Freizeitparks habe ich ja schon einige gesehen: als Kind jedes Jahr mit dem S-Club der Sparkasse den Europapark, später Billy Butlins in Irland, den Heidepark und Tripsdrill. Super fand ich sie alle auf ihre Art. Bei unserem Stamm-Supermarkt Albert Heijn gab es Anfang des Jahres eine Treuepunkte-Aktion, bei der man sich Rabatte für De Efteling "verdienen" konnte. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen und so liegen hier noch mal zwei Tickets, so dass wir gegen Ende der Saison noch mal hinfahren werden. Denn wir fanden den Park und seine Attraktionen echt gut. Liebevoll gestaltet und für jeden was dabei.
Da weder Walter noch ich wild auf wilde Bahnen sind, haben wir uns an die eher ruhigen Fahrgeschäfte und Shows gehalten. Angefangen mit dem Pandadrom, einem 3-D-Film in Kooperation mit dem WWF. Super. Ich war vorher noch nie in einem 3-D-Film, weil ich die Befürchtung hatte, als Brillenträger nichts davon zu haben. Weit gefehlt! Ich war mittendrin statt nur dabei! Und selbst Walter konnte, trotz Schielwinkel 3-D-Effekte sehen.
Danach verschafften wir uns in der Pagode einen Überblick über den ganzen Park, konnten schon mal checken, was wir noch alles fahren wollten.
Direkt daneben war die "Gondoletta". Eine Bootstour durch den Park, bei der man auf dem Wasser gemütlich picknicken konnte. Lecker.
Und danach ging es in bunter Reihenfolge weiter: Spukschloss (da war das Gekreische der Grundschüler neben uns gruseliger als die Attraktion selbst), das Carnival-Festival, der Traumflug, die Oldtimer-Fahrt (bei der man selbst lenken "musste"), eine Runde auf dem Pferdekarussell und gleich zweimal die wilden "Kaffeetassen", die in De Efteling Monsieur Cannibale heißen. Mit Volk van Laaf und "entschärften" Südseewellen ("Polka Marina") ging der Ausflug dann nach gut 7 Stunden mit einer etwa zweieinhalbstündigen Heimfahrt zu Ende.
Für mich ein absolut gelungener Tag. Ich habe mich sehr gut amüsiert und man konnte mal wieder das Kind in sich ausleben, ohne blöd angeschaut zu werden. Hoffentlich ist beim nächsten Mal der Märchengarten offen, auf den hatte ich mich eigentlich sehr gefreut, da war aber leider alles geschlossen.
Und so wohl haben wir uns im Park auch gefühlt:
Dienstag, 31. Mai 2016
Mittwoch, 11. Mai 2016
7. Aachener Engellauf, 08.05.2016
Da ich leider im April aufgrund meines Hexenschusses einige schöne Läufe ausfallen lassen musste, hatte ich mich entschieden, dieses Jahr am Aachener Engellauf teilzunehmen. Ich kannte den Lauf schon aus 2012 und war gespannt, was sich inzwischen geändert hat.
Am Muttertag hieß es dann also mal wieder: zeitig raus aus den Federn und auf nach Aachen-Brand! Die Strecke kennt mein Wagen fast alleine, da es auch zum Großteil der Weg zur Arbeit ist. Ich war zeitig vor Ort und habe einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe von Start und Ziel bekommen. Der Aufbau war noch in vollem Gang (es gab wohl Probleme mit der Stromversorgung, aber diese waren schnell gelöst). Die Startnummernausgabe verlief problemlos und ich konnte mir das nähere Umfeld in Ruhe ansehen. Anders als 2012 gab es dieses Mal einen Toilettenwagen. Je eine Toilette für Damen und Herren waren einfach zu wenig gewesen. Dies war schon mal eine deutliche Verbesserung.
Auf dem Streckenplan sah ich dann, dass auch am Streckenverlauf etwas verändert wurde. So musste man für den Zieleinlauf nicht mehr über den Parkplatz auf den Sportplatz, sondern lief außen herum und von der anderen Seite ein. Ich empfand das auf jeden Fall auch als eine Verbesserung, denn 2012 war ich mit Autofahrern ins Gehege gekommen. Es war auch kein Massenstart mit allen Läufern und Walkern gemeinsam mehr geplant. Die Walker und Läufer sollten also getrennt starten, was mir sehr entgegen kam.
Nach und nach trafen auch die bekannten Walker ein und wir unterhielten uns angeregt. Um 10 Uhr war es auch schon an der Zeit, sich für den Start warm zu machen. Der Startschuss fiel pünktlich um 10:30 Uhr. Um die Zeit zeigte das Thermometer schon um die 20 Grad, Tendenz schnell und stark steigend.
