbitter
60g Margarine
80g Zucker, braun
2 TL Backpulver
120g Schokolade, gehackt
100g Nüsse, gehackt
80g brauner Zucker
120g Butter, weiche
2,5 EL Kakaopulver
1 Ei, 1 EL Sojamehl und ein guter Schuss Wasser.
Der Schuss Wasser war dann auch ein Schuss zu viel und wurde zum Schuss in den Ofen. Statt der Kekse backte ich in einer kleinen Auflaufform einen Schokoladenkuchen nach Art eines Brownies. Er brauchte bei 180°C ca 35 Minuten und wurde extrem schokoladig.
Hier noch das Rezept für die Brownie-Klumpen, die ebenfalls sehr lecker schmecken, auch wenn die Form noch ausbaufähig ist.
60g Margarine
80g Zucker, braun
20g Zucker, weiß
1 Ei
90g Mehl
1,5 EL Kakao
1 TL Backpulver
80g Schokolade gehackt
80g Nüsse, gehackt
Die Zartbitterschokolade mit der Margarine schmelzen und leicht abkühlen lassen. Den Zucker mit dem Ei schaumig rühren. Dann Mehl, Kakao und Backpulver untersieben, die Schokoladen-Margarine-Mischung unterrühren und Nüsse und gehackte Schokolade unterkneten. Wer keine pechschwarzen Hände möchte, nimmt entweder den Handrührer mit den Knethaken oder trägt Handschuhe.
Mit einem Esslöffel die gewünschte Menge abstechen (etwa walnussgroß für "richtige" Cookies, murmelgroß für den Weihnachtsteller), zur Kugel rollen, mit einer Gabel flach drücken und bei 180°C ca 15 Minuten backen. Sie sollten nicht dunkel werden, dann verbrennt die Schokolade und die Kekse werden bitter.
Samstag, 12. Dezember 2015
30. Nikolauslauf in Bedburg Alt-Kaster, 06.12.2015
Da ich immer auf der Suche nach neuen und schönen Läufen in der näheren und weiteren Umgebung bin, ist mir der Nikolauslauf in Bedburg Alt-Kaster in Auge gefallen. Die Wetterfrösche sagten sehr gutes Wetter vorher und die Ausschreibung für den Wettkampf war viel versprechend. Der Lauf sollte völlig entspannt und ohne Druck sein. Also meldete ich mich an und harrte der Dinge. Wäre ja nicht der erste Wettkampf, bei dem sich die Ausschreibung als Mogelpackung erwies.
Da Bedburg nur rund 25km weit entfernt liegt, brauchte ich nicht allzu früh aufzubrechen, da war locker noch ein leichtes Frühstück und eine Tasse Kaffee zu Hause drin, bevor ich losfuhr. Dank meines Navis war ich zügig in Alt-Kaster und Dank eines Passanten fand ich auch das hintere Stadttor, an dem ein Parkplatz sein sollte. Für Ortsfremde nicht ganz einfach zu finden. Dort war tatsächlich ein Parkplatz und da ich so zeitig dran war, konnte ich mir den Ort noch ein wenig anschauen. Alt Kaster ist, wie der Name schon ahnen lässt, ein alter aber, wie ich finde, ein wirklich malerischer Ortsteil von Bedburg. Auf jeden Fall ist Alt Kaster mal einen Besuch wert.
Der Aufbau am Stadttor war noch in vollstem Gange, als ich dort eintraf. Allerdings zeigte sich, dass der Veranstalter kein Neuling im Geschäft ist, schließlich war es schon die 30. Auflage des Nikolauslaufes. Und da es weder eine Zeitnahme noch Startnummern für die Teilnehmer gab, verlief alles rundum entpannt.
Eigentlich ein Wettkampf ohne Wettkampf. Einfach im Internet vormelden oder am Lauftag nachmelden und bezahlen und dann natürlich entspannt loslaufen.