Das Anfangstempo lag bei 6,5 min/km und war damit sehr schnell. Ich ließ ein paar Walker ziehen und fand mich in einer Vierergruppe hinter den beiden, bis sich zwei aus meinem direkten Umfeld versuchten, abzusetzen.
Dass die Strecke durch den Brander Wald sehr schön ist, wusste ich noch. Aber dass sie einige Überraschungen in sich hatte, hatte ich nicht mehr so wirklich im Kopf. Ab dem 4. Kilometer musste ich dann aufgrund der Steigungen und der inzwischen höheren Temperaturen (mittlerweile um die 27 Grad) das Tempo raus nehmen. Schließlich wollte ich ja sicher ankommen.
Der 1. Wasserstand kam nach der lang gestreckten Steigung beim 5. km und war mir mehr als willkommen. Kurz vor dieser Steigung waren noch einige kürzere und danach ging es auch immer mal wieder bergauf. Das Streckenprofil war sehr "wellig" und dadurch durchaus etwas anspruchsvoll. Vor allem bei diesen Temperaturen.
Die vor mir liegende Walkerin konnte ich dann an einer der Steigungen überholen und ich setzte mich an die 3. Position. Beim 8. km kam dann der 2. Wasserstand und durch die Schleife im Streckenverlauf kam man knapp einen Kilometer später an demselben noch mal vorbei und man konnte sich für den Zieleinlauf noch mal erfrischen. Das Ziel erreichte ich in 1:16:00 Std. etwas über meiner geplanten Zeit, aber aufgrund der hohen Temperaturen vollkommen ok. Alle Walker mussten Tempo raus nehmen und waren im Durchschnitt 4 bis 5 Minuten langsamer als normal. Ich wurde 3. im Gesamteinlauf und 1. Nordic-Walker im Ziel.
Nach dem Zieleinlauf gab es ISO-Getränk in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Wasser, Äpfel und Bananen. Außerdem konnte man Kuchen, Gegrilltes, Kaffee und andere Getränke vor Ort kaufen.
Sehr zeitnah nach unserem Zieleinlauf fand auch schon die Siegerehrung statt. Es gab für die drei Erstplatzierten Medaillen und eine bunt gemischte Tüte mit Kleinigkeiten der Sponsoren (unter anderem ein Handtuch, Granulat für ein Heiße-Zitrone-Getränk).
Danach duschte ich mich und trank mit einigen Bekannten noch einen Kaffee bevor ich mich auf den Heimweg machte.
Der Lauf war sehr gut organisiert. Die Strecke führt zu fast 100% über befestigte Waldwege. Es gab 2 Getränkestationen unterwegs und im Ziel gab es auch reichlich zur Erfrischung. Der Lauf hat sich seit 2012 enorm verbessert und ist von mir uneingeschränkt weiterzuempfehlen. Von mir aus beide Daumen hoch und macht weiter so. Nach meinem Wertungssystem 10 Walkingstöcke für den Aachener Engellauf.
Samstag, 30. April 2016
10. Schloss Dyck Lauf, 24.04.2016
Seit mehreren Jahren ist der Lauf in und um Schloss Dyck eine feste Größe in meinem Terminkalender. Also hieß es auch am 24.4. wieder: nix mit Ausschlafen, sondern rein in die Klamotten und ab nach Jüchen!
Die Anfahrt verlief wie immer problemlos, beim vierten Mal kennt mein Auto den Weg praktisch von alleine. Parkplätze waren auch, wie immer, reichlich vorhanden. Wie üblich war ich sehr zeitig dran und habe einen Parkplatz direkt am Anfang des Weges zum Schloss bekommen. Laut Wetterbericht sollte der April an diesem Tag mal wieder machen, was er will, sprich: wechselhaft-kühl war angesagt. Die Startnummernausgabe verlief erwartungsgemäß problemlos und ich hatte noch Zeit einen Kaffee zu trinken, bevor ein Kollege von mir eintraf, mit dem ich mich verabredet hatte. Er wollte den 5k laufen.
Etwa eine halbe Stunde vor dem Start machte ich mich dann bereit, tauschte am Auto Jacke gegen Stöcke und machte mich etwas warm. Nach dem Start der 5-k-Läufer machte ich mich auf den Weg zu meiner eigenen Startaufstellung. Es war leider eine sehr übersichtliche Zahl an Walkern, nur einen einzigen Bekannten konnte ich ausmachen.