Es waren 20 Walker und Nordic-Walker vor Ort, einige hatten sich nachgemeldet, aber leider war keiner meiner "üblichen Verdächtigen" dabei. Schade. Nach einer kurzen Streckenbeschreibung und Einweisung in die Strecke war pünktlich um 10:30 Uhr der Start. Es waren 3 Runden um den Kasterer See mit je 2,2km zu laufen oder besser gesagt zu walken. Ich wollte es gemütlich angehen, da ich nicht gut im Training bin. Trotzdem setzte ich mich sofort an die Spitze. Die Strecke besteht zu fast 100% aus Waldboden und führt um den schönen Kasterer See. Wenn man den See immer rechts von sich hatte, war man richtig. Verlaufen war eigentlich nicht möglich. So konnte sich der Veranstalter bei den Markierungen auf neuralgische Punkte beschränken, die dann mit Pfeilen und Flatterband gekennzeichnet waren.
Kurz vor Ende der 1. Runde überrundete ich schon die ersten Walker und machte mich dann auf die 2. Runde. Da ich mich jetzt nicht mehr so sehr auf den Streckenverlauf konzentrieren musste, hatte ich Zeit und Muße, mir den See und die Umgebung etwas genauer an zu sehen. Ich sah verschiedene Arten von Enten und auch ein paar Gänse denke ich. Zu Anfang der drittten Runde brach dann auch die Sonne durch und bevor ich auf die Zielgerade Richtung Stadttor einbog, überrundete ich noch die nächsten Walker. Mit einer Zeit von 51,19 Minuten erreichte ich das Ziel nach 6,6km. Unter dem historischen Stadttor wartete warmer Tee auf mich und wer wollte konnte einen Glühwein kaufen.
Die Siegerehrung der Kinder war im vollen Gange. Jedes Kind erhielt eine Urkunde. Wobei die sicher nicht so interessant war, wie die "Siegprämie": eine großer Weckmann. Und auch die erwachsenen Teilnehmer bekamen kurz danach (nach dem Start der Läufer) jeder einen Weckmann, der in der Nacht von einem örtlichen Handwerksbäcker hergestellt worden war. Und ich muss sagen: der Weckmann war nicht nur groß, sondern sah auch noch aus wie ein Weckmann, und nicht wie die, die man sonst so beim Bäcker kaufen kann. Und obendrein war er auch noch sehr lecker.
Insgesamt war es auf jeden Fall ein sehr schöner und entspannter Lauf. Sehr gut organisiert und mit minimalem Aufwand etwas Tolles geschaffen. So kann es auch gehen.
Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch: Es wäre schön, wenn vor Ort eine Toilette wäre. Vor allem für die Frauen wäre das wünschenswert. Die meisten müssen vor dem Wettkampf (und wenn auch nur aus Nervosität) noch mal kurz austreten und die eine oder andere könnte ohne "Dixie" vor Ort vielleicht in Nöte kommen.
Insgesamt aber mein Fazit: beide Daumen hoch für diesen Lauf. Ich komme sehr gerne nächstes Jahr wieder und werde auch gerne die Werbetrommel rühren.
Da Bedburg nur rund 25km weit entfernt liegt, brauchte ich nicht allzu früh aufzubrechen, da war locker noch ein leichtes Frühstück und eine Tasse Kaffee zu Hause drin, bevor ich losfuhr. Dank meines Navis war ich zügig in Alt-Kaster und Dank eines Passanten fand ich auch das hintere Stadttor, an dem ein Parkplatz sein sollte. Für Ortsfremde nicht ganz einfach zu finden. Dort war tatsächlich ein Parkplatz und da ich so zeitig dran war, konnte ich mir den Ort noch ein wenig anschauen. Alt Kaster ist, wie der Name schon ahnen lässt, ein alter aber, wie ich finde, ein wirklich malerischer Ortsteil von Bedburg. Auf jeden Fall ist Alt Kaster mal einen Besuch wert.