Kurz vor dem Start macht der April wieder seine Kapriolen, die Sonne verschwand und es begann ein leichter Graupelschauer (letztens las ich ein schönes Wort dafür: Schnaupel = SCHneegrAUPEL). Sicherheitshalber hatte ich leichte Thermokleidung von Skins an, was eindeutig die richtige Wahl war. Außerdem wollte ich nichts riskieren, schließlich hatte ich meinen Hexenschuss nur mit viel Aufwand (Massage, Physiotherapie, Spritzen und Übungen auf der Blackroll, vieles davon nicht wirklich angenehm, da sehr schmerzhaft) auskurieren können. Der Start war pünktlich um 10:10 Uhr. Wir setzten uns zu zweit vom Hauptfeld ab, ich war an der Spitze. Zu Anfang war es ein sehr schneller Wettkampf um die 6:20 min/km. Ich war mir nicht sicher ob ich das Tempo würde halten können. Durch den Hexenschuss bin ich nicht ganz so gut im Training, wie ich es gerne wäre.
Die Strecke ging zuerst wieder in Serpentinen über die Wiese vor dem Schloss, um dann in den wunderschönen Schlosspark einzubiegen. Man sah wieder links und rechts des Weges schön angelegte Tulpenfelder, ja sogar fast richtige Tulpenwiesen. Die Strecke mäanderte weiter durch den Park und ich konnte bis zum 3. Kilometer den Walker hinter mir Paroli bieten. Leider musste ich ihn dann ziehen lassen, behielt ihn aber immer im Blickfeld. Mehr war für mich nicht drin, einholen konnte ich ihn nicht mehr. Trotz meines durchschnittlichen Tempos von unter 7 min/km hielt er bis ins Ziel ca 100 bis 150 Meter Abstand zu mir.
Im Zieleinlauf wurde man mit Applaus begrüßt. Nach und nach trafen auch die 10k Läufer ein. Als Zeitziel hatte ich mir eine Endzeit unter 35 Minuten gesetzt. Dies schaffte ich auch, ich erreichte das Ziel nach 34:17 Minuten. Zwar etwas langsamer als im vergangenen Jahr, aber wegen des Trainingsrückstandes war ich damit vollkommen zufrieden. Ich wurde 2. im Gesamteinlauf und bei den Herren und 1. AK M50. Mein Arbeitskollege begrüßte mich im Ziel. Er hatte seine Zielzeit deutlich unterschritten und war auch vollkommen zufrieden. Wir tranken etwas und machten uns dann auf zu den Wagen um warme Sachen überziehen.
Wieder zurück im Schlosshof, begann auch schon die Siegerehrung der Walker. Der Preis war diesmal ein großer Geschenkkorb der Stiftung Schloss-Dyck aus dem eigenen Obstverkauf mit frischem Obst (Äpfel, Birnen, Erdbeeren), verschiedenen Säften, Honig, Pflaumenmus und Apfelchips in verschiedenen Ausführungen. Dazu gab es noch einen Eintrittskartengutschein für das Schloss und die Gärten. Bei einer weiteren Tasse Kaffee gab es noch einige angeregte Gespräche.
So war ein 70-jähriger Walker, den ich schon von anderen Veranstaltungen kannte, für ihn ganz überraschend auf den 3. Platz gekommen. Ich beglückwünschte ihn und wir unterhielten uns über Nordic-Walkingstöcke. Da er plant, einen Teil des Jakobswegs zu walken, sind gute Stöcke für ihn essenziell wichtig. Leider sind seine derzeitigen Stöcke etwas zu kurz für seine Körpergröße und so gab ich mein Wissen über Stöcke an ihn weiter, was er auch gerne angenommen hat.
Insgesamt war der Lauf wieder einmal perfekt organisiert. Die Strecke war einwandfrei ausgeschildert, abgesperrt und kilometriert. Es konnte sich wirklich keiner verlaufen. 12 Euro Startgeld sind preislich für einen 5-/10k-Wettkampf im guten mittleren Preissegment. Allerdings: jeder, der seine Startnummer mit Chip zurück gegeben hat, bekam einen Gutschein für einen Tageseintritt zum Schloss im Wert von 9 €. Also effektiv nur 3 Euro Startgeld - damit ein echtes Schnäppchen, für mich mit 2 Gutscheinen UND dem schönen Präsentkorb sowieso.
Am Lauftag selbst hat man natürlich nicht die Zeit und Muße, sich die wunderschön gestalteten Anlagen rund um Schloss Dyck anzuschauen, außerdem ist nicht jeder Bereich ohne Eintrittskarte zugänglich. Daher kann man die Karte dann später für einen schönen Tagesausflug in die Parkanlagen nutzen, beispielsweise zur Gartenlust im Mai, der Ilumina im September, dem Schlossherbst im Oktober oder der Schlossweihnacht im Dezember (jeweils möglicherweise mit einem kleinen Aufpreis).
Mein Fazit also wieder einmal: beide Daumen hoch und nach meinem neuen Wertungssystem 10 Walkingstöcke. Ich komme sehr gerne im nächsten Jahr wieder.
Die Anfahrt verlief wie immer problemlos, beim vierten Mal kennt mein Auto den Weg praktisch von alleine. Parkplätze waren auch, wie immer, reichlich vorhanden. Wie üblich war ich sehr zeitig dran und habe einen Parkplatz direkt am Anfang des Weges zum Schloss bekommen. Laut Wetterbericht sollte der April an diesem Tag mal wieder machen, was er will, sprich: wechselhaft-kühl war angesagt. Die Startnummernausgabe verlief erwartungsgemäß problemlos und ich hatte noch Zeit einen Kaffee zu trinken, bevor ein Kollege von mir eintraf, mit dem ich mich verabredet hatte. Er wollte den 5k laufen.
Etwa eine halbe Stunde vor dem Start machte ich mich dann bereit, tauschte am Auto Jacke gegen Stöcke und machte mich etwas warm. Nach dem Start der 5-k-Läufer machte ich mich auf den Weg zu meiner eigenen Startaufstellung. Es war leider eine sehr übersichtliche Zahl an Walkern, nur einen einzigen Bekannten konnte ich ausmachen.
Kurz vor dem Start macht der April wieder seine Kapriolen, die Sonne verschwand und es begann ein leichter Graupelschauer (letztens las ich ein schönes Wort dafür: Schnaupel = SCHneegrAUPEL). Sicherheitshalber hatte ich leichte Thermokleidung von Skins an, was eindeutig die richtige Wahl war. Außerdem wollte ich nichts riskieren, schließlich hatte ich meinen Hexenschuss nur mit viel Aufwand (Massage, Physiotherapie, Spritzen und Übungen auf der Blackroll, vieles davon nicht wirklich angenehm, da sehr schmerzhaft) auskurieren können. Der Start war pünktlich um 10:10 Uhr. Wir setzten uns zu zweit vom Hauptfeld ab, ich war an der Spitze. Zu Anfang war es ein sehr schneller Wettkampf um die 6:20 min/km. Ich war mir nicht sicher ob ich das Tempo würde halten können. Durch den Hexenschuss bin ich nicht ganz so gut im Training, wie ich es gerne wäre.
Die Strecke ging zuerst wieder in Serpentinen über die Wiese vor dem Schloss, um dann in den wunderschönen Schlosspark einzubiegen. Man sah wieder links und rechts des Weges schön angelegte Tulpenfelder, ja sogar fast richtige Tulpenwiesen. Die Strecke mäanderte weiter durch den Park und ich konnte bis zum 3. Kilometer den Walker hinter mir Paroli bieten. Leider musste ich ihn dann ziehen lassen, behielt ihn aber immer im Blickfeld. Mehr war für mich nicht drin, einholen konnte ich ihn nicht mehr. Trotz meines durchschnittlichen Tempos von unter 7 min/km hielt er bis ins Ziel ca 100 bis 150 Meter Abstand zu mir.
Im Zieleinlauf wurde man mit Applaus begrüßt. Nach und nach trafen auch die 10k Läufer ein. Als Zeitziel hatte ich mir eine Endzeit unter 35 Minuten gesetzt. Dies schaffte ich auch, ich erreichte das Ziel nach 34:17 Minuten. Zwar etwas langsamer als im vergangenen Jahr, aber wegen des Trainingsrückstandes war ich damit vollkommen zufrieden. Ich wurde 2. im Gesamteinlauf und bei den Herren und 1. AK M50. Mein Arbeitskollege begrüßte mich im Ziel. Er hatte seine Zielzeit deutlich unterschritten und war auch vollkommen zufrieden. Wir tranken etwas und machten uns dann auf zu den Wagen um warme Sachen überziehen.
Wieder zurück im Schlosshof, begann auch schon die Siegerehrung der Walker. Der Preis war diesmal ein großer Geschenkkorb der Stiftung Schloss-Dyck aus dem eigenen Obstverkauf mit frischem Obst (Äpfel, Birnen, Erdbeeren), verschiedenen Säften, Honig, Pflaumenmus und Apfelchips in verschiedenen Ausführungen. Dazu gab es noch einen Eintrittskartengutschein für das Schloss und die Gärten. Bei einer weiteren Tasse Kaffee gab es noch einige angeregte Gespräche.