Der Aufbau am Stadttor war noch in vollstem Gange, als ich dort eintraf. Allerdings zeigte sich, dass der Veranstalter kein Neuling im Geschäft ist, schließlich war es schon die 30. Auflage des Nikolauslaufes. Und da es weder eine Zeitnahme noch Startnummern für die Teilnehmer gab, verlief alles rundum entpannt.
Eigentlich ein Wettkampf ohne Wettkampf. Einfach im Internet vormelden oder am Lauftag nachmelden und bezahlen und dann natürlich entspannt loslaufen.
Es waren 20 Walker und Nordic-Walker vor Ort, einige hatten sich nachgemeldet, aber leider war keiner meiner "üblichen Verdächtigen" dabei. Schade. Nach einer kurzen Streckenbeschreibung und Einweisung in die Strecke war pünktlich um 10:30 Uhr der Start. Es waren 3 Runden um den Kasterer See mit je 2,2km zu laufen oder besser gesagt zu walken. Ich wollte es gemütlich angehen, da ich nicht gut im Training bin. Trotzdem setzte ich mich sofort an die Spitze. Die Strecke besteht zu fast 100% aus Waldboden und führt um den schönen Kasterer See. Wenn man den See immer rechts von sich hatte, war man richtig. Verlaufen war eigentlich nicht möglich. So konnte sich der Veranstalter bei den Markierungen auf neuralgische Punkte beschränken, die dann mit Pfeilen und Flatterband gekennzeichnet waren.
Kurz vor Ende der 1. Runde überrundete ich schon die ersten Walker und machte mich dann auf die 2. Runde. Da ich mich jetzt nicht mehr so sehr auf den Streckenverlauf konzentrieren musste, hatte ich Zeit und Muße, mir den See und die Umgebung etwas genauer an zu sehen. Ich sah verschiedene Arten von Enten und auch ein paar Gänse denke ich. Zu Anfang der drittten Runde brach dann auch die Sonne durch und bevor ich auf die Zielgerade Richtung Stadttor einbog, überrundete ich noch die nächsten Walker. Mit einer Zeit von 51,19 Minuten erreichte ich das Ziel nach 6,6km. Unter dem historischen Stadttor wartete warmer Tee auf mich und wer wollte konnte einen Glühwein kaufen.
Die Siegerehrung der Kinder war im vollen Gange. Jedes Kind erhielt eine Urkunde. Wobei die sicher nicht so interessant war, wie die "Siegprämie": eine großer Weckmann. Und auch die erwachsenen Teilnehmer bekamen kurz danach (nach dem Start der Läufer) jeder einen Weckmann, der in der Nacht von einem örtlichen Handwerksbäcker hergestellt worden war. Und ich muss sagen: der Weckmann war nicht nur groß, sondern sah auch noch aus wie ein Weckmann, und nicht wie die, die man sonst so beim Bäcker kaufen kann. Und obendrein war er auch noch sehr lecker.
Insgesamt war es auf jeden Fall ein sehr schöner und entspannter Lauf. Sehr gut organisiert und mit minimalem Aufwand etwas Tolles geschaffen. So kann es auch gehen.
Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch: Es wäre schön, wenn vor Ort eine Toilette wäre. Vor allem für die Frauen wäre das wünschenswert. Die meisten müssen vor dem Wettkampf (und wenn auch nur aus Nervosität) noch mal kurz austreten und die eine oder andere könnte ohne "Dixie" vor Ort vielleicht in Nöte kommen.
Insgesamt aber mein Fazit: beide Daumen hoch für diesen Lauf. Ich komme sehr gerne nächstes Jahr wieder und werde auch gerne die Werbetrommel rühren.