So war ein 70-jähriger Walker, den ich schon von anderen Veranstaltungen kannte, für ihn ganz überraschend auf den 3. Platz gekommen. Ich beglückwünschte ihn und wir unterhielten uns über Nordic-Walkingstöcke. Da er plant, einen Teil des Jakobswegs zu walken, sind gute Stöcke für ihn essenziell wichtig. Leider sind seine derzeitigen Stöcke etwas zu kurz für seine Körpergröße und so gab ich mein Wissen über Stöcke an ihn weiter, was er auch gerne angenommen hat.
Insgesamt war der Lauf wieder einmal perfekt organisiert. Die Strecke war einwandfrei ausgeschildert, abgesperrt und kilometriert. Es konnte sich wirklich keiner verlaufen. 12 Euro Startgeld sind preislich für einen 5-/10k-Wettkampf im guten mittleren Preissegment. Allerdings: jeder, der seine Startnummer mit Chip zurück gegeben hat, bekam einen Gutschein für einen Tageseintritt zum Schloss im Wert von 9 €. Also effektiv nur 3 Euro Startgeld - damit ein echtes Schnäppchen, für mich mit 2 Gutscheinen UND dem schönen Präsentkorb sowieso.
Am Lauftag selbst hat man natürlich nicht die Zeit und Muße, sich die wunderschön gestalteten Anlagen rund um Schloss Dyck anzuschauen, außerdem ist nicht jeder Bereich ohne Eintrittskarte zugänglich. Daher kann man die Karte dann später für einen schönen Tagesausflug in die Parkanlagen nutzen, beispielsweise zur Gartenlust im Mai, der Ilumina im September, dem Schlossherbst im Oktober oder der Schlossweihnacht im Dezember (jeweils möglicherweise mit einem kleinen Aufpreis).
Mein Fazit also wieder einmal: beide Daumen hoch und nach meinem neuen Wertungssystem 10 Walkingstöcke. Ich komme sehr gerne im nächsten Jahr wieder.
Hier auch wieder das Zieleinlaufvideo, ich bin ab 00:48 Minuten zu sehen:
Mittwoch, 16. März 2016
12. Donatuslauf in Erftstadt-Liblar, 13.03.2016
Da mir der Lauf im vergangenen Jahr so gut gefallen hat und ich dort auch nette Walkingkollegen getroffen habe und auch wieder treffen würde, stand der Donatuslauf in Erftstadt-Liblar auch dieses Jahr wieder auf meinem Programm. Da das Wetter gut werden sollte, zögerte ich nicht lang, denn der Lauf hat ein Teilnehmerlimit.
Der Start für die Walker war dieses Jahr ziemlich spät, erst um 13:20 Uhr. Also hatte ich noch reichlich Zeit zum Ausschlafen und Frühstücken. Die Anfahrt war, Dank meines Navis, wieder problemlos. Die "normale" Autobahnausfahrt war gesperrt und mein Navi leitete mich eine Ausfahrt früher ab und über Land- und Kreisstraßen und so kam ich, wie immer, sehr zeitig an.
Einige bekannte Walker waren auch angemeldet, das war aber das einzige Altbekannte an diesem Lauf. Denn die Strecke war neu (und etwas länger) und Start und Ziel waren wo anders. Ich war gespannt ob es eine Verbesserung war.
In Erftstadt war schon alles gut ausgeschildert. Der P+R Parkplatz der Bahn liegt nur gut 100 Meter vom Sportgeländer weg und dort gab es trotz der Baustelle reichlich Parkplätze, die durch die zahlreichen Einweiser der LG Donatus gut zu erkennen waren. Dank ihnen fand jeder auf Anhieb und ohne lange Suche einen Parkplatz.
Da ich wie immer zu früh dran war, konnte ich in Ruhe meine Startunterlagen abholen und Flyer für die diesjährige EM und DM im Nordic Walking auslegen. Dann konnte ich auch schon bekannte Walker ausmachen. Die Startnummernausgabe verlief problemlos und während "wir Walker" uns nett unterhielten konnten wir den Zieleinlauf des 10k und HM beobachteten und die Sportler anfeuern.
50 Minuten vor dem Start machte mich langsam fertig und machte mich etwas warm. Leider bemerkte ich dabei schon leichte Rückenprobleme. Am Samstag waren Christine und ich mit der Bahn in Aachen gewesen und mussten am Bahnhof wegen einer Verspätung sehr lange im eiskalten Wind auf dem Bahnsteig auf unseren Zug warten. Dabei hatte ich mir wohl "was weggeholt".
Um 13:10 Uhr war es dann an der Zeit zur Startaufstellung zu gehen. Die 5,5k Läufer starteten genau 5 Minuten vor uns. Der Startschuss für die Walker war pünktlich um 13:20 Uhr. Wir setzten uns sofort in einer 4er Gruppe vom Hauptfeld ab. Das Anfangstempo war sehr schnell, ca. 6:45 min/km. Leider musste ich auf Grund der Rückenprobleme schon früh etwas Tempo raus nehmen und so ließ ich die 3 Walker und Walkerinnen vor mir ziehen, versuchte aber immer sie noch im Blickfeld zu haben.
Die ersten Meter gingen über Asphalt und danach war nur noch Wald-, Schotter- und Sandboden, was mir natürlich entgegenkam. Wie im vergangenen Jahr war die Musikgruppe wieder da und machte allen richtig Dampf, die auf die Strecke kamen, oder in Richtung Ziel liefen. An allen wichtigen Punkten standen Ordner oder waren Markierungen angebracht. Jeder Ordner feuerte die Walker an und es waren auch einige Zuschauer auf der Strecke.
Ich konnte mein Tempo zwischen 7:10 und 7:30 min/km halten. Ich hatte mir eine Zeit um die 40 Minuten auf die 5,5k zum Ziel gesetzt. Der Abstand zum 3. betrug zwischen 100 und 200 Meter, direkt hinter mir war auch niemand. So konnte ich den Walk ziemlich in Ruhe genießen. Die Sonne hatte stellenweise schon ganz schön Kraft und wärmte einen unterwegs und der Wald und Donatussee dort sind einfach nur schön.
Vor lauter Landschaft und Ruhe und Sonne musste ich aufpassen, das Tempo nicht zu verlieren. Ab ca. 4,5k habe ich die letzten Läufer des vor uns gestarteten 5,5k Laufs überholt und dann hörte man auch schon wieder die Musikgruppe, die einen auf den letzten Metern vor dem Ziel noch mal richtig in Schwung brachte. Der Stadionsprecher begrüßte jeden Walker mit Vornamen und ich erreichte das Ziel in 39:54 min. Mit dieser Zeit bin ich hoch zufrieden. Ich hatte wegen meiner Rückenprobleme gar nicht mit einer Zeit unter 40 Minuten gerechnet.
Im Ziel konnte man sich mit ISO-Getränk oder Wasser erfrischen, was wir reichlich nutzten, während wir die anderen bekannten Walker auf den letzten Metern anfeuerten.
Eigentlich wäre eine Dusche ja Pflicht gewesen, aber Rückenschmerzen und kaltes Wasser ließen sich nicht vereinbaren. Also zog ich mir nur trockene Sachen an und freute mich auf eine Dusche zu Hause.
Danach ging es zum Aufenthaltsraum der Sportanlage, in dem auch die Siegerehrung stattfand. Man bekam Kaffee, Kaltgetränke, Kuchen und Laugenbrezeln zu äußerst zivilen Preisen (2 Kaffee, 1 große Brezel, zusammen 2 €).
Dann wurde auch schon die Siegerehrung bei den Walkern durchgeführt. Es wurden die ersten drei des Gesamteinlaufs und die Altersklassensieger geehrt. So kam ich gleich zweimal aufs Treppchen. Als Dritter des Gesamteinlaufs bei den Walkern (2. NW) bekam ich einen Gutschein einer Sportkette, der in jeder Filiale eingelöst werden kann und als Altersklassensieger M50 bekam ich ein Handtuch der LG Donatus.
Ich finde es sehr schön, dass die LG Donatus auch die Altersklassensieger bei den Walkern auszeichnet. Das ist nämlich leider keine Selbstverständlichkeit! Oft muss man als Walker froh sein, wenn es überhaupt eine Siegerehrung für Walker gibt, manchmal fällt diese flach und auch eine Urkunde bekommt man nur auf Nachfrage oder muss sie sich sogar selbst ausdrucken.
Der Lauf war perfekt organisiert. Das neue Start- und Zielgelände gefiel mir persönlich besser als die Waldorfschule, wo Start und Ziel im vergangenen Jahr waren. Auch die neue Streckenführung lag mir besser, da es am Anfang nur wenige 100m auf Asphalt sind. Die Strecke war sehr gut markiert und kilometriert und an allen wichtigen Stellen waren Ordner. Das einzige Manko war, dass Boiler der Duschanlage wohl mit dem Ansturm überfordert war und nicht genügend warmes Wasser für die knapp 1000 Läufer bereitstellen konnte, so dass zum Duschen nur kaltes Wasser gab.
Trotzdem beide Daumen hoch für den LG Donatus. Macht weiter so, denn so macht es als Walker oder Nordic Walker richtig Spaß.