Dienstag, 10. November 2015
43. Int. Volkslauf und Walkingtag in Übach-Palenberg, 08.11.2015
Nach über 30 Tagen Wettkampf- und fast die komplette Zeit auch Trainings-Abstinenz wollte ich mal testen, wie meine aktuelle Form ist. Wegen meiner schlechten Erfahrungen beim Rursee-Marathon im vergangenen Jahr wollte ich daran nicht mehr teilnehmen. Daher entschied ich mich, am Sonntag zum Volkslauf nach Übach-Palenberg zu fahren.
Da der Lauf ja im Prinzip um die Ecke ist brauchte ich nicht allzu früh loszufahren und hatte noch Zeit, zu Hause zu frühstücken und einen Kaffee zu trinken. Ein bekannter Walker und ein Arbeitskollege hatten sich ebenfalls angemeldet und so wusste ich, dass ich wenigstens zwei Starter kennen würde.
Die Anfahrt war problemlos und ich bekam direkt an Start und Ziel einen Parkplatz. Die Startnummernausgabe war noch nicht ganz soweit (trotz allem war ich wieder sehr zeitig vor Ort) und so konnte ich Ausschau nach den Bekannten halten. Sehr schnell hatte ich ihn gefunden, er war wohl fast zeitgleich mit mir eingetroffen. Und so unterhielten wir uns etwas, bis wir dann unsere Startnummern in Empfang nehmen konnten. Zu erzählen hatte er einiges, er war am Vortag am Rursee gestartet.
Mit der Startnummer in der Hand war es dann auch schon langsam Zeit, sich warm zu machen. Wir wärmten uns gemeinsam auf und begingen dabei schon mal einen Teil der Strecke.
Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss und ich konnte mich von Anfang an absetzen. Die Strecke führte auf einen Waldweg mit leichtem Anstieg bis nach etwas mehr als 1km eine Rampe von ca. 50 bis 100 m Länge ins Feld führte. An der Rampe merkte ich allerdings, dass noch der Infekt doch noch nicht 100% auskuriert war und ich wurde merklich langsamer.
Im offenen Feld angekommen begrüßte mich die Sonne. Und so konnte ich bei Sonnenschein und angenehmer Wärme durchschnaufen und langsam auch wieder Tempo zulegen. Bis kurz vor dem 3. km führte die Strecke im Prinzip nur gerade durchs Feld. Dann steifte der Weg kurz einen Ortsteil von Übach-Palenberg und dann ging es auch schon wieder in einer großen Schleife durchs Feld.
Die Veranstalter hatten die Anregungen vom letzten Jahr aufgenommen und umgesetzt. So waren jetzt anstatt labberiger Papp-Hinweisschilder große farbige (jede Strecke eine andere Farbe) Pfeile auf den Boden aufgemalt worden. So war die Strecke (nicht nur für mich) einfacher zu finden. Am Ende der Schleife kurz vor dem 5. km ging es wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück, die Rampe diesmal runter und dann leicht bergab den letzten etwas mehr als 1km Richtung Ziel. Das Ziel erreichte ich als Erster in 50:47 Minuten und war damit fast 5 Minuten schneller als der Zweite. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, so kurz nach der Erkältung ein respektables Ergebnis.
Nach dem Zieleinlauf konnten wir uns mit warmen Tee erfrischen und es gab Kaffee, Würstchen und Erbsensuppe zu zivilen Preisen.
Im Ziel fand ich dann auch meinen Arbeitskollegen, der sich für den 10k Lauf warm machte. Wir plauderten etwas und nachdem er gestartet war, ging ich duschen.
Schon eine Tasse Kaffee später war die Siegerehrung. Mein Walking-Kollege und ich unterhielten uns noch ein bisschen und dann machte ich mich auf den Heimweg.
Der Lauf war diesmal besser organisiert und vor allem besser markiert als im vergangenen Jahr. Dank der bunten Pfeile konnte sich eigentlich keiner verlaufen. Schön war auch, dass die Siegerehrung so zeitnah erfolgte. Schade nur, dass so wenig Walker und Nordic Walker teilgenommen haben. Aber wahrscheinlich war das Gros am Vortag in Einruhr.
Für den Walk in Übach-Palenberg von mir beide Daumen hoch und gerne nächstes Jahr wieder.
Da der Lauf ja im Prinzip um die Ecke ist brauchte ich nicht allzu früh loszufahren und hatte noch Zeit, zu Hause zu frühstücken und einen Kaffee zu trinken. Ein bekannter Walker und ein Arbeitskollege hatten sich ebenfalls angemeldet und so wusste ich, dass ich wenigstens zwei Starter kennen würde.
Die Anfahrt war problemlos und ich bekam direkt an Start und Ziel einen Parkplatz. Die Startnummernausgabe war noch nicht ganz soweit (trotz allem war ich wieder sehr zeitig vor Ort) und so konnte ich Ausschau nach den Bekannten halten. Sehr schnell hatte ich ihn gefunden, er war wohl fast zeitgleich mit mir eingetroffen. Und so unterhielten wir uns etwas, bis wir dann unsere Startnummern in Empfang nehmen konnten. Zu erzählen hatte er einiges, er war am Vortag am Rursee gestartet.
Mit der Startnummer in der Hand war es dann auch schon langsam Zeit, sich warm zu machen. Wir wärmten uns gemeinsam auf und begingen dabei schon mal einen Teil der Strecke.
Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss und ich konnte mich von Anfang an absetzen. Die Strecke führte auf einen Waldweg mit leichtem Anstieg bis nach etwas mehr als 1km eine Rampe von ca. 50 bis 100 m Länge ins Feld führte. An der Rampe merkte ich allerdings, dass noch der Infekt doch noch nicht 100% auskuriert war und ich wurde merklich langsamer.
Im offenen Feld angekommen begrüßte mich die Sonne. Und so konnte ich bei Sonnenschein und angenehmer Wärme durchschnaufen und langsam auch wieder Tempo zulegen. Bis kurz vor dem 3. km führte die Strecke im Prinzip nur gerade durchs Feld. Dann steifte der Weg kurz einen Ortsteil von Übach-Palenberg und dann ging es auch schon wieder in einer großen Schleife durchs Feld.
Die Veranstalter hatten die Anregungen vom letzten Jahr aufgenommen und umgesetzt. So waren jetzt anstatt labberiger Papp-Hinweisschilder große farbige (jede Strecke eine andere Farbe) Pfeile auf den Boden aufgemalt worden. So war die Strecke (nicht nur für mich) einfacher zu finden. Am Ende der Schleife kurz vor dem 5. km ging es wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück, die Rampe diesmal runter und dann leicht bergab den letzten etwas mehr als 1km Richtung Ziel. Das Ziel erreichte ich als Erster in 50:47 Minuten und war damit fast 5 Minuten schneller als der Zweite. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, so kurz nach der Erkältung ein respektables Ergebnis.
Nach dem Zieleinlauf konnten wir uns mit warmen Tee erfrischen und es gab Kaffee, Würstchen und Erbsensuppe zu zivilen Preisen.
Im Ziel fand ich dann auch meinen Arbeitskollegen, der sich für den 10k Lauf warm machte. Wir plauderten etwas und nachdem er gestartet war, ging ich duschen.
Schon eine Tasse Kaffee später war die Siegerehrung. Mein Walking-Kollege und ich unterhielten uns noch ein bisschen und dann machte ich mich auf den Heimweg.
Der Lauf war diesmal besser organisiert und vor allem besser markiert als im vergangenen Jahr. Dank der bunten Pfeile konnte sich eigentlich keiner verlaufen. Schön war auch, dass die Siegerehrung so zeitnah erfolgte. Schade nur, dass so wenig Walker und Nordic Walker teilgenommen haben. Aber wahrscheinlich war das Gros am Vortag in Einruhr.
Für den Walk in Übach-Palenberg von mir beide Daumen hoch und gerne nächstes Jahr wieder.
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