Nach meinem neuen Wertungssystem 10 Walkingstöcke für diesen Lauf.
Sonntag, 13. März 2016
... und es tut immer noch weh
So lange ist es nun schon her, dass du weg gegangen bis. Einfach so, aus unserem Leben weg. Und die Lücke, die du gelassen hast, sie ist so unermesslich groß, du fehlst uns jede einzelne Minute an jedem einzelnen Tag. Wir hatten nie die Chance, dir lebewohl zu sagen oder dir zu sagen, wie viel du uns bedeutest.
Es war wie immer. Wir dachten, wir hätten noch so viel Zeit. Für Spaß. Für Lachen. Um dir zu sagen, wie wichtig du uns bist. Um dir zu zeigen, wie lieb wir dich haben. Denn auf einmal warst du weg. Mit dir ging ein Teil von uns, zurück blieb eine große Leere. Ohne dein Lachen. Ohne Gespräche mit dir. Ohne deine Tipps und Ratschläge. Ohne dich.
Und das Schlimme ist: du hast nie erfahren, dass du ein wervoller Mensch bist. Ein wichtiger Mensch. Dass es Menschen gibt, für die du wichtig bist. Du bist gegangen in der Gewissheit, ein Versager zu sein. Wie gerne hätte ich es dir noch gesagt und gezeigt.
Denn es stimmt, was Sarah Connor singt. Ich habe dich hinter all den Narben gesehen und den Mauern, die du zum Schutz um dich gebaut hast. Und trotzdem wusste ich immer, dass du schön bist. Und liebenswert. Und gut. Jemand, der immer allen Gutes tun und eine Freude machen wollte. Der sich für andere aufgeopfert hat. Und ich habe es dir nie gesagt. Tut mir leid. Ich hab dich so lieb.
Es war wie immer. Wir dachten, wir hätten noch so viel Zeit. Für Spaß. Für Lachen. Um dir zu sagen, wie wichtig du uns bist. Um dir zu zeigen, wie lieb wir dich haben. Denn auf einmal warst du weg. Mit dir ging ein Teil von uns, zurück blieb eine große Leere. Ohne dein Lachen. Ohne Gespräche mit dir. Ohne deine Tipps und Ratschläge. Ohne dich.
Und das Schlimme ist: du hast nie erfahren, dass du ein wervoller Mensch bist. Ein wichtiger Mensch. Dass es Menschen gibt, für die du wichtig bist. Du bist gegangen in der Gewissheit, ein Versager zu sein. Wie gerne hätte ich es dir noch gesagt und gezeigt.
Denn es stimmt, was Sarah Connor singt. Ich habe dich hinter all den Narben gesehen und den Mauern, die du zum Schutz um dich gebaut hast. Und trotzdem wusste ich immer, dass du schön bist. Und liebenswert. Und gut. Jemand, der immer allen Gutes tun und eine Freude machen wollte. Der sich für andere aufgeopfert hat. Und ich habe es dir nie gesagt. Tut mir leid. Ich hab dich so lieb.
© v. 13.3.2016
Freitag, 26. Februar 2016
Nussecken - ein erster Versuch und gleich ein Erfolg!
Da der Herr des Hauses verlauten ließ, er würde gerne mal wieder eine Nussecke schmausen, habe ich ihm zu Valentinstag eine vom Bäcker mitgebracht. Aber ich wäre ja wohl nicht ich, wenn ich es nicht mal versuchte, sie selbst zu backen.
Nüsse hatte ich im Haus, Eier, Margarine Zucker sowieso, also stand dem Vorhaben nichts im Wege.
Ich habe einen klassischen 1-2-3 Mürbeteig etwas abgewandelt:
80g Zucker
200g Margarine
320g Mehl
Verknetet und für einen halben Tag in den Kühlschrank verbannt.
3 EL helle Marmelade (oder Marmelade nach Wahl, klassisch: Aprikose)
200g Walnüsse, mittelgrob gehackt
100g kernige Haferflocken
150g Margarine
100g brauner Zucker
Wasser nach Bedarf
alles zusammen in einem Topf schmelzen, gut verrühren.
100g Schokolade nach Wunsch (ich: Zartbitter)
So lange die Masse etwas abkühlt, den Teig auf einem Backbleck ausrollen, ergibt etwa ein halbes Blech bei ca. 5mm Dicke. Darauf die Marmelade verstreichen und auf alles die Nuss-Haferflocken-Masse streichen
Bei 160°C Umluft ca 30 Minuten backen. Ich habe es noch warm in Stücke geschnitten, allerdings aus Faulheit in Rechtecke statt in Dreiecke und die Schokolade habe ich geschmolzen und aus einem angeschnittenen Gefrierbeutel drauf verteilt.
Ein echt tolles Rezept, für lecker befunden und wird wieder mal gebacken!
Freitag, 5. Februar 2016
Hackbraten - FOOD PORN vom Feinsten!
Hier mal ein kleiner Appetizer, Rezept gibt es dann morgen. (Bild war vom 15.1.15, Rezept gab es nicht "morgen" sondern ein schlappes Jahr später *schäm*)
Unser Essen von Samstag: Hackbraten nach Sleepies Art, Blähkartoffeln und (weil es an Weihnachten so lecker war) frischer, selbst gekochter Rotkohl. LECKER!!!
Und jetzt, ein gutes Jahr später: das verbesserte Rezept:
500g Rinderhack
1 Packung Frischkäse nach Wahl
1 Minipaprika, 1 Möhre und 3 kleine Zwiebeln klein gewürfelt und angebraten
1 Handvoll Erbsen (aus dem Mörbsen-Glas)
1 Ei
Paniermehl nach Bedarf
Mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Zwiebelpulver, Senf, Ketchup, Sambal Oelek abschmecken.
Alles verkneten bis zur gewünschten Konsistenz. Danach kann man auch wunderbare Frikadellen draus formen (habe 2 abgenommen und für Walters Lunchbox als Burger gebraten).
Auf der Arbeitsplatte ein Stück Frischhaltefolie oder Backpapaier auslegen. Darauf nach Augenmaß Scheiben von Serrano oder anderem Schinken auslegen. Die Hackmacke zum Laib formen und auf die Schinken-Scheiben legen. Mit Hilfe der Folie vorsichtig aufrollen und genauso vorsichtig in einen Bräter legen. Ich hatte diesen auf dem Boden noch mit Zwiebelscheiben ausgelegt.
Bei 200°C Ober-/Unterhitze ca 60 Minuten backen. Ich hatte den Bräter in Ermangelung eines Deckels anfangs mit Alufolie abgedeckt, 10 Minuten vor Ende der Garzeit abgedeckt und den Ofen auf Oberhitze/Grill geschaltet, wobei sich mein Ofen dann automatisch auf 250°C stellt.
Da es als Beilage Backofenpommes gab, wurden auch die beim Übergrillen noch etwas knusprig und auf jeden Fall auch durchgegart.
Dazu gab es gemischtes Schmorgemüse (Pilze, Lauch, Zwiebeln, Blumen- und Rosenkohl) und den Rest der Mörbsen.
Lecker!
Unser Essen von Samstag: Hackbraten nach Sleepies Art, Blähkartoffeln und (weil es an Weihnachten so lecker war) frischer, selbst gekochter Rotkohl. LECKER!!!
Und jetzt, ein gutes Jahr später: das verbesserte Rezept:
500g Rinderhack
1 Packung Frischkäse nach Wahl
1 Minipaprika, 1 Möhre und 3 kleine Zwiebeln klein gewürfelt und angebraten
1 Handvoll Erbsen (aus dem Mörbsen-Glas)
1 Ei
Paniermehl nach Bedarf
Mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Zwiebelpulver, Senf, Ketchup, Sambal Oelek abschmecken.
Alles verkneten bis zur gewünschten Konsistenz. Danach kann man auch wunderbare Frikadellen draus formen (habe 2 abgenommen und für Walters Lunchbox als Burger gebraten).
Auf der Arbeitsplatte ein Stück Frischhaltefolie oder Backpapaier auslegen. Darauf nach Augenmaß Scheiben von Serrano oder anderem Schinken auslegen. Die Hackmacke zum Laib formen und auf die Schinken-Scheiben legen. Mit Hilfe der Folie vorsichtig aufrollen und genauso vorsichtig in einen Bräter legen. Ich hatte diesen auf dem Boden noch mit Zwiebelscheiben ausgelegt.
Bei 200°C Ober-/Unterhitze ca 60 Minuten backen. Ich hatte den Bräter in Ermangelung eines Deckels anfangs mit Alufolie abgedeckt, 10 Minuten vor Ende der Garzeit abgedeckt und den Ofen auf Oberhitze/Grill geschaltet, wobei sich mein Ofen dann automatisch auf 250°C stellt.
Da es als Beilage Backofenpommes gab, wurden auch die beim Übergrillen noch etwas knusprig und auf jeden Fall auch durchgegart.
Dazu gab es gemischtes Schmorgemüse (Pilze, Lauch, Zwiebeln, Blumen- und Rosenkohl) und den Rest der Mörbsen.
Lecker!
